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Myanmar wählt zum ersten Mal nach 50 Jahren Militärdiktatur einen zivilen Präsidenten 



Htin Kyaw (C), the National League for Democracy (NLD) nominated presidential candidate for the lower house of parliament, arrives at Parliament in Naypyitaw in this February 1, 2016 file photo. Myanmar's parliament elected a close friend and confidant of Nobel laureate Aung San Suu Kyi as president on March 15, 2016, making Htin Kyaw the first head of state who does not hail from a military background since the 1960s. REUTERS/Soe Zeya Tun/Files

Htin Kyaw ist der erste gewählte zivile Präsident seit 50 Jahren.
Bild: Soe Zeya Tun/REUTERS

In der einstigen Militärdiktatur Myanmar ist erstmals seit über 50 Jahren ein ziviler Präsident gewählt worden. Htin Kyaw, ein Vertrauter von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, setzte sich in einer Sitzung beider Parlamentskammern am Dienstag wie erwartet durch.

Suu Kyi selbst kann aus Verfassungsgründen nicht selbst Präsidentin werden, da ihre beiden Söhne Briten sind. Die 70-Jährige will aber nach eigenen Aussagen «über» dem künftigen Präsidenten stehen und die Politik des Landes lenken. (whr/sda/afp/dpa)

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