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Schweres Erdbeben auf Sumatra – aber keine Tsunami-Warnung

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Ein schweres Erdbeben hat die Provinz Bengkulu auf der indonesischen Insel Sumatra erschüttert.Bild: keystone

Schweres Erdbeben auf Sumatra – aber keine Tsunami-Warnung

23.05.2025, 06:23

Ein schweres Erdbeben hat die Provinz Bengkulu auf der indonesischen Insel Sumatra erschüttert. Nach Angaben der staatlichen Agentur für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) hatte das Beben eine Stärke von 6,3 und ereignete sich in geringer Tiefe von nur zehn Kilometern. Das Deutsche Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam bezifferte die Stärke auf 5,8. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht.

Die Erdstösse ereigneten sich gegen 03.00 Uhr morgens (Ortszeit). Das Epizentrum lag rund 40 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Bengkulu mit knapp 400'000 Einwohnern.

Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, ersten Erkenntnissen zufolge seien mindestens 34 Gebäude teilweise stark beschädigt worden. Zu möglichen Verletzten gab es zunächst keine Angaben. Todesopfer wurden bislang nicht verzeichnet. Die Behörden warnten vor möglichen Nachbeben.

Erinnerungen an Beben vor Sumatra 2004

Am 26. Dezember 2004 hatte ein gewaltiges unterseeisches Beben der Stärke 9,1 vor der Küste von Sumatra eine riesige Flutwelle ausgelöst. Neben Indonesien gab es auch zahlreiche Opfer in anderen Ländern, von Thailand über Indien bis Tansania. Rund 230'000 Menschen kamen ums Leben.

Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Es kommt häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. (sda/dpa)

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