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Balkanländer lassen nur noch Syrer, Iraker und Afghanen durch



Im kroatischen Grenzdorf Tovarnik: Keine Medizin, keine Infrastruktur – aber täglich 1000 neue Flüchtlinge

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Im kroatischen Grenzdorf Tovarnik: Keine Medizin, keine Infrastruktur – aber täglich 1000 neue Flüchtlinge
quelle: getty images europe / jeff j mitchell
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Serbien, Kroatien und Mazedonien lassen seit Donnerstag nicht mehr alle Flüchtlinge auf der sogenannten Balkanroute über ihre Grenzen. Nur noch Asylbewerber aus Syrien, dem Irak und Afghanistan würden durchgelassen, sagte die Sprecherin des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Belgrad, Melita Sunjic.

Menschen aus anderen Ländern würden abgewiesen. Dutzende seien deshalb bereits an den Grenzen gestrandet.

Auf der Balkanroute sind seit dem Sommer Hunderttausende Flüchtlinge aus Nahost, Südasien und Afrika nach Europa gekommen. Die meisten von ihnen suchen in Deutschland um Asyl an. In den Ländern entlang dieser Route wird erwartet, dass Deutschland den Zustrom an Flüchtlingen demnächst drosseln wird.

Konkrete Ankündigungen liegen in diesem Zusammenhang nicht vor. Doch die Balkanländer befürchten, dass in diesem Falle Tausende Flüchtlinge bei ihnen hängenbleiben werden. «Wir können niemanden ins Land lassen, von dem wir nicht sicher sind, dass er seine Reise fortsetzen kann», erklärte der serbische Sozialminister Aleksandar Vulin am Donnerstag. (sda/dpa)

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