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Balkanländer lassen nur noch Syrer, Iraker und Afghanen durch



Im kroatischen Grenzdorf Tovarnik: Keine Medizin, keine Infrastruktur – aber täglich 1000 neue Flüchtlinge

Serbien, Kroatien und Mazedonien lassen seit Donnerstag nicht mehr alle Flüchtlinge auf der sogenannten Balkanroute über ihre Grenzen. Nur noch Asylbewerber aus Syrien, dem Irak und Afghanistan würden durchgelassen, sagte die Sprecherin des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Belgrad, Melita Sunjic.

Menschen aus anderen Ländern würden abgewiesen. Dutzende seien deshalb bereits an den Grenzen gestrandet.

Auf der Balkanroute sind seit dem Sommer Hunderttausende Flüchtlinge aus Nahost, Südasien und Afrika nach Europa gekommen. Die meisten von ihnen suchen in Deutschland um Asyl an. In den Ländern entlang dieser Route wird erwartet, dass Deutschland den Zustrom an Flüchtlingen demnächst drosseln wird.

Konkrete Ankündigungen liegen in diesem Zusammenhang nicht vor. Doch die Balkanländer befürchten, dass in diesem Falle Tausende Flüchtlinge bei ihnen hängenbleiben werden. «Wir können niemanden ins Land lassen, von dem wir nicht sicher sind, dass er seine Reise fortsetzen kann», erklärte der serbische Sozialminister Aleksandar Vulin am Donnerstag. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kookaburra 19.11.2015 18:09
    Highlight Highlight Doch die Balkanländer befürchten, dass in diesem Falle Tausende Flüchtlinge bei ihnen hängenbleiben werden.

    Das befürchten sie zurecht. Ist uns ja auch passiert! Und geblieben sind Hunderttausende! Die Balkankrise war der Anfang vom Ende der "humanitären Tradition Schweiz". Das Asylwesen und der Begriff "Flüchtling" wurde ad absurdum geführt. Asyl funktioniert nicht wenn es "in perpetuity" gesprochen wird! Besonders wenn in der Verfassung klar "vorübergehender Schutz" steht!

    Ich weiss, dass viele sich jetzt angegriffen fühlen und freue mich für die rationale und aufschlussreiche Diskussion.
    • Jonasn 20.11.2015 01:44
      Highlight Highlight Ich war 95-97 mit Unterbrechungen auf dem Balkan stationiert. Deine Behauptung, der Begriff "Flüchtling" wurde damals ad absurdum geführt ist schlicht eine Frechheit. Du hockst hier auf Deiner Luxusinsel die Du mit Geburt erworben hast und stellst so Aussagen hin! Darüberhinaus: wenn Du Dir die Schweiz heute anschaust: geht es Euch schlecht wegen der Flüchtlinge von damals? Sind diese ein Problem?
    • Kookaburra 20.11.2015 12:30
      Highlight Highlight Heeey.... Jonasn. Danke für deinen Beitrag. Es ehrt dich, dass du dich todesmutig vor deine ideologische Einstellung wirftst, aber ich wünsche mir einen Versuch zur Rechenschaft von einem "unserer" (hochkarätigen) Linken! Ich finde es eine Frechheit, dass die Deutschen immer meinen, sie dürfen bei uns einfach mitreden! (Kfor Truppen waren erst ab 99! Nebenbei ist die Schweiz neutral und ich verurteile jeden Auslandeinsatz!) Ausserdem hast du "meine Frechheit" falsch verstanden. Das ad absurdum geschah nicht mit der Flucht sondern mit dem nicht mehr nach Hause gehen!
    • Kookaburra 20.11.2015 12:45
      Highlight Highlight Und glaube mir, wenn ich die Schweiz erworben hätte, dann hätten wir jetzt nur etwa ein Zehntel der Wirtschaftsflüchtlinge aus Deutschland! Zum Zweiten Teil:

      Ja! 95 war ich Zwölf. Ich bin eigentlich im Herzen rot, aber weil so übertrieben wurde ist nun meine persönliche humanitäre Tradition in Gefahr.

      Ich Frage: Was ist besser geworden?

      AHV? Schlimmer zwäg den je!
      KKK? Katastrophe!
      Gefängnisse? 2/3 Ausländer!
      Integrationskosten? Exorbitant!
      Nutzen? Sehr gering!
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