bedeckt
DE | FR
11
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Australien

Flüchtlinge landen auf Insel statt in Australien , jetzt erhalten sie 51 Mio Franken

epa05492312 (FILE) A file picture dated dated 21 March 2014 shows asylum seekers behind a fence at the Manus Island detention center, in Papua New Guinea. Australia and paua New Guinea agreed to close ...
1900 Bootsflüchtlinge wurden gegen ihren Willen auf der abgelegenen Pazifik-Insel Manus festgesetzt.Bild: EPA/APP / EPA FILE

Flüchtlinge landen auf Insel statt in Australien , jetzt erhalten sie 51 Mio. Franken  

14.06.2017, 09:3014.06.2017, 09:52

Mit einer Rekordentschädigung in Millionenhöhe will Australien den Rechtsstreit um mehr als 1900 Bootsflüchtlinge beenden, die gegen ihren Willen auf einer abgelegenen Pazifik-Insel festgesetzt wurden. Die Flüchtlinge sollen insgesamt  51 Millionen Franken erhalten, das sind durchschnittlich fast 27'000 Franken pro Person.

Auf diesen Vergleich einigten sich Regierung und Anwälte der Flüchtlinge am Mittwoch in Melbourne. Zudem übernimmt der Staat nach Angaben beider Seiten Gerichtskosten von umgerechnet mehr als 13.5 Millionen Euro.

Das Geld soll an 1905 Bootsflüchtlinge ausgezahlt werden, die eigentlich nach Australien wollten, dann aber auf die Pazifik-Insel Manus gebracht wurden, die zu Papua-Neuguinea gehört. Australien lehnt es grundsätzlich ab, Asylsuchende aufzunehmen, die mit dem Boot ankommen. Mit den Pazifikstaaten Papua-Neuguinea und Nauru hat es Abkommen zu deren Unterbringung geschlossen. (whr/sda/dpa)

Zum «International Migrant Day» – Menschen die 2016 auf der Flucht waren.

1 / 13
Zum International Migrant Day – Menschen die 2016 auf der Flucht waren.
quelle: ap / francesco pecoraro
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

11 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Stöckli
14.06.2017 11:27registriert Dezember 2015
Immer noch günstiger, als sie jahrelang von Sozialhilfe leben zu lassen.
6418
Melden
Zum Kommentar
11
Wegen Fake-News-Verbreitung auf Twitter: EU tadelt Elon Musk
EU-Industriekommissar Thierry Breton hat Twitter-Chef Elon Musk am Mittwoch ermahnt, mehr gegen die Verbreitung von Desinformation auf der Online-Plattform zu unternehmen.

In einem Videotelefonat sagte Breton Musk, es gebe «noch gewaltig viel Arbeit», um Twitter an das EU-Recht anzupassen. Der Online-Dienst müsse unter anderem die Moderation der Inhalte «erheblich» verstärken und Desinformation «mit Entschlossenheit» bekämpfen, erklärte Breton in einer Mitteilung im Anschluss an das Gespräch.

Zur Story