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epa07262371 Police and firefighters at a scene of a fire in Koszalin, Poland, 04 January 2019. According to reports, five 15-years old girls were killed in a fire that broke out in an 'escape room'as they were trying to solve logical riddles. Also one man was seriously injured in the fire. Escape room is a form of entertainment, in which participants solve specific tasks and riddles to get out of a closed room.  EPA/MARCIN BIELECKI POLAND OUT

Fünf junge Frauen starben am 4. Januar in einem «Escape Room» in Polen. Bild: EPA/PAP

Nach Tragödie in «Escape Room»: Alle Spielorte in Polen werden überprüft



Nach der tödlichen Brand-Tragödie in einem «Escape Room» werden in Polen die Spielorte landesweit überprüft. Ein Feuerwehrsprecher forderte die Betreiber auf, die Escape-Räume bis zum Abschluss der am Samstag begonnenen Inspektionen nicht zu nutzen.

Wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete, werden insbesondere Brandschutzmassnahmen geprüft. Im Falle der Nichtbeachtung der entsprechenden Bestimmungen könnten die Eigentümer bestraft und der Betrieb der Spielstätte verboten werden.

Am Freitag waren bei einem solchen Spiel in einem Gebäude in Koszalin im Norden des Landes fünf 15-jährige Mädchen bei einem Brand ums Leben gekommen, ein 25-jähriger Mann erlitt schwere Verbrennungen. Die Betreiber von «Escape-Räumen» in Polen müssen bisher keine besonderen Genehmigungen der Feuerwehr einholen. Innenminister Brudzinski hatte deshalb sofortige Überprüfungen der Brandschutzmassnahmen in allen derartigen Objekten angeordnet.

Die Behörden schätzen die Zahl der «Escape-Räume» in Polen auf rund 1000 – die meisten davon in Warschau. Bei einem «Escape-Game» oder Fluchtspiel versucht eine Gruppe, aus einem abgeschlossenen Raum zu entkommen. Sie muss dafür unter Zeitdruck bestimmte Rätsel und Aufgaben lösen. «Escape-Games» haben sich in den vergangenen Jahren in vielen Ländern, auch in der Schweiz, zu einem Trend entwickelt.

Am Freitag wollten die Mädchen in dem «Escape-Raum» in Koszalin eine Geburtstagsparty feiern, waren in einem Raum eingeschlossen und konnten sich nicht rechtzeitig retten, als in dem Gebäude ein Feuer ausbrach. Der Küstenort Koszalin (Köslin) liegt rund 180 Kilometer östlich von Greifswald. Der Bürgermeister von Koszalin, Piotr Jedlinski, erklärte den Sonntag zu einem Trauertag. Der Umzug der Heiligen Drei Könige wurde abgesagt. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Murky 06.01.2019 20:17
    Highlight Highlight Also bei dem den ich in der Schweiz mal war gabs einen Notausgang. Und auch sonstige Sicherheitsmassnahmen...
  • TheWall_31 06.01.2019 03:06
    Highlight Highlight Ich kann diese "Ein Unfall ist passiert, lasst alles überprüfen"-Mentalität einfach nicht ausstehen. Risiko gehört zum Leben und ich finde es schrecklich, wenn um jeden Preis jedes Risiko minimiert werden muss.
    • Charlie B. 06.01.2019 05:47
      Highlight Highlight Ich kann deine Risikogeile Mentalität einfach nicht ausstehen. Falls der Betreiber fahrlässig war indem er z.B. kein Rauchmelder installiert hat finde ich es angebracht wenn man ihn bei einer Kontrolle darauf hinweist.
    • In vino veritas 06.01.2019 13:22
      Highlight Highlight Diese Mentalität kommt uns allen zu gute. Oder willst du an einer vermeidbaren Tragödie sterben? Ich nicht. Und sehr viele Tragödien konnten dank Vorschriften vermeiden werden.
    • MSpeaker 06.01.2019 20:44
      Highlight Highlight Die Kritik an den Kontrollen verstehe ich absolut nicht. Würde man nun die Exit Spiele grundsätzlich verbieten, dann würde ich es verstehen, wenn man sich aufregt. Hier geht es darum das man sich an Regeln haltwn muss, die Menschenleben retten können.

      Ich war auch schon in einem Exit Raum, da gab es ganz normale Feuerfluchtüren und es wurde anfangs darauf hingwiesen, dass sie nicht zum Spiel gehören. Hat den Raum in keiner Weise verschlechtert.

      Was mich aber Auch nervt, sind Geschwindigkeitsreduzierungen auf Strassen nach einem Unfall, wo der Verursacher nachweisslich viel schneller war.
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