International
Blaulicht

Vulkan Agung hat sich (ein bisschen) beruhigt

Vulkan Agung hat sich (ein bisschen) beruhigt

01.12.2017, 06:2001.12.2017, 06:43

Auf der indonesischen Ferieninsel Bali hat sich der Vulkan Agung am Freitag etwas beruhigt. Nach offiziellen Angaben gab es zum ersten Mal seit dem vergangenen Wochenende keine neuen Eruptionen.

«Die Aktivität hat seit gestern nachgelassen», sagte ein Vulkan-Experte der Regierung, Gede Suantika. «Hoffen wird, dass es sich weiter beruhigt.» Zugleich warnten die Behörden aber, dass im Inneren des Vulkans immer noch so viel Druck sei, dass es jederzeit zu einer gewaltigen Eruption kommen könne.

epa06360497 A Balinese farmer works on a farm as Mount Agung volcano spews hot volcanic ash, in Karangasem, Bali, Indonesia, 01 December 2017. According to media reports, the Indonesian national board ...
Bild: EPA/EPA

Immer noch gilt rund um den Berg die höchste Alarmstufe. Trotz aller Warnungen halten sich dort immer noch viele Menschen auf, die ihre Unterkünfte nicht verlassen wollen. Beim jüngsten Ausbruch des mehr als 3000 Meter hohen Vulkans kamen 1963/64 mehr als 1100 Menschen ums Leben.

Indonesien mit seinen mehr als 17'000 Inseln liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Es kommt oft zu Erdbeben und Eruptionen. Insgesamt gibt es dort etwa 130 aktive Vulkane. (sda/dpa)

Mit Google Streetview kannst du jetzt Vulkane erkunden

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Russischer Langstreckenbomber bei Unfall abgestürzt – 6 Tote
Beim Absturz einer Militärmaschine in der Region Amur im Osten von Russland sind mindestens sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Ein weiterer Mensch sei verletzt worden, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.
Zur Story