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In Hongkong kam es zu gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei. Es gab mehrere Verletzte und Festnahmen.

Nachdem sich der friedliche Massenprotest am Sonntagabend aufgelöst hatte, versuchten einige hundert radikale Demonstranten gegen Mitternacht, Absperrgitter einzureissen und den Legislativrat und Regierungssitz zu stürmen. Bild: AP

Diese Bilder zeigen die riesigen Demonstrationen und Ausschreitungen in Hongkong



Nach der Grossdemonstration von rund einer Million Menschen in Hongkong gegen geplante Auslieferungen an China ist es in der Nacht auf Montag zu Ausschreitungen gekommen. Es gab Verletzte und Festnahmen.

Nachdem sich der friedliche Massenprotest am Sonntagabend aufgelöst hatte, versuchten einige hundert radikale Demonstranten gegen Mitternacht, Absperrgitter einzureissen und den Legislativrat und Regierungssitz zu stürmen.

Gegen ein chinesisches Auslieferungsgesetz demonstrieren in Hongkong mehr als eine Million Menschen. Das Gesetz würde es erlauben, auf Ersuchen chinesischer Stellen Verdächtige an die Volksrepublik auszuliefern.

Bild: AP

Proteste verliefen zunächst friedlich

Polizisten gingen mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Demonstranten vor, die zum Teil maskiert waren und Studentengruppen angehörten, die für eine Unabhängigkeit der heutigen chinesischen Sonderverwaltungsregion eintreten. Die Polizei rief Spezialkräfte, die den Protest nach rund einer halben Stunde auflösten, wie die Hongkonger Zeitung «South China Morning Post» berichtete. Einige Demonstranten und Polizisten seien verletzt worden.

In den frühen Morgenstunden sei es an einigen anderen Orten zu weiteren kleineren Zwischenfällen gekommen. Zuvor war der Protest am Sonntag friedlich geblieben. Nach Angaben der Organisatoren demonstrierten mehr als eine Million Menschen gegen das geplante Auslieferungsgesetz. Es würde den Behörden erlauben, auf Ersuchen chinesischer Stellen Verdächtigte an die kommunistische Volksrepublik auszuliefern.

Kritiker argumentieren, dass das Justizsystem in China nicht unabhängig sei, internationalen Standards nicht entspreche und politisch Andersdenkende verfolge. Auch drohten in China Folter und Misshandlungen. (sda/dpa)

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • murrayB 10.06.2019 17:10
    Highlight Highlight DAS bewegt die Leute und zu recht! Für die demokratischen Grundrechte müssen wir uns einsetzen!
  • luegeLose 10.06.2019 13:31
    Highlight Highlight Die Festlandchinesen sind sowas von verhasst in HK. Kein Anstand, dreckige Angewohnheiten, unflätiges Verhalten. Wer von den HK will schon Teil davon werden. Zweites Problem, wie die Ameisen fallen sie über Hk herein, die kleine Provinz platzt aus allen Nähten.
  • Gipfeligeist 10.06.2019 12:57
    Highlight Highlight 1.03 Millionen Demonstranten, bei einer Population (7.4 mil) die der Schweiz ähnlich ist. Man stelle sich nur vor, was bei uns passieren würde wenn solch eine Population seine Meinung sagen würde...

    So sehr ich Hongkong & freie Demokratie unterstütze, Hongkong ist dazu bestimmt ab 2047 vollwertiger Teil der PRC zu sein. Wir befinden uns nur in einer Übergangsphase. Das autoritäre System wird sich durchsetzen, auch gegen den Willen der Bevölkerung...
    • Magnum 10.06.2019 17:45
      Highlight Highlight Wenn China weiter von einem Typen langzeitregiert wird, der sich für den neuen Mao hält und individuelle Freiheiten weiter zurückfährt, dann bin ich guter Dinge, dass die Herrschaft der CPC bis 2047 Geschichte sein wird. Es sind immerhin noch gut 30 Jahre zu gehen bis dahin.
      Zur Erinnerung: Vor 30 Jahren hat China schon einmal eine Reformbewegung im Blut ersäuft. Wer so regiert, kann sich nicht ewig halten. Und wer wie die CPC auf fortgesetztes Wachstum über 6.5% pro Jahr setzt, fährt die Karre eher früher als später an die Wand. Ich hoffe es für meine Freunde in Taiwan.
  • drjayvargas 10.06.2019 11:32
    Highlight Highlight Es wird die grosse Nation trotzdem nicht im Geringsten stören, das wird durchgedrückt.
  • Sam Sniffler - member of the country boys 10.06.2019 10:58
    Highlight Highlight Leider wird es nichts bringen, ein Panzer wiegt mehr als tausend Fäuste.

    Die Tian’anmen-Platz-Proteste, die Regenbogen Proteste sind alle gescheitert.

    Es wird nur eine Folge geben, mehr Kameras, mehr Bewertungen, mehr Überwachung und weniger Freiheit.

    Es ist leider ein gefährlicher Fatalismus, den man bekommt, wenn man sich das alles anschaut.
  • Bowell 10.06.2019 10:15
    Highlight Highlight Bei Donald waren's mehr.
    • Reudiger 10.06.2019 11:57
      Highlight Highlight Ein Attest an die bessere Meinungsfreiheit in den USA. Es verdeutlicht, dass man sich vor der Regierung in China weitaus mehr fürchten sollte.
    • Ökonometriker 10.06.2019 12:33
      Highlight Highlight Wann haben mehr als 1 Million Leute in HK gegen Trump demonstriert?
  • Gulasch 10.06.2019 09:27
    Highlight Highlight Ich habe kein Vertrauen in chinesische Firmen und der diktatorische Staatsapparat macht mir Angst.
    Trump in den USA geht vorbei, spätestens in 5 Jahren, China hingegen wird uns den Marsch blasen, die nächsten 100 Jahre!
  • Hupendes Pony 10.06.2019 09:04
    Highlight Highlight .. so und wo sind jetzt alle die gesagt haben pöse pöse USA, arme arme China mit Huawei?
    • MacB 10.06.2019 09:50
      Highlight Highlight Niemand sagt armes china. China hat viel dreck am srecken. Nur ist trumps huawei bann redp. deren Begründung lächerlich (Spionage), da es wohl stimmen mag, die USA resp. die Geheimfiendte dasselbe tun über US-Anbieter und das weiss man.
    • Toerpe Zwerg 10.06.2019 10:27
      Highlight Highlight Nope, das weiss man nicht.
    • Sam Sniffler - member of the country boys 10.06.2019 10:56
      Highlight Highlight Gebe "cypcyphurra" recht, auch wenn die USA uns ausspioniert und (oft) - schier - imperalistische Züge zeigt, so haben wir nicht schlecht unter der USA gelebt. Uns ging es (zusammen mit der USA) in den letzten 60 Jahre gut.
      China ist das schlimmere Übel. Welche die Bevölkerung falsch informiert, kontrolliert und bewertet schlimmer als in Orwells 1984.
      Die grössten Ausbeuter Afrikas sind nicht mehr wir Europäer, sondern die Asiaten und allen voran China.
      Schau mal an, was mit den Staaten passiert, wo sich Chinas Seidenstrasse fügen.
      Es ist wichtig, dass wir China Einhalt gebieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 10.06.2019 08:19
    Highlight Highlight Es würde den Behörden erlauben, auf Ersuchen chinesischer Stellen Verdächtigte an die kommunistische Volksrepublik auszuliefern.

    Es reicht, verdächtig zu sein. Es kann also jeder Einwohner ohne Grund in Umerziehungslager der KP gesteckt werden.

    Ach Hong Kong, noch 1997 waren deine Bürger frei. Freie Meinungsäusserung. Freies Tun. Sich frei bewegen. Politisch frei..

    Und jetzt wird es richtig hässlich Dunkle Wolken sind aufgezogen. Die hässliche Fratze der KP legt sich wie toxisches Gift über ganz Hong Kong.

    Hong Kong,
    was ist aus dir geworden ?
  • fczzsc 10.06.2019 05:53
    Highlight Highlight Unglaubliche Bilder

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