Schweiz
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Ren Jianxin, Chairman of China National Chemical Corp shakes hands with Swiss agrochemicals maker Syngenta's President Michel Demare (R) after the company's annual news conference in Basel, Switzerland February 3, 2016. China made its boldest overseas takeover move yet when state-owned ChemChina agreed a $43 billion bid for Swiss seeds and pesticides group Syngenta on Wednesday. The largest ever foreign purchase by a Chinese firm, announced by both companies, will accelerate a shake-up in global agrochemicals and marks a setback for U.S. firm Monsanto, which failed to buy Syngenta last year.  REUTERS/Arnd Wiegmann TPX IMAGES OF THE DAY

ChemChina-Präsident Ren Jianxin (links) und Syngenta-Präsident Michel Demare sind sich einig.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Amerikaner wollen den Verkauf von Syngenta nach China verhindern

Der Basler Agrochemiekonzern sei ein wichtiger Teil der US-Landwirtschafts-Infrastruktur und dürfe deshalb nicht an ChemChina veräussert werden, lautet die Begründung.



Auf dem Gebiet der Agrochemie hat sich vieles verändert. Die traditionelle Gentechnik wird zunehmend von der Synthetischen Biologie ersetzt, eine Technik, welche die Züchtung von Pflanzen deutlich verbessert. «Ich gehe davon aus, dass die Synthetische Biologie und die modernen Züchtungsmethoden die Gentechnik zum Teil ersetzen werden», erklärt der Syngenta-Manager Juan Gonzalez-Valero im Buch von Christiane Grefe «Global Gardening».

«Nahrung und Landwirtschaft sind ein kritischer Teil der nationalen Infrastruktur.»

US-Senator Chuck Grassley

Syngenta ist auf diesem Gebiet führend, der US-Agrobusinessriese Monsanto hingegen hat diese Entwicklung verschlafen. Daher hat er im letzten Herbst mehrere Versuche unternommen, den Basler Konzern zu übernehmen, und ist dabei abgeblitzt. «Wir halten uns nicht zuständig dafür, die fehlgeschlagene Strategie eines Konkurrenten auszugleichen, der zu sehr auf Gentechnik und die wenigen dazu passenden Pflanzenschutzmittel gesetzt hat», erklärt dazu Gonzales-Valero.

Flowers grow in front of Swiss agrochemicals maker Syngenta's logo at the company's headquarters in Basel August 19, 2015. Swiss group Syngenta plans to divest its premium flowers seeds business from its Lawn and Garden operating unit, it said on Wednesday.  REUTERS/Arnd Wiegmann

Blumengeschmückt: Das Syngenta-Hauptquartier in Basel.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Anstatt in die USA soll Syngenta nun nach China veräussert werden. Der Staatskonzern ChemChina hat ein Angebot gemacht, das vom Syngenta-Verwaltungsrat grundsätzlich gebilligt wurde. Die Chinesen sind bereit, 43,7 Milliarden Franken für den Basler Konzern zu bezahlen. In der Schweiz beschäftigt Syngenta 3000, weltweit 28'000 Mitarbeiter.

Auch der US-Landwirtschaftsminister ist skeptisch

Der Deal könnte jedoch am Widerstand der USA scheitern. Chuck Grassley, republikanischer Senator für den Bundesstaat Iowa, äussert Bedenken, dass die chinesische Übernahme von Syngenta eine Gefahr für die US-Agro-Infrastruktur darstellt. «Nahrung und Landwirtschaft sind ein kritischer Teil der nationalen Infrastruktur», erklärt Grassley gegenüber einem Radiosender in Iowa. «Deshalb wirft dieser Verkauf Fragen der nationalen Sicherheit auf.»

Grassleys Worte haben Gewicht. Er ist der Vorsitzendes des Kommitees im Senat, das über den Fall befinden muss. Er ist zudem in guter Gesellschaft. Selbst der US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack hat Bedenken gegen die Übernahme geäussert.  

Was geschieht, wenn Biotech auf Big Data trifft, erfährt ihr in einem längeren Artikel über Ostern.

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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tschiger 26.03.2016 16:59
    Highlight Highlight Gar nicht verkaufen.
    Es sollte doch möglich sein, Manager zu finden die die Firma auch so zum Erfolg führen können
    5 1 Melden
  • rodolofo 26.03.2016 09:19
    Highlight Highlight Ist doch "Hans was Heiri", ob die Amis oder die Chinesiologen die Schweizer Agrar-Chemie übernehmen!
    Das (militärische) Denken ist in Ost und West das Selbe:
    "Wollt Iihrrr den totaaalen Krrriegg geggenn die Schäddlinge und Schmarrrotzzerrr?"...
    Die verkaufen wir doch noch, solange jemand so blöd ist, viel dafür zu bezahlen!
    Wir Schweizer zählen unser Geld, lachen uns ins Fäustchen und stellen auf BIO um!
    5 2 Melden
  • rolf.iller 25.03.2016 22:56
    Highlight Highlight Alles ist besser als Monsanto. Eine Firma die gentechnisch veränderte Pflanzen produziert und darauf geistiges Eigentum geltend macht. So weit so gut. Die Perversion liegt aber darin, dass diese Pflanzen halt ihr Genmaterial verbreiten, wie die Natur das halt so tut. Und auf einmal hat auch der Bauer auf dem Nachbargrundstück, der nicht bei Monsanto einkauft, diese Copyright geschützten Gene in den eigenen Pflanzen drin. Monsanto ist sich dann nicht zu schade, diese Bauern zu verklagen, respektive zu zwingen, das Saatgut gleich bei Monsanto einzukaufen. Copyright auf Leben geht gar nicht.
    20 2 Melden
  • FrancoL 24.03.2016 23:55
    Highlight Highlight Grundsätzliche hätte ich nichts gegen den Verkauf von Syngenta an die USA wenn das in deren nationalen Interesse ist. Als Gegenpart könnte man ja mit der USA vereinbaren 15-20'000 Flüchtlinge aus dem Schweizer Kontingent zu übernehmen, das wäre dann im nationalen Interesse der Schweiz.
    16 21 Melden
  • Huber50 24.03.2016 23:47
    Highlight Highlight Wenn die USA (Behörden rsp. Monsanto) diesen Deal verhindern wollen, müssen sie halt das Angebot der Chinesen um einiges überbieten. Die Aktionäre von Syngenta als gierig zu bezeichnen, finde ich nicht ganz ok. Diesen wurde ja früher beim Angebot von Monsato zu einem Verkauf ihrer Aktien abgeraten. Erst jetzt bei diesem in meinen Augen übertriebenen Angebot sieht es anders aus. Wer soll es den Aktionären verübeln, das zu nehmen, was sie dafür bekommen. Dass die Arbeitsplätze aus der Nordwestschweiz verschwinden, ist kaum realistisch, da die Agroforschung in China noch klar unterentwickelt ist
    12 3 Melden
  • Bucky 24.03.2016 20:56
    Highlight Highlight Ja, der Markt ist frei. So frei, wie Washington gerade will. TTP, TTIP, TiSA? Es ist absehrbar, dass es mit diesen Freihandelsabkommen auf folgende Zukunft hinaus laufend wird: Multis können einen Staat verklagen, wenn er nicht so spurt, wie das Unternehmen will (zum Beispiel wenn ein Staat krankheitserregende Substanzen, die dieses Unternehmen produziert und in Verkehr bringt, plötzlich verbietet), solange Washington d'accord ist. Aber wenn Washington der Meinung ist, seine eigenen Interessen gehen vor, wird garantiert kein ausländisches Unternehmen die USA effektiv verklagen können.
    46 3 Melden
  • DerTaran 24.03.2016 20:02
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass die USA ihr Veto einlegen wollen, eine Firma an einen Staat zu verkaufen hat nichts mit freier Markwirtschaft zu tun, im Gegenteil es führ zur Abschaffung der selben.
    Die Schweiz hätte selber Veto dagegen einlegen müssen, der Verkauf ist nicht in unserem Staat- bzw. Gesellschafts-Interesse.
    9 38 Melden
    • Jol Bear 24.03.2016 21:34
      Highlight Highlight Der schweizerische Markt ist für Syngenta eine Nische ohne Relevanz für das Betriebsergebnis. In den USA ist Syngenta jedoch sehr bedeutend. Die Amerikaner befürchten im Fall einer chinesischen Übernahme die Einflussnahme Chinas auf Lebensgrundlagen im eigenen Land, was verständlich ist und unvorhersehbare, evtl. auch politische Folgen haben und Druckmittel eröffnen kann. Sie chinesischen Engagements in der Wirtschaft überall auf der Welt können als eine Art "friedliche" Invasionen gesehen werden, mit dem Ziel der Übernahme der Kontrolle.
      16 1 Melden
    • FrancoL 24.03.2016 23:39
      Highlight Highlight Jol Bear; "Die chinesischen Engagements in der Wirtschaft überall auf der Welt können als eine Art "friedliche" Invasionen gesehen werden, mit dem Ziel der Uebernahme der Kontrolle", Klar ist einleuchtend.
      Wenn es nun die USA ist die genau dasselbe macht was haben wir dann zu erwarten?
      Ich sage das gleiche, nämlich eine Uebernahme auf der betroffenen Sparte! Und ich bin mir je Länder desto mehr nicht ganz sicher ob eine starke Anbindung oder Beherrschung durch die USA das einzig richtige ist.
      17 2 Melden
  • Str ant (Darkling) 24.03.2016 19:39
    Highlight Highlight Monsanto Produkte und Partner stehen auf nahezu allen GMO-Boykott Listen.

    In diesem Fall ist es sehr wichtig das den US-Amerikaner einmal sehr deutlich die Grenzen aufgezeigt werden und nicht wie bei den Banken einfach einen Roll-over-and-die vollführt wird
    40 2 Melden
  • Zeit_Genosse 24.03.2016 19:17
    Highlight Highlight Diese Firma ist für beide Superstaaten von übergerordnetem Interesse. China kauft als Staat gleich selbst ein. Die Nahrungsmittelproduktion ist von nationaler Bedeutung. Wer da die Nase vorne hat, diktiert die Welt mit. Warum die Schweiz dieses Unternehmen nicht halten kann, liegt am hohen Preis und den gierigen Aktionären. Es wird sich für die Schweiz rächen. Die Arbeitsplätze sind bald weg und die Steuerträge auch. Wenn man diese Kosten rechnet und den zukünftigen Gewinn, sollte der Schweizer Staat 51% kaufen. Und könnte die Stauseewasserlizenzen belehnen, aber nicht veräussern.
    30 4 Melden
    • Hubertus Herbstlaub 24.03.2016 19:42
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass es die Aufgabe des Staates ist, als Akteur in die Marktwirtschaft einzugreifen.
      10 11 Melden
    • Töfflifahrer 24.03.2016 19:48
      Highlight Highlight Ich begreife wirklich nicht warum die Schweiz nicht endlich handelt. Dies und die Stauwasserkraftwerke sind doch mal wirklich systemrelevant und von ausserordentlichem nationalen Interesse! Aber in Bern wird da nur zugeschaut wie die Schweizer Firmen unser Land und unser Überleben verscherbeln.
      Könnte es sein, dass da einige Parlamentarier selber ganz gut verdienen bei diesen Geschäften?
      25 1 Melden
    • Zeit_Genosse 24.03.2016 20:54
      Highlight Highlight @Hubertus
      Der Chinesische Staat sieht das zur Sicherung ihrer Nahrungsmittelproduktion und Unabhängigkeit als Aufgabe an. Die USA als nationales Interesse. Der Staat hat die Sicherung des Wohlstandes und Wohlfart zur Aufgabe. Sich an Syngenta als Staat zu beteiligen macht insofern Sinn, dass man Arbeitsplätze halten kann (keine Staatsausgaben für Arbeitslose) und Einnahmen über Steuersubstraht der Firma und Arbeitnehmenden generiert. Im Sinne der Schweiz. Ich bin Marketer, doch warum soll sich der CH-Staat nicht auch marktwirtschaftlich im Sinne dieser Aufgabe verhalten?
      15 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 24.03.2016 19:02
    Highlight Highlight Selber Schuld, wer sich freiwillig abhängig von GVO, Pestiziden und den verbundenen Konzernen macht darf sich nachher nicht beklagen...
    12 1 Melden
  • trollo 24.03.2016 18:53
    Highlight Highlight «Nahrung und Landwirtschaft sind ein kritischer Teil der nationalen Infrastruktur.»
    das muss man sich auf der zunge zergehen lassen. spätestens wenn ein anderes land infolge TTIP seine landwirtschaft schützen möchte, wird sich niemand mehr in der usa an diese aussage erinnern. omg, sind das heuchler.
    37 2 Melden
  • Luca Brasi 24.03.2016 18:48
    Highlight Highlight Motzen die Chinesen rum und reden von einer "Gefahr der nationalen Sicherheit", wenn in ganz China US-Konzerne wie Wal-Mart, KFC, etc. das Strassenbild prägen und sich junge Chinesen extrem für die NBA interessieren? Die Chinesen importieren teils sogar Essstäbchen made in the USA. Sie haben sich bis jetzt beim Aufkauf von Schweizer Firmen sozialer gezeigt als die US-Amerikaner und denken zumeist nicht an kurzfristigen Gewinn.
    33 2 Melden
    • FrancoL 24.03.2016 23:45
      Highlight Highlight @Rahbarber; ich gebe Dir völlig recht bis auf das Wort zuviel. Das Wort "Zuviel" kennen die Amis nicht einmal aus dem Wörterbuch.
      12 1 Melden
    • FrancoL 25.03.2016 15:42
      Highlight Highlight @Rhabarber; Dachte da eindimensional nur an Gewinn ;-)
      3 0 Melden
  • irational 24.03.2016 18:11
    Highlight Highlight ne erklärung wie die amis diese übernahne verhindern könnten wäre interessant. die tentakel der krake scheinen nicht nur in die finanzwelt zu reichen:)
    40 1 Melden
  • terribile 24.03.2016 18:02
    Highlight Highlight Freier Marktwirtschaft ist nur dann gegeben wenn es die USA sagt. Überheblichkeit bis zum abwinken. Aber es kommt sicher noch eine versteckte Erpressung von wegen Nationaler Sicherheit. Was nützt die wenn doch alles aus dieser Einheitsküche kommt? Nichts - es wird dann wieder Geld gefordert.
    36 0 Melden
    • Jol Bear 24.03.2016 18:45
      Highlight Highlight Allerdings sind die chinesischen Konzerne genauso wenig Abkömmlinge der freien (Markt-)Wirtschaft. Der chinesische Staat wird sich jederzeit einen Eingriff in chinesische Unternehmen vorbehalten. Die Übernahme durch Chinesen hat deshalb nicht viel mit freier Marktwirtschaft gemein. Andererseits muss den Aktionären von Syngenta im Sinn der Handlungsfreiheit auch die Möglichkeit zugestanden werden, ihr Eigentum an einen Staatskonzern zu verkaufen.
      13 0 Melden
    • FrancoL 24.03.2016 23:49
      Highlight Highlight @Jol Bear; Ist der heutige Wirtschaftsmarkt gerade für so grosse Firmen so frei wie Sie meinen? Wenn ja, wieso diskutieren wir hier über den Syngentaverkauf.
      Das Management scheint ja auch nicht ganz frei zu sein, wenn es nun zurückgepfiffen wurde.
      Oder sind Sie der Meinung solange von den USA zurückgepfiffen ist es kein Einschnitt in die freie Wirtschaft? Dies zumindest scheine ich aus Ihren Posts zu entnehmen.
      0 0 Melden
  • TheRabbit 24.03.2016 17:38
    Highlight Highlight Sind dies Neuigkeiten? Die Einmischung der Amis hat sich ja schon bei der Verkündigung abgezeichnet. Und warum wird dies gepusht?

    Trotzdem freue ich mich auf den Beitrag über Ostern.
    11 1 Melden
  • tzhkuda7 24.03.2016 17:23
    Highlight Highlight Ich bin absolut kein Fan vode Chinesische Regierig aber die arrogant haltig vo de USA so vo wege Nationali Sicherheit und mir sind d'Weltpolizei und mend bi allem immer die erste si wills ja suscht e Gfahr chent si und vode Ussepolitik fangi etz erst gar ned a. Ich chent mer als Schwizer es Grinse also irgendwie ned verkneife wenn Syngenta a China gat. Theoretisch messt de Konzern da bliebe aber meh usem Grund will Chinas Regierigssystem und Menscherechtslag so katastrophal isch als us nationalem Interesse.
    25 26 Melden
    • Maett 24.03.2016 19:04
      Highlight Highlight @tzhkuda7: ach bitte... die offizielle Schreibsprache in der Schweiz ist schweizerisches Hochdeutsch, das macht das Lesen weitaus angenehmer, als wenn man sich mit den unzähligen Dialekten die wir haben auseinandersetzen muss.
      11 14 Melden
    • FrancoL 24.03.2016 23:53
      Highlight Highlight @maett;
      Eine Eigenart der Schweiz die nun mal auch dazu gehört. Auch könnte man ja den Kauf der Firma verbinden mit einer Uebernahme von 15-20'000 Flüchtlinge verbinden. Da wäre doch das Geschäft mit den USA für beide Seiten sinnig.
      0 3 Melden
    • Maett 25.03.2016 11:10
      Highlight Highlight @FrancoL: einerseits glaube ich nicht dass der Kommentar an mich gerichtet ist, andererseits interpretiere ich Ihr Vorschlag als Menschenhandel ;-)
      2 0 Melden
  • Qwertz 24.03.2016 17:16
    Highlight Highlight Und... was wollen die jetzt machen, die Amerikaner? Syngenta ist ja ein Schweizer Unternehmen.
    27 4 Melden
  • LeChef 24.03.2016 17:06
    Highlight Highlight Hä? Ist denn Syngenta auf dem amerikanischen Markt so stark präsent? Oder wie kommen amerikanische Minister sonst dazu einen Schweizer Konzern als entscheidend für die nationale Sicherheit zu bezeichnen..?
    36 2 Melden
    • sebjseb 24.03.2016 17:25
      Highlight Highlight ja sehr präsent sogar, beim saatgut. Jede dritte geerntete Sojabohne ist dort aus Syngenta Saatgut.
      34 0 Melden
    • LeChef 24.03.2016 17:44
      Highlight Highlight Dann versteh ichs schon ein Stück weit. Aber es entscheiden nunmal die Aktionäre und VR, wer die Führung übernehmen soll, und nicht amerikanische Regierung. Monsanto hätte halt ein besseres Angebot machen müssen..
      13 0 Melden
    • Paganapana 24.03.2016 18:06
      Highlight Highlight Die wollen nicht, dass sie auf diesem markt von den chinesen aufgeholt/abgehänkt werden.
      10 0 Melden
  • maljian 24.03.2016 17:06
    Highlight Highlight Ich komm nicht draus.

    Warum hat die USA was zu melden, wenn es um ein schweizer Unternehmen geht?
    28 6 Melden
    • Philipp Löpfe 24.03.2016 18:04
      Highlight Highlight Wie sebjseb sagt: Sie sind ein wichtiger Player im US-Agrarbusiness
      8 2 Melden
    • Joe putz 24.03.2016 18:28
      Highlight Highlight @phillip loepfe, nur so aus interesse, warum soll ihnen das, das Recht geben, sich in den Verkauf eines schweizer Unternehmens einzumischen?
      10 1 Melden
    • Philipp Löpfe 24.03.2016 19:14
      Highlight Highlight Nun ja, ich bin nicht Jurist, sondern stelle einfach als Journalist fest
      8 6 Melden
  • Sapere Aude 24.03.2016 17:03
    Highlight Highlight Weshalb befindet ein US Senatskomitee über den Verkauf einer Schweizer Firma an eine Chinesische?
    23 4 Melden
  • Typu 24.03.2016 17:03
    Highlight Highlight Die skeptik die hier herrscht ist sehr moderat. Die äusserungen überwindbar. Der deal wird voraussichtlich im Mai/Juni von den usa bewilligt. Selbst schuld wer hier keine aktien kauft.
    9 5 Melden
  • meliert 24.03.2016 16:59
    Highlight Highlight Hoffen wir, dass dies den Amerikanern gelingt diesen Verkauf zu stoppen, sonst sind die Syngenta Arbeitsplätze in der Schweiz in 5 Jahren definitiv weg!
    15 25 Melden
    • Typu 24.03.2016 19:08
      Highlight Highlight Syngenta wird verkauft werden. Hätten sie lieber die monsanto als käuferin mit dem usa management? Na dann gute nacht!!
      17 0 Melden
    • meliert 24.03.2016 20:57
      Highlight Highlight Nein auch kein USA Käufer, sondern eine selbständige Schweizer Firma!
      9 0 Melden
    • Typu 24.03.2016 21:54
      Highlight Highlight Syngenta hat selbst klar gestellt, dass sie alleine nicht überleben kann. Die branche ist im umbruch und m&a's sind inevitable. Syngenta alleine? Das gäbe job verluste ...
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