International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A 500-metre (1,640-ft.) aperture spherical telescope (FAST) is seen under construction among the mountains in Pingtang county, Guizhou province, China, November 26, 2015. The telescope, which will be the largest in the world, will be put in use by September 2016, according to local media. Picture taken November 26, 2015. REUTERS/Stringer  CHINA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN CHINA       TPX IMAGES OF THE DAY

Das Teleskop, dessen Bau vor fünf Jahren begann, soll laut Planung Ende September in Betrieb genommen werden.
Bild: CHINA STRINGER NETWORK/REUTERS

Suche nach Ausserirdischen: 9000 Chinesen müssen wegen weltgrösstem Radioteleskop zügeln



In Südchina sollen mehr als 9000 Menschen umgesiedelt werden, damit das grösste Radioteleskop der Welt seine Arbeit aufnehmen kann. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete, müssten Bewohner der Provinz Guizhou ein Gebiet von fünf Kilometern um das Teleskop verlassen.

Nach Angaben von chinesischen Staatsmedien werden die betroffenen Anwohner in neue Wohnungen umgesiedelt und erhalten eine Entschädigung von 12'000 Yuan (1776 Franken).

Die Räumung des Gebiets soll elektromagnetische Störungen beim Betrieb des Teleskops verhindern. Mit einem Schüssel-Durchmesser von 500 Metern wird die auch FAST genannte Anlage das bisher grösste Radioteleskop in Puerto Rico ablösen.

Suche nach ausserirdischem Leben

Radioteleskope zeichnen Strahlung aus den Tiefen des Weltalls auf. Durch die Daten erhoffen sich Wissenschaftler neue Erkenntnisse über das Universum. Zudem soll das neue Teleskop das internationale SETI-Projekt bei der Suche nach ausserirdischem Leben unterstützen. Das Teleskop, dessen Bau vor fünf Jahren begann, soll laut Planung Ende September in Betrieb genommen werden.

Menschenrechtsorganisationen kritisierten in der Vergangenheit immer wieder, dass es bei Zwangsumsiedlungen in Chinas ländlichen Regionen oft zum Einsatz von Gewalt komme und Entschädigungszahlungen zu gering ausfielen. (whr/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Bundesrat lehnt Lohndeckel für Bundeskader ab

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
giandalf the grey
16.02.2016 11:48registriert August 2015
Ha! Lasst euch nicht täuschen! Das ist kommunistische Propaganda! Aber ich lass' mich doch nicht für dumm verkaufen! Die bauen unseren Planeten doch offensichtlich zum Todesstern um! Kontakt zu ausserirdischem Leben hatten wir schon längt. Und während das Volk mit dem IS abgelenkt wird tobt hinter verschlossenen Türen ein interplanetarer Krieg gegen die Invasion! Thanks Obama!! Merkel muss weg! Nei, dadrauf hani kei luscht! Alu-Hüte, Phaser und wenn vorhanden Fat Lady Zigarren raus, meine Damen und Herren.
207
Melden
Zum Kommentar
6

Analyse

Warum China heimlich auf einen Sieg von Donald Trump setzt

Handelskrieg, Huawei, Hongkong: Donald Trump prahlt damit, China die Stirn zu bieten – im Gegensatz zu Joe Biden. Doch Trumps Wiederwahl hätte für Peking mehrere Vorteile.

Zur Wahlkampfstrategie Donald Trumps gehört es, sich als knallharter Dealmaker darzustellen. Besonders gegenüber China inszeniert sich der Republikaner als einsamer Held, der Peking – Stichwort Handelskrieg und Corona-Vertuschung – entschlossen die Stirn bietet. Zu dieser Strategie gehört für Trump auch, seinen Herausforderer Joe Biden als Pekings Schosshund darzustellen.

«China ate your lunch, Joe», sagte Trump in der ersten TV-Debatte der beiden Präsidentschaftskandidaten zu dem Demokraten …

Artikel lesen
Link zum Artikel