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In this photo released by China's Xinhua News Agency, people shop for vegetables at a market in Wuhan in central China's Hubei Province, early Thursday, Jan. 23, 2020. China closed off a city of more than 11 million people Thursday in an unprecedented effort to try to contain a deadly new viral illness that has sickened hundreds and spread to other cities and countries in the Lunar New Year travel rush. (Xiao Yijiu/Xinhua via AP)

Ist das neuartige Coronavirus auf einem Markt mit exotischen Tieren in Wuhan ausgebrochen? Rund um das Coronavirus liest man viele unbelegte und gar falsche Meldungen. Bild: AP

Fake-Särge oder Alkohol als Heilmittel: 27 Coronavirus-Meldungen im Faktencheck

Rund um das Coronavirus werden seit Wochen zahlreiche Falschinformationen und Halbwahrheiten verbreitet. Hier sind 27 Faktenchecks des Recherchebüros «Correctiv» im Überblick.



Ein Artikel von

T-Online

Seit Wochen beherrscht das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 die Berichterstattung. Auch Desinformationen rund um das Virus und die Lungenkrankheit Covid-19 sind an der Tagesordnung. Die Behauptungen verbreiten sich vor allem über Soziale Netzwerke, zum Beispiel Facebook oder Whatsapp. Die Faktenchecker des Recherchebüros «Correctiv» haben bereits eine Vielzahl von Behauptungen überprüft. Hier ist der Überblick.

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Achtung: Alle Informationen in den Faktenchecks geben den jeweiligen Kenntnisstand zu dem Zeitpunkt wieder, an dem sie veröffentlicht wurden.

Der Grippenvergleich

«Covid-19 ist nicht gefährlicher als eine Grippe, nur fünf Prozent der Bevölkerung sind gefährdet, hohe Zahlen in Italien sind auf Krankenhauskeime und Luftverschmutzung zurückzuführen.»

Bewertung: teilweise falsch

Der Deutsche Immunologe Stefan Hockertz behauptete in einem Radiointerview, das neuartige Coronavirus sei nicht gefährlicher als die Grippe, die Reaktion der Politik sei masslos und überzogen. Der Mitschnitt verbreitet sich rasant, vor allem auf Whatsapp. Seine Behauptungen sind jedoch teilweise irreführend.

So sind die Todeszahlen von Covid-19 und der Grippe aktuell nicht vergleichbar. Die Risikogruppen (Raucher, Menschen über 60) umfassen nicht nur fünf Prozent der Bevölkerung. Die Studie zu Krankenhauskeimen belegt nicht Hockertz' These – und es gibt keine Belege, dass Feinstaub die Verbreitung von Viren begünstigt. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 2. April.

Krankenhausbilder

«Medien verwenden dieselben Bilder für Krankenhäuser in Italien und USA – das ist der Beweis, dass sie über Covid-19 lügen.»

Bewertung: teilweise falsch

A medical staffer holds up a phone in front of a Covid-19 patient for a video call with relatives at Bergamo's Papa Giovanni XXIII hospital, northern Italy, Friday, April 3, 2020. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death.(Claudio Furlan/LaPresse via AP)

Ein Mitarbeitender des Gesundheitspersonals in einem Spital in Bergamo hält ein Telefon vor einen Coronavirus-Patienten. Bild: AP

Tatsächlich hat der US-Sender «CBS News» Aufnahmen aus einem Krankenhaus in Bergamo, Italien, fälschlich in einer Sendung am 25. März für einen Bericht über New York verwendet. Gegenüber US-Medien nannte das ein Sprecher einen «Bearbeitungsfehler». Die Schlussfolgerung, die manche Nutzer ziehen – dass die Aufnahmen insgesamt gefälscht oder alt seien – ist aber falsch. Die Bilder entstanden vor kurzem in Bergamo und zeigen die Überlastung der Klinik durch die Corona-Pandemie. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 2. April.

Bilder von Särgen

«Die ARD verwendete Fotos von Särgen aus dem Jahr 2014 in der aktuellen Coronavirus-Berichterstattung.»

Bewertung: unbelegt

In mehreren Facebook-Beiträgen werfen Nutzer der ARD vor, sie habe Bilder von Särgen aus dem Jahr 2014 in aktuellen Beiträgen über das Coronavirus genutzt. Dafür gibt es jedoch weder Belege noch irgendwelche Hinweise. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 2. April.

Alkohol als Heilmittel

«100 Gramm Alkohol am Tag desinfizieren den Rachenraum und helfen gegen eine Corona-Infektion.»

Bewertung: völlig falsch

In einer Meldung, die auf Whatsapp kursiert, wird behauptet, ein erhöhter Alkoholkonsum helfe, Coronaviren im Mund- und Rachenraum abzutöten. Man sollte mindestens fünf Bier trinken. Mit dem Logo des Robert Koch-Instituts wird suggeriert, diese Empfehlung stamme von offizieller Stelle. Das ist falsch. Alkohol zu trinken, verhindert keine Infektion mit SARS-CoV-2. Alkohol macht das Immunsystem sogar anfälliger für Erkrankungen. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 1. April.

Die Biowaffe

«Das Coronavirus ist eine Biowaffe; dahinter stecken die USA, denn sie sind von dem Virus nicht betroffen.»

Bewertung: grösstenteils falsch

Der ehemalige AfD-Politiker Wolfgang Gedeon suggerierte in einer Rede im baden-württembergischen Landtag, beim neuartigen Coronavirus könnte es sich um eine US-amerikanische Biowaffe aus dem Labor handeln. Die Wissenschaft und Experten widersprechen: Das Virus habe seinen Ursprung in der Natur. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 1. April.

Wie sind Sie beruflich von der Corona-Krise betroffen? Correctiv will Ihre Geschichten hören und aufschreiben. So soll sichtbar werden, wo Probleme auftauchen und was wir als Gesellschaft daraus lernen können. Schreiben Sie HIER im CrowdNewsroom über Ihre Erfahrungen oder schicken Sie Hinweise auf Versäumnisse, die die Krise verstärken.

Zerstörung 5G-Masten

«In Hongkong haben Menschen wegen des Coronavirus einen 5G-Mast zerstört.»

Bewertung: falsch

Eine Whatsapp-Nachricht behauptet, in Hongkong würden Menschen aktuell 5G-Masten abreissen, weil sie im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen würden. Das ist falsch. Das Video zeigt Protestierende in Hongkong im August 2019 – lange vor dem Ausbruch von Covid-19. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 1. April.

Die falsche Spende

«Mit Klicks auf ein Video des Sängers Roby Facchinetti spendet man an ein Krankenhaus in Bergamo.»

Bewertung: grösstenteils falsch

In einem Whatsapp-Kettenbrief wird ein Link zum Lied «Rinascerò, Rinascerai» von Roby Facchinetti auf YouTube verbreitet. Es wird behauptet, mit jedem Klick auf das Video werde Geld an ein Krankenhaus in Bergamo gespendet, denn der italienische Sänger habe die Rechte an das Hospital übertragen. Das ist falsch. Facchinetti will die Erlöse, die er mit dem Lied erzielt, spenden. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 1. April

German Chancellor Angela Merkel speaks at a press conference about coronavirus, in Berlin, Sunday, March 22, 2020. German Chancellor Angela Merkel has gone into quarantine after being informed that a doctor who administered a vaccine to her has tested positive for the new coronavirus.Merkel's spokesman said the German chancellor was informed about the doctor's test shortly after holding a news conference Sunday announcing new measures to curb the spread of the virus. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms. For some it can cause more severe illness. (Michael Kappeler/Pool photo via AP)

Eine Meldung behauptet, dass Merkel schon 2013 von dem Virus Bescheid wusste. Das ist falsch. Bild: AP

Merkel wusste Bescheid

«Angela Merkel wusste schon 2013 von der aktuellen Pandemie.»

Bewertung: falsch

Ein Artikel von «MZW-News» behauptet, das Coronavirus sei absichtlich freigesetzt worden – die Bundeskanzlerin habe davon seit 2013 gewusst. Das ist falsch. Bei dem Dokument, auf das sich der Artikel bezieht, handelt es sich um eine öffentliche Risikoanalyse, in der es darum geht, wie gut Deutschland auf eine Epidemie vorbereitet wäre. Das Szenario wurde mit einem hypothetischen Erreger namens «Modi-SARS» durchgespielt, der sich in wichtigen Punkten von SARS-CoV-2 unterscheidet. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 31. März.

Viren sollen an Kleidern haften

«Schuhe und Kleidung muss man draussen ausziehen und mit Wäschedesinfektionsmittel waschen; das Virus haftet bis zu neun Stunden am Boden und verbreitet sich über den Wind.»

Bewertung: unbelegt

Auf Whatsapp und Facebook kursiert ein Video einer Frau, die sich nach eigener Aussage in Italien befindet und Handlungsanweisungen an Deutsche gibt. Ihre Behauptungen sind irreführend oder unbelegt. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 27. März.

Der falsche Schutz

«Vitamin D, Erkrankungen von Kindern, Virus-Mutation, Temperaturempfindlichkeit des Virus, Triage und 5G.»

Bewertung: grösstenteils falsch

In einer Sprachnachricht stellt eine unbekannte Frau Behauptungen über das Coronavirus und Covid-19 auf. Sie gibt unter anderem Tipps, wie man sich angeblich gegen die Krankheit schützen kann. Die Aussagen sind falsch oder unbelegt. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 27. März.

Neues Virus

«In China ist nun auch noch das Hantavirus ausgebrochen.»

Bewertung: falsch

In einem Artikel der Deutschen Wirtschaftsnachrichten wurde behauptet, in China sei «nun auch das Hantavirus ausgebrochen». Es gebe einen «ersten Toten». Das Virus ist in China jedoch eine bekannte, endemische Krankheit mit etwa 100 Toten jedes Jahr. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 27. März.

Türkei und Italien

«Die Türkei hat Italien mit 200'000 Masken und anderen medizinischen Geräten geholfen, aber niemand nimmt davon Kenntnis.»

Bewertung: teilweise falsch

Hier fehlt Kontext. Italien hatte 200'000 Masken bei einer türkischen Firma gekauft. Da die Ausfuhr von Schutzausrüstung jedoch seit dem 4. März in der Türkei genehmigungspflichtig ist, steckte die Lieferung mehr als zwei Wochen im Zoll fest. Die beiden Länder sprachen sich schliesslich ab und der Export wurde genehmigt. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 25. März.

Vitamin C

«Vitamin C tötet Viren zuverlässig ab.»

Bewertung: unbelegt

Es gibt keine Belege, dass Vitamin C Viren tötet oder gegen das aktuelle Coronavirus hilft. Generell ist Vitamin C gut für das Immunsystem des Menschen, es ist laut Experten aber nicht nötig, es in höheren Dosen einzunehmen. Eine gesunde Ernährung reicht dafür meist aus. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 24. März.

Särge in Italien

«Ein Foto von Särgen zeigt die Situation in Italien durch das Coronavirus.»

Bewertung: falsch

In mehreren Beiträgen auf Facebook wird ein Foto mit vielen Särgen geteilt und behauptet, es zeige die derzeitige Situation in Italien, wo viele Menschen durch das neuartige Coronavirus gestorben sind. Das ist jedoch falsch. Das Foto entstand schon 2013 und zeigt die Särge der Flüchtlinge und Migranten, die bei einem Schiffsunglück vor Lampedusa ums Leben kamen. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 20. März.

Ibuprofen soll schaden

«Ibuprofen verschlimmert die Krankheit oder beschleunigt die Ausbreitung des Coronavirus.»

Bewertung: unbelegt

AVIS --- ZUR AMAVITA APOTHEKE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG. WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF visual.keystone-sda.ch --- Eine Apothekerin fuellt Regale mit Medikamenten auf, aufgenommen am 24. Februar 2020 in der Amavita Apotheke im Wynecenter in Buchs, Kanton Aargau. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Es ist unbelegt, dass Ibuprofen eine Coronavirus-Infektion verschlimmern könnte. Bild: KEYSTONE

Eine Whatsapp-Sprachnachricht verbreitet in der zweiten Märzwoche eine erfundene Geschichte: Die Uniklinik in Wien habe nachgewiesen, dass Ibuprofen die Infektion mit dem Coronavirus verschlimmere. Das stimmt so nicht: Am 14. März veröffentlicht die Uniklinik eine Stellungnahme und spricht von «Fake News». Die Frage nach möglichen Auswirkungen des Schmerzmittels ist aber ungeklärt, es gibt viele Experten, die von einer Einnahme abraten und vor möglichen negativen Folgen warnen. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 16. März.

Luft anhalten

«Luft anhalten funktioniert als Selbsttest, Wasser trinken hilft gegen eine Infektion und Fibrose tritt nach nur wenigen Tagen auf.»

Bewertung: falsch

Sie tauchte Anfang März in den USA, in Asien und auch Deutschland auf: eine Nachricht mit angeblichen Tipps, wie man sich vor dem neuen Coronavirus schützt. Unzählige Menschen leiten die Hinweise auf Whatsapp weiter. Sie sind jedoch falsch. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 16. März.

Virus schon lange bekannt

«Das neuartige Coronavirus ist schon lange bekannt, weil der Name auf Desinfektionsmitteln steht.»

Bewertung: falsch

Auf älteren Flaschen von Desinfektionsmitteln ist zu lesen, dass es gegen Coronaviren wirksam sei. Daraus leiten Facebook-Nutzer ab, dass das neuartige Coronavirus schon lange bekannt sei. Auf die Viren-Familie trifft das zu, auf die aktuelle Pandemie nicht. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 13. März.

Die Haustiere

«Das Coronavirus gefährdet Haustiere stärker als Menschen.»

Bewertung: unbelegt

Das Coronavirus gefährde Hunde und Katzen mehr als Menschen, wird im Titel eines Artikels behauptet, der am 29. Februar bei der «Frankfurter Neuen Presse» veröffentlicht wurde. Dafür gibt es bisher keine Hinweise. Zwar übertragen sich manche Coronaviren auf Haustiere – ob das auch für SARS-CoV-2 gilt, ist aber Anfang März noch unklar. Es gibt bis dato keine Hinweise, dass das Virus von Haustieren auf Menschen übertragen wurde. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 4. März. 

Hund hat sich infiziert

«Ein Hund in Hongkong hat sich mit dem Coronavirus infiziert.»

Bewertung: grösstenteils richtig

Am 28. Februar wird in mehreren Artikeln behauptet, ein Hund habe sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Tatsächlich ist in Hongkong laut Behörden ein Hund schwach positiv auf die Viruskrankheit getestet worden. Er zeigte aber keine Symptome. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 4. März.

Übertragung über Lebensmittel

«WHO hat Hinweise, dass Coronavirus über Lebensmittel übertragen wird.»

Bewertung: teilweise falsch

Gibt es neue Erkenntnisse zur Übertragung des Coronavirus Covid-19 durch Lebensmittel? Das deutet ein Artikel von «Medizin Heute» vom 24. Februar an und führt damit in die Irre. Der Text gibt einen Lagebericht der WHO falsch wieder. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 27. Februar.

Chinesen sollen Haustiere schlachten

«Chinesische Behörden fordern, Haustiere zu schlachten.»

Bewertung: teilweise falsch

Ein angeblicher Aufruf verschiedener chinesischer Behörden soll das Töten von Haustieren zum Schutz vor der Verbreitung des neuen Coronavirus fordern. Das wird in einem Artikel vom 4. Februar behauptet. Wir konnten aber nur einen Aufruf finden, in dem es um Strassentiere geht. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 14. Februar.

Keine Schutzmasken

«Chinesische Busfahrer trugen bei Evakuierten-Transport keine Schutzmasken und handelten damit fahrlässig.»

Bewertung: grösstenteils richtig

In einem Facebook-Beitrag werden am 31. Januar mehrere Fotos eines Transports englischer Staatsbürger, die aus dem chinesischen Wuhan evakuiert wurden, gezeigt. Die Fahrer der Busse trugen keine Schutzmasken. Die Fotos sind echt, ihnen fehlt aber Kontext: Schutzmasken waren laut dem englischen Gesundheitsministerium nicht notwendig, es seien genügend Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 7. Februar.

Chlordioxid gegen den Virus

«Die Einnahme von Chlordioxid hilft gegen das neuartige Coronavirus.»

Bewertung: falsch

Auf mehreren Webseiten wird Chlordioxid als Heilmittel für das neue Coronavirus beworben. Am 28. und 29. Januar, sowie am 1. Februar erscheinen Artikel dazu. Chlordioxid schalte das Virus aus, wenn man es in einer Lösung trinke. Diese Behauptung ist falsch und gefährlich: Chlordioxid ist gesundheitsschädlich. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 7. Februar.

5G ist Schuld

«5G ist Schuld an Todesfällen durch das neuartige Coronavirus.»

Bewertung: falsch

Die Webseite «Connectiv Events» spekuliert am 27. Januar, dass die Todesfälle durch das neue Coronavirus in Wuhan auch einem von «5G verursachten Zellabbau» zugeschrieben werden könnten – die Strahlung könne zu «grippeähnlichen Symptomen» führen. Das stimmt nicht. Die Todesfälle hatten nichts mit 5G zu tun. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 30. Januar.

Bill Gates mit Patent

«Bill Gates hat ein Patent auf das neuartige Coronavirus und sagte einen Ausbruch mit 65 Millionen Toten vorher.»

Bewertung: grösstenteils falsch

Über das neuartige Coronavirus kursiert das Gerücht, es sei bereits patentiert. Manche meinen daher, das Virus sei von «Eliten» kreiert. Oder Bill Gates habe etwas damit zu tun. Am 23. Januar wird ein Artikel dazu veröffentlicht. Das stimmt nicht: Zwar gibt es bestehende Patente, allerdings für andere Arten von Coronaviren. Nicht für jenes, das in China ausbrach. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 28. Januar.

Ärzte haben früh gewarnt

«Das neuartige Coronavirus ist gefährlicher als das alte SARS-Virus, es handelt sich um eine Pandemie, Ärzte können Betroffenen nicht helfen und haben schon Mitte Januar empfohlen, Wuhan abzuriegeln.»

Bewertung: teilweise falsch

Am 23. Januar wird ein alarmierendes YouTube-Video über das Coronavirus in China veröffentlicht. Es geht viral und wird auch über Whatsapp verbreitet. Viele der Behauptungen sind übertrieben oder falsch und führen deshalb in die Irre. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 28. Januar.

Markt in Wuhan

«Das neuartige Coronavirus ist auf einem Markt mit exotischen Tieren in Wuhan ausgebrochen.»

Bewertung: unbelegt

In this photo released by China's Xinhua News Agency, people shop for vegetables at a market in Wuhan in central China's Hubei Province, early Thursday, Jan. 23, 2020. China closed off a city of more than 11 million people Thursday in an unprecedented effort to try to contain a deadly new viral illness that has sickened hundreds and spread to other cities and countries in the Lunar New Year travel rush. (Xiao Yijiu/Xinhua via AP)

Gemüsemarkt in Wuhan, China. Bild: AP

Als das neue Coronavirus im Dezember in China ausbrach, war der vermeintliche Ursprung schnell ausgemacht: der Huanan Seafood Market in Wuhan. Das behaupteten am 24. und 25. Januar zumindest mehrere Medien. Auf dem Markt wurden auch exotische Tiere verkauft. Zum Zeitpunkt unserer Recherche war nicht sicher, ob sich das Virus wirklich nur von dem Markt aus verbreitete. Hier geht es zum vollständigen Faktencheck  vom 28. Januar.

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Covid-19-Patienten werden mit dem TGV transportiert

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Covid-19-Patienten werden mit dem TGV transportiert
quelle: epa / thomas samson / pool
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