DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Alterlzentrumo la fontanell solento

Im Alterszentrum «La Fontanella» ist das Coronavirus ausgebrochen. Bild: google street view

Tote in italienischem Alterszentrum: Leitung wehrt sich – «Bewohner wurden nie verlassen»



In den vergangenen Tagen sind im Alterszentrum «La Fontanella» im süditalienischen Soleto neun Menschen ums Leben gekommen. Gemäss Angaben der Ärzte sind einige von ihnen verhungert.

Dem Personal wird von Angehörigen der Opfer vorgeworfen, es habe die Bewohner nach dem Coronavirus-Ausbruch alleine zurückgelassen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Am Montag hat sich nun die Leitung des Alterszentrums erstmals zur Anklage geäussert. Sie bestreitet die Vorwürfe: «Die Bewohner wurden zu keinem Zeitpunkt verlassen, aber das Heim war aufgrund der vielen Krankheitsfälle teilweise unterbesetzt, weshalb versucht wurde, zusätzliches Personal aufzubieten», so Giuseppe und Michele Bonsegna, die Anwälte der Heimleitung, gegenüber der Gazzetta del Mezzogiorno.

Mittlerweile ist die Staatsanwaltschaft um Alberto Santacatterina dran, den Fall zu prüfen. Untersucht wird ein Verstoss gegen den Artikel 591 im italienischen Strafgesetzbuch, welcher das Zurücklassen von Kindern unter 14 Jahren oder pflegebedürftigen Personen verbietet. (dab)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Coronavirus: Was du wissen musst

1 / 15
Coronavirus: Was du wissen musst
quelle: ap / zoltan balogh
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Masken für alle? Ein Witz»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Italien stoppt alle SBB-Eurocity an Grenze: Schweiz interveniert in Rom

Bis zu 60 Minuten lang stehen die SBB-Eurocity an der italienischen Grenze – wegen rigorosen Corona-Checks der Grenzwache. Jetzt schaltet sich der Bund ein.

ÖV-Reisende nach Italien brauchen derzeit viel Geduld. Die italienischen Behörden kontrollieren unmittelbar nach der Grenze sämtliche Passagiere der SBB-Eurocity, ob sie eine Corona-Impfung oder einen negativen Test vorweisen können.

Dazu stoppen die italienischen Grenzbeamten die SBB-Züge in Como oder Domodossola, wie watson zuerst berichtete. Je nach Zug dauern die Kontrollen zwischen 15 und 60 Minuten. Mit entsprechend grosser Verspätung treffen die Eurocity in Mailand ein.

Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel