International
Dänemark

Erneut Drohnen über Flughafen in Dänemark gesichtet

Nun auch in Schweden: Weitere Drohnensichtungen sorgen für Unruhe in Nordeuropa

26.09.2025, 07:0626.09.2025, 10:32

Die Drohnen-Vorfälle in Nordeuropa reissen nicht ab: Wie die Nachrichtenagentur Ritzau meldet, wurde wegen einer erneuten Drohnensichtung der Flughafen Aalborg am späten Donnerstagabend um 23.40 Uhr Ortszeit geschlossen und am Freitag um 00.35 Uhr wieder geöffnet. Gemäss Flightradar24 ist ein Flugzeug nach Amsterdam umgekehrt, zudem wurde ein Flug von Kopenhagen storniert. Die Polizei hat die Sichtung einer Drohne bislang nicht bestätigt.

Zudem berichtet der Sender SVT, dass auch über der südschwedischen Region Karlskrona in der Nacht Drohnen beobachtet wurden. Auch die Polizei soll einen der Flugkörper beobachtet haben. Laut dem Ermittlungsleiter Mattias Lundgren soll es sich um ähnliche Modelle wie diejenige in Dänemark handeln.

Dieses in den sozialen Medien zirkulierende Bild soll eine Drohne in Südschweden zeigen. Die Echtheit kann nicht unabhängig verifiziert werden.
Dieses in den sozialen Medien zirkulierende Bild soll eine Drohne in Südschweden zeigen. Die Echtheit kann nicht unabhängig verifiziert werden.Bild: x

Bereits am Donnerstag war der Luftraum über Aalborg wegen der Sichtung von Drohnen geschlossen worden. Noch ist unklar, wer hinter den Aktivitäten steckt. Die dänische Regierung hatte von einem «professionellen Akteur» gesprochen.

(dab)

Mehr folgt in Kürze ...

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Nach russischer Warnung: Deutsche Botschaft bleibt in Kiew
Nach einer wiederholten russischen Warnung haben die Botschafter Deutschlands und der Europäischen Union demonstrativ verkündet, nicht aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew wegzugehen. «Amen – wir bleiben», schrieb der deutsche Botschafter Boris Ruge auf der Plattform X. Er antwortete damit auf einen Beitrag der EU-Botschafterin Katarina Mathernova. Diese hatte ebenso bekräftigt, trotz der Gefahr in der Dreimillionenstadt bleiben zu wollen. «Drohungen werden die Unterstützung Europas für die Ukraine nicht aufhalten. Sie erinnern uns nur daran, warum diese Unterstützung so wichtig ist!», schrieb die Diplomatin.
Zur Story