International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05715292 German Economy Minister Sigmar Gabriel attends a press conference on 'Structural Change in the Rhenish Brown Coal Field' at the RWE Innovation Center Coal in Bergheim, Germany, 13 January 2017. Gabriel is in Bergheim on invitation of the Social Democratic Party of Germany (SPD) district chapter Erft.  EPA/SASCHA STEINBACH

Sigmar Gabriel verzichtet zugunsten von Martin Schulz. Bild: SASCHA STEINBACH/EPA/KEYSTONE

Überraschung in Deutschland: Sigmar Gabriel tritt nicht gegen Kanzlerin Merkel an



Der deutsche SPD-Chef Sigmar Gabriel verzichtet auf die Kanzlerkandidatur und schlägt den bisherigen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor.

Schulz solle auch Parteichef werden, sagte Gabriel am Dienstag nach Teilnehmerangaben in der SPD-Fraktionssitzung in Berlin. Zuvor hatten das Magazin «Stern» und «Die Zeit» sowie die Nachrichtenagentur Reuters über Gabriels Verzicht berichtet.

Laut «Zeit» wird der jetzige Wirtschaftsminister Gabriel ins Auswärtige Amt wechseln und Nachfolger von Minister Frank-Walter Steinmeier werden. Steinmeier tritt am 12. Februar bei der Bundespräsidentenwahl als Kandidat der grossen Koalition an.

Dem «Stern» sagte Gabriel: «Wenn ich jetzt anträte, würde ich scheitern und mit mir die SPD.» Schulz habe «die eindeutig besseren Wahlchancen». Der 57-jährige Gabriel ist seit 2009 Chef der SPD.

Der 61-jährige Schulz war seit 1994 im Europaparlament und zuletzt Präsident. Er schied Ende vergangenen Jahres aus diesem Amt aus. In der Bundespolitik ist er ein Neuling. Die Bundestagswahl findet am 24. September statt. In Umfragen liegt die SPD weit hinter Merkels deutschen Christdemokraten.

Bisher hatte Gabriel als wahrscheinlichster SPD-Kanzlerkandidat gegolten. Schulz dagegen war als Nachfolger von Steinmeier gehandelt worden. (sda/dpa/reuters)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

In der Schweiz gibt es 438'000 Millionäre

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die 100 bedeutendsten Menschen aller Zeiten 

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • amore 24.01.2017 19:20
    Highlight Highlight In dieser Anti-EU-Situation ein ausrangierter EU-Mann vorschlagen, das versteh ich nicht. Das wird nicht funktionieren.
    • henkos 25.01.2017 12:55
      Highlight Highlight vielleicht soll es das auch nicht.
  • loplop717 24.01.2017 18:45
    Highlight Highlight KEINE BREMSEN
  • dmark 24.01.2017 18:39
    Highlight Highlight Eigentlich ist es völlig egal, wer von den Buben für die SPD als Kanzlerkandidat antritt - keiner aus dieser Partei wir jemals eine Chance haben dieses Amt anzutreten.
  • Majoras Maske 24.01.2017 17:10
    Highlight Highlight Hoppla, ja, dass ist wirklich überraschend und es ist auch gut, dass Gabriel den Parteivorsitz abgibt. Mit Schulz wird's der SPD vermutlich besser ergehen.
  • henkos 24.01.2017 15:58
    Highlight Highlight Chulz! Hut ab vor Gabriel, dass er sein Ego für einmal in realistische Bahnen lenkt und abtritt.
    • Flughund 24.01.2017 16:38
      Highlight Highlight Dafür tritt der trockengelegte Rheinländer gegen Merkel an. Irgendwie auch "alternativlos"
      😁😁😁
    • Peter Rohr 24.01.2017 16:58
      Highlight Highlight Merkel hat einfach Alles ( und Jeden) im Würgegriff.
    • Gigle 24.01.2017 18:00
      Highlight Highlight Da kann doch die Merkel nichts für, wenn die SPD schlechte Kandidaten aufstellt.
  • Corrado 24.01.2017 15:43
    Highlight Highlight jä nu........... die Nummer hinter Frau Merkel bleibt halt immer die "Nummer hinter Frau Merkel".............. und ich würde SIE nicht wieder wählen. Trotzdem - mit Sicherheit, verscheissern können auch andere. Mal schauen, ob die das besser können

AfD-Mann attackiert Merkel heftig – und bekommt dann ihren Konter zu spüren

Im deutschen Bundestag geht es wiedermal knackig zur Sache: Der AfD-Politiker Gottfried Curio hat bei der Regierungsbefragung die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel heftig attackiert.

Thema seiner Frage an die Kanzlerin: Die Kolumne einer «taz»-Autorin, in der diese Polizisten mit Abfall verglichen hatte – und die Reaktion von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der zunächst von einer Strafanzeige gegen die Autorin gesprochen hatte und später darauf verzichtete. Jetzt will …

Artikel lesen
Link zum Artikel