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Das musst du zum «Trauermarsch» mit Nazi-Symbolik in Köthen wissen



Nach einem Streit zwischen zwei Männergruppen in Köthen im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt ist in der Nacht zum Sonntag ein 22 Jahre alter Deutscher gestorben. Als Reaktion darauf kam es in der Stadt zu Kundgebungen, zu denen rechte Gruppierungen in sozialen Netzwerken aufgerufen hatten. Die Ereignisse im Überblick:

epa07008428 Right wing protesters gather at crime scene where a severely injured man was found in Koethen, Germany, 09 September 2018. On the night of 08 September to 09 September 2018, a 22-year-old man has died in Koethen. Police states, in this context, two Afghan men were provisionally arrested for the initial suspicion of killing a the man. The occasion and concrete circumstances of the event are not yet known, police said. Several left-wing and right-wing groups called for demonstrations in Koethen in the evening of 09 September 2018.  EPA/ALEXANDER BECHER

Demonstranten am Ort des Todesfalls. Bild: EPA/EPA

Der Streit:

Offenbar war es in der Nacht auf Sonntag auf einem Spielplatz zu einem Streit zwischen mehreren Männern gekommen. Drei aus Afghanistan stammende Männer sollen zunächst mit einer Frau dort darüber gestritten haben, von wem sie schwanger sei. Dann sollen der 22-jährige Deutsche und ein Begleiter hinzugekommen sein. Am Ende war der 22-Jährige tot.

Zwei Afghanen im Alter von 18 und 20 Jahren wurden festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten. Gegen den 18 Jahre alten afghanischen Verdächtigen werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt, gegen den 20-jährigen, anderen Afghanen wegen des Anfangsverdachts der Körperverletzung mit Todesfolge.

Nach unbestätigten Informationen der «Mitteldeutschen Zeitung» soll einer der beiden Verdächtigen eine Aufenthaltserlaubnis haben, der zweite hingegen sollte eigentlich bereits abgeschoben werden. Das wurde der Zeitung zufolge bisher verhindert, weil gegen ihn die Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung ermittele.

Die Todesursache:

Der 22-jährige Deutsche starb nach Angaben der Polizei an akutem Herzversagen. Dieses stehe nicht «im direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen», teilte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost am Sonntagabend mit Blick auf das vorläufige Obduktionsergebnis mit.

Die Kundgebung:

Am Abend beteiligten sich rund 2500 Menschen an einem so genannten Trauermarsch, zu dem rechte Gruppierungen in sozialen Netzwerken aufgerufen hatten. Angesichts der Erfahrungen von Chemnitz hatte sich die Polizei auf Proteste eingestellt und Verstärkung unter anderem aus Niedersachsen und Berlin erhalten.

epa07009408 David Koeckert (C) of far-right organization 'Thuegida' speaks after a so-called mourning march for a 22-year-old man who died in Koethen, Germany, 09 September 2018. On the night of 08 September to 09 September 9 2018, a 22-year-old man has died in Koethen. Police states, in this context, two Afghan men were provisionally arrested for the initial suspicion of killing a the man. The occasion and concrete circumstances of the event are not yet known, police said. Several left-wing and right-wing groups called for demonstrations in Koethen in the evening of 09 September 2018.  EPA/ALEXANDER BECHER

Bild: EPA/EPA

Die Teilnehmer zogen erst schweigend und ohne Transparente oder Spruchbänder durch die Strasse in Richtung des Spielplatzes. Dort legten Teilnehmer Blumen nieder und zündeten Feuerzeuge an.

Später wurde die Demonstration zunehmend aggressiv: Aus dem Teilnehmerkreis erschallten Rufe wie «Auge um Auge, Zahn um Zah», «Wir sind das Volk» oder «Lügenpresse». Als ein Beobachter die Szenerie mit einem Handy filmte, wurde er geschubst. Die Polizei griff schnell ein.

Am frühen Abend hatten zunächst rund 200 Menschen gegen rechte Hetze demonstriert. Sie waren dem Aufruf der Linken-Politikerin Henriette Quade gefolgt und hatten sich am Bahnhof der Stadt versammelt.

Die Mahnung

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff warnte vor einer Instrumentalisierung des Falles. «Bei aller Emotionalität ist jeder Versuch zurückzuweisen, aus Köthen, wie es im Internet heisst, ein zweites Chemnitz machen zu wollen», sagte er am Sonntag. (sda/dpa/afp/reu/mlu)

65'000 Menschen zeigen in Chemnitz: #WirSindMehr

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Video: watson/felix huesmann, marius notter, lia haubner

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pafeld 10.09.2018 12:20
    Highlight Highlight Neonazis organisieren einen Trauermarsch, um ihrem linken Sozikollegen mit kubanischen Wurzeln zu gedenken.

    Sorry, verarschen kann ich mich alleine. Nennt dieses Gesocks gefälligst endlich beim Namen. Hier fordern keine besorgten Bürger Pietät für ein Opfer eines Gewaltverbrechens. Hier missbrauchen feige, demokratiefeindliche Menschenhasser ein Verbrechen für ihre öffentliche Inszenierung und Organisierung.
    Man stelle sich vor, es wären Salafisten, die dies tun würden. Die braune Brühe würde die Armee aufbieten wollen, um sie alle über den Haufen zu mähen.
    • Garp 10.09.2018 13:48
      Highlight Highlight Gut auf den Punkt gebracht Pafeld!

      Wer nur schon die Hetzrede, von diesem rechtsextremen Köckert hört, dem müsste alles klar sein. Wer da noch relativieren kann, gehört selber schon dazu!
  • Murky 10.09.2018 10:53
    Highlight Highlight Irgendwie sehen die überhaupt nicht traurig aus...
  • zombie woof 10.09.2018 10:32
    Highlight Highlight Ich weiss nie ob ich lachen oder den Kopf schütteln soll ab solchen Figuren. Sie wünschen sich die Zeit zurück als es noch einen Führer gab und sind aber zu blöd, um zu verstehen dass genau solche Vollpfosten wie sie kaum eine Daseinsberechtigung unter Adolf gehabt hätten.
    • El Vals del Obrero 10.09.2018 19:08
      Highlight Highlight "Arier" kommen ja eigentlich aus dem Iran, einem direkten Nachbarsland von Afghanistan.

      Hätte jetzt der schwarze Deutsch-Kubaner den Afghanen ermordet, hätten die Rechten sagen können, "ein papierdeutscher kommunistischer N... hat einen Arier ermordet!!!"
  • Gubbe 10.09.2018 09:57
    Highlight Highlight Wenn ich solch tätowierten Köpfen begegnen würde, würde ich wie bei grossen Hunden die Strassenseite wechseln.
    «im direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen» ist eine sehr kuriose Bezeichnung nach erlittenen Schlägen und anschliessendem Herzstillstand.
    • Garp 10.09.2018 12:46
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht kurios, sondern medizinisch korrekt ausgedrückt. Die Verletzungen selber, führten nicht zu dem Herzinfarkt.
  • spaljeni 10.09.2018 09:53
    Highlight Highlight Ein Wunder hat er nicht gesagt: "Es ist ein Rassenkrieg gegen das arische Volk" 😂

  • Markus86 10.09.2018 08:36
    Highlight Highlight Alles nur besorgte Bürger...

    https://twitter.com/FranceNews24/status/1038866474490896386

  • Yolo 10.09.2018 06:43
    Highlight Highlight Stramme Deutsche marschieren gegen koronare Erkrankungen und skandieren „Herzversagen raus“. Jetzt mal im Ernst, der Tote ist denen doch Schnuppe. Hauptsache man hat einen Grund seiner xenophoben Ader freien Lauf zu lassen. Deutsche töten Deutsche. Täglich. Die Resonanz dabei ist jeweils gleich 0.
    • Eskimo 10.09.2018 09:02
      Highlight Highlight Schon komisch dass man bereits am Tag darauf den Obduktionsbericht kennt. Normalerweise dauert dies doch Wochen..?
      Ein Versuch die Täter in Schutz zu nehmen?
    • Mr. Malik 10.09.2018 09:45
      Highlight Highlight @eskimo
      Wikipedia->Obduktion->Dauer und Kosten:

      Eine Obduktion dauert je nach Todesursache und Komplexität meist zwei bis drei Stunden, längstens vier Stunden.[4]

      Eine Obduktion in der Rechtsmedizin kostet in Deutschland etwa 950 Euro. Eine gerichtlich angeordnete Leichenschau wird mit einer Sachverständigenvergütung von 850 Euro entlohnt.
    • Fulehung1950 10.09.2018 09:48
      Highlight Highlight Eskimo: Obduktionen werden heute sehr schnell durchgeführt. Das verlangen die neuen Technologien, die zu Analysen eingesetzt werden, um Spuren festzuhalten..
  • Clife 10.09.2018 00:22
    Highlight Highlight Ein 22 Jähriger stirbt an akutem Herzversagen. Hmmm....Ich wär mal für die Autopsie, bevor irgendwelche Rückschlüsse gezogen werden. Kann ja sein, dass der Typ sein Leben nicht gerade gesund geführt hat oder bereits eine Krankheit hatte. Das Letzte, was es braucht, sind Theorien, die eigentlich niemanden interessieren sollten. Schliesslich gilt auch hier in der Schweiz: Im Zweifel für den Angeklagten
    • Chamael 10.09.2018 10:48
      Highlight Highlight Arische Symbole, Runenschrift sind u. U. Und der Hitlergruss auf jeden Fall in Deutschland illegal.

      Also nix mit in dubio...

      Ich spreche hier von denjenigen einzelnen, die es auch getan haben... nicht allen! Schwach finde ich immer, dass solche Gruppen die Gesetzesbrecher nie selber ausliefern (das Gleiche gilt auch bei Linken oder z.B. Der Reitschule in Bern).
  • Angelo C. 09.09.2018 22:54
    Highlight Highlight Die von links gerne negierten oder doch stets massiv heruntergespielten “Einzelfälle” bereiten immer mehr Mühe, um sie auch weiterhin glaubwürdig gesund zu beten.

    Wobei man sich fragt, wieso solche Taten mehrheitlich in Deutschland und Schweden stattfinden, was jedoch u.a. wohl durch die exorbitant hohen Zahlen aufgenommener Migranten erklärbar wird.

    Wird also mutmasslich auch mittelfristig eine Fortsetzungsgeschichte, welche die Geduld der Bevölkerung nicht nur im rechten Lager auf eine harte Probe stellen wird...
    • oskar 10.09.2018 08:43
      Highlight Highlight gehts noch angelo? hier gehts weder um links noch rechts sondern eine juristische abklärung!
      heutzutage wird jeder vorfall, der irgendwo auf der welt passiert, innert minuten medial aufgebauscht . welch glück für rechte angstbürger, die damit fröhlich ausländerhetze betreiben können. die kriminalitätsrate ist sowohl in schweden als auch in Deutschland sehr tief! und der ausländeranteil in Ost-D liegt bei 4%. von wegen exorbitant hohe anzahl von migranten...

      der ausländranteil in ostdeutschland
    • Astrogator 10.09.2018 08:47
      Highlight Highlight In Deutschland wurden im letzten Jahr rund 1600 Gewalttaten rechtsextremen "besorgten Bürgern" zugeordnet.
      In Relation dazu ist Gewalt durch Migranten tatsächlich bloss ein marginales Problem.

      Kommt noch der unappetitliche Fakt dazu, dass Rechtsextreme die Opfer durch den Dreck ziehen.
    • Kii 10.09.2018 09:06
      Highlight Highlight Litauen hat die höchste mordrate der EU, aber es leben fast keine flüchtlinge dort. Erklärung Angelo C.?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 09.09.2018 22:31
    Highlight Highlight Wasser auf die Mühlen der AFD...
    • Triumvir 10.09.2018 08:30
      Highlight Highlight Du meinst wohl eher Wasser auf die Glatzen...
    • Nelson Muntz 10.09.2018 09:31
      Highlight Highlight nein meine ich nicht! Wenn du dir Nazis noch immer mit Glatze und Springerstiefel vorstellst, hast du wohl einiges verpasst!
  • Mantrax 09.09.2018 22:28
    Highlight Highlight "Die Teilnehmer ..., zogen schweigend und ohne Transparente oder Spruchbänder durch die Strasse in Richtung des Spielplatzes. Dort legten Teilnehmer Blumen nieder und zündeten Feuerzeuge an." Entweder wird hier doch sehr nüchtern über brennende Fahrzeuge berichtet oder es handelt sich um Kerzen nicht Fahrzeuge die angezündet wurden ;-)
    • chraebu 09.09.2018 22:47
      Highlight Highlight Feuer, Fahr, ach was weiss ich. Irgend so ein Zeugs halt
    • Scott 09.09.2018 22:49
      Highlight Highlight Brennende Fahrzeuge?

      Sind die linksextremen Gegendemonstranten auch schon dort?
    • Re Né 10.09.2018 00:01
      Highlight Highlight Woher Du etwas von brennenden Fahrzeugen weißt, wüßte ich nur allzu gern. Davon steht noch nichtmal was bei BILD(.de). 🤔
      Bitte bei aller Dramatik „den Ball möglichst flach halten“! 🙏🏼🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • pachnota 09.09.2018 22:12
    Highlight Highlight Warum rufen eigentlich nicht Linke Kreise zu Protesten auf?
    Rassimus von links, gegenüber der eigenen Bevölkerung?
    • Randy Orton 10.09.2018 08:39
      Highlight Highlight Geen was soll man protestieren?
    • Astrogator 10.09.2018 08:50
      Highlight Highlight @pachnota: "Rassimus von links, gegenüber der eigenen Bevölkerung?"

      Echt, wo gibt es das?

      Ja klar, Rechtsextreme stehen am Rand und ihre Anliegen sind im Besten Fall irrelevant. Aber das stört die Bevölkerung nicht, ganz im Gegenteil. Und wer seine politischen Anliegen mit Gewalt durchsetzen will gilt gemeinhin als Terrorist und mit Terroristen verhandelt man nicht.
    • Ueli der Knecht 10.09.2018 13:30
      Highlight Highlight "Linke Kreise" ist doch in deinen Augen sowieso alles, was nicht neofaschistisch, AfD oder Pegida ist.

      #wirsindmehr ist ein von anständigen Kreisen organisierter Protest. Ein deutlicher Protest gegen Rechtsradikale, gegen Neofaschisten und gegen den Mob, der sich als "besorgte Bürger" verkleidet, die feige mit Neonazis zu marschieren und Gewalt säen.

      Insofern suggeriert deine Frage eine Unwahrheit nämlich dass Linke Kreise nicht zu Protesten aufrufen. Vielmehr ist es so, dass du solche Tatsachen nicht wahrnehmen kannst oder willst, nur weil sie nicht in deine Ideologie und Gesinnung passen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 09.09.2018 22:03
    Highlight Highlight Was man in den letzten 2-3 Jahren gesät hat, kann man jetzt langsam ernten.
    • SteveLaCroix 10.09.2018 09:26
      Highlight Highlight wir schaffen das......!
    • Herr Ole 10.09.2018 09:29
      Highlight Highlight Achja das bekannte Sprichwort: wer Afghanen sät, wird Herzerkrankungen ernten. Oder so.
    • Mr. Malik 10.09.2018 13:54
      Highlight Highlight Ich glaube ostpol möchte zum Ausdruck bringen, dass, wenig Überraschend, der von AfD und anderen rechten Hetzern gesähte Hass nun in Form von Gewalt von wütenden Pappkameraden Früchte trägt..
      Danke für den antifaschistischen Beitrag @ostpol 76.. ;-)

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