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Gab es gar keinen Rechtsextremen-Mob in Chemnitz? Das Schock-Video im Faktencheck

lars wienand



epa05943404 The President of the German Domestic Intelligence Service (Bundesverfassungsschutz), Hans Georg Maassen, takes part in the Potsdam Conference on National Cybersecurity, in Potsdam, Germany, 04 May 2017. The conference discusses the risks of cyberattacks the national security faces in politics or economy in a society that is more and more digitalised.  EPA/FELIPE TRUEBA

Georg Maassen Bild: EPA/EPA

Ein im Internet veröffentlichtes Video soll zeigen, wie rechte Demonstranten in Chemnitz einen Mann attackieren und jagen.

Verfassungsschutz-Chef Georg Maassen hinterfragt die Echtheit und will anders als die Bundeskanzlerin nicht von «Hetzjagden» sprechen. Ein Faktencheck.

Worum geht es?

Maassen erschüttert die Glaubwürdigkeit eines Videos, das zentral ist in der Debatte, ob am 26. August in Chemnitz eine Hetzjagd auf Migranten stattgefunden hat oder nicht. In der «Bild»-Zeitung sagt Maassen, dass nach seiner ...

«... vorsichtigen Bewertung [...] gute Gründe dafür [sprechen], dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.» Maassen zufolge gebe es keine Belege dafür, «dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist.»

Georg Maassen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz  bild

Der Verfassungsschutz-Chef erklärt allerdings nicht, wer hinter einer möglichen Fälschung stecken könnte, er liefert auch keine Belege, warum er das Video für nicht authentisch hält. 

Das Video

Wo wurde das Video aufgenommen? Der Ort, an dem das Video gedreht wurde, lässt sich auf den Meter genau bestimmen: auf der Bahnhofstrasse unweit des Johannisplatzes, auf dem es auch zu Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. Die Stelle liegt etwa 150 Meter entfernt von der Route, die der Grossteil des Mobs genommen hat. Daran gibt es keine Zweifel. Eindeutige Hinweise liefern eine Kirche, weitere Gebäude, die Strasse mitsamt Schäden im Fahrbahnbelag.

Bild

An welchem Tag wurde das Video aufgenommen? Das Video wurde am 26. August um 20.56 Uhr veröffentlicht und soll eine Szene vom gleichen Tag zeigen. An diesem Tag war bekannt geworden, dass Daniel H. in der Nacht erstochen wurde und zwei Begleiter verletzt wurden. Anschliessend an eine AfD-Demo am Nachmittag ist nach dem Aufruf einer Hooligan-Gruppe eine mehrere Hundert Menschen grosse Menschengruppe durch die Stadt gezogen. In sozialen Netzwerken gab es mehrere Berichte über Jagd auf Menschen. Die ersten Schilderungen gab es um kurz nach 17 Uhr von dem Journalisten Johannes Grunert.

Wurde das Video tatsächlich an diesem Tag aufgenommen? Die Indizien sprechen zwar dafür. Aber positiv beweisen lässt sich das bisher nicht. Es gibt andere Videos vom 26. August, die zum Vergleich dienen können, auf denen auch die gleichen Personen zu sehen sind. Das Wetter der kurzen Verfolgungsszene entspricht dem Wetter des 26. Augusts. Es ist in Richtung Süden gefilmt, andere Videos in andere Himmelsrichtungen, deshalb lassen sich die Wolken nicht vergleichen.

Wer hat das Video aufgenommen? Das Video hat ein Twitter-Account mit dem Namen «Antifa Zeckenbiss» verbreitet. Die Bilder hat auch die Tagesschau gezeigt. Wer hinter dem Account steckt, ist unklar. Er existiert seit Februar, er veröffentlicht regelmässig Beobachtungen zur rechtsextremen Szene, Pegida und zur AfD.

Beiträge von dort werden in Screenshots dokumentiert – dazu werden Videos und Bilder verbreitet, die zumindest zum Teil von den rechten Accounts stammen. Die Originalquelle des Chemnitz-Videos ist unbekannt. Der Account ist mit ähnlichen Beobachter-Accounts vernetzt – in dieser Szene ist die Person dahinter nach Informationen von t-online.de einigen persönlich bekannt.

Wer wird auf dem Video verfolgt? In dem Video sieht man, wie ein Mann auf einen anderen zurennt und dieser Mann wegrennt. Das Portal ze.tt von «Zeit online» hat den Mann ausfindig gemacht und mit ihm gesprochen, als er bei der Polizei Chemnitz war, um Anzeige zu erstatten. ze.tt zufolge heisst er Alihassan Sarfaraz und ist 22 Jahre alt.

Sarfaraz berichtete, dass er vor einem Mann in Schwarz über die mehrspurige Strasse gerannt sei, bis der aufgegeben habe. Ihm zufolge hatte kurz zuvor ein im Video zu sehender Mann in Blau mit einer Bierflasche nach ihm geschlagen, als er den heranziehenden Pulk filmte. Als seine Freundin protestierte, sei sie von dem Mann in Schwarz ins Gesicht geschlagen worden. Kurz darauf sei es zu der Szene im Video gekommen.

Wurden an dem Tag noch weitere Migranten verfolgt? Die Chemnitzer Polizeipräsidentin Sonja Penzel hatte am Montag in einer Pressekonferenz (Video) bestätigt, dass wegen des Übergriffs auf einen Afghanen und seine deutsche Freundin ermittelt wird. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch im Zusammenhang mit dem Mob die Anzeige eines 18-jährigen Syrers, der geschlagen wurde sowie eines Bulgaren, der bedroht wurde. Sie kündigte konsequente Ermittlungen weiterer Vorkommnisse an, etwa bei dem Vorgang, «bei dem ein Mann in der Bahnhofstrasse von einem anderen Mann regelrecht verfolgt wird». Polizei und Innenministerium in Sachsen sehen sich nicht in der Lage, weitere Informationen zu dem Geschehen am 26. zu geben. Begründung: «Im Sinne einer realistischen Berichterstattung müssen wir die Abschlussberichte abwarten.»

Gibt es noch weitere Bilder oder Videos, die Übergriffe belegen? Auf der anderen Strassenseite ist ein anderes Video entstanden, das Personen zeigt, die auch in dem Video von «Antifa Zeckenbiss» zu sehen sind. Sie laufen auf Höhe der Stelle der kurzen Verfolgungsjagd nicht in Richtung Innenstadt, sondern in die entgegengesetzte Richtung auf den Parkplatz Johanniskirche.

Bild

Sehr starke Ähnlichkeit: Der Mann im Video, dessen Echtheit Maassen anzweifelt (links) und in einem anderen Video, das nach dem Geschehen vom 26. gepostet wurde.

Extrem starke Ähnlichkeit mit einer Person in dem anderen Video hat ein Mann in einem türkisen Oberteil mit umgebundener Jacke und Sonnenbrille, der auf allen Bildern nichts Verbotenes tut. Auch dieses von einer anderen Person hochgeladene Video müsste wegen der Person demnach Teil einer Fälschung sein.

Nur 150 Meter von der Stelle der Szene im strittigen Clip ist ein anderes Video entstanden. Dort zieht der Pulk unter Rufen «Raus aus unserer Stadt» dorthin, wo das von Maassen angezeifelte Video spielt. Plötzlich rennen einige los, andere bücken sich, als wollten sie etwas aufheben. Es ist aber nicht erkennbar, dass hier Menschen rennen, um andere zu verfolgen. Es ist auch nicht zu sehen, ob alle nach links abbiegen oder einige weitergehen. Dieses Video wurde von der rechten Initiative «Rosswein wehrt sich» verbreitet.

Der Journalist Johannes Grunert, der um 17.04 Uhr über Jagdszenen berichtet hatte, verbreitete später auch ein Video, das die Sozialarbeiterin Rola Saleh gedreht hatte. Sie hatte in den vorbeiziehenden Mob «Rassismus! Das ist Rassismus!» gerufen, bis nach ihren Angaben ein grosser Mann sie schubste und sie zu schlagen begann, ehe ein Polizist einschritt.

Hinweis: Diese Videos beweisen nicht die Echtheit des strittigen Videos und sind keine Belege für eine Hetzjagd. Sie sind aber Belege für den Hass auf Migranten und die aufgeheizte Atmosphäre, ein Video zeigt mit grosser Wahrscheinlichkeit Personen aus dem fraglichen Video.

Bilanz: Ist das Video eine Fälschung, so wie Maassen es nahelegt?

Von ersten Berichten über die Übergriffe bis zur Veröffentlichung des Videos vergingen vier Stunden. Wenn das Video eine Fälschung sein sollte, hätten die Szenen innerhalb eines sehr engen Korridors gestellt worden sein müssen. Die einzige andere Möglichkeit wäre, dass das Video schon im Vorfeld produziert wurde. Beides ist schwer vorstellbar. Deshalb gibt es grosse Verwunderung, wieso Maassen an der Echtheit zweifelt. Aus der Politik gibt es Forderungen, nun schnell Belege zu liefern. Eine Anfrage hat Maassens Behörde bisher nicht beantwortet.

Der Artikel wurde aktualisiert, nachdem t-online.de den Hinweis von WDR-Reporter Tobbi Baum auf das Video von der anderen Strassenseite erhalten hat.

Dieser Text ist zuerst im Nachrichtenportal t-online.de erschienen.

Rechtsextreme in Chemnitz bedrohen Journalisten

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Video: watson/felix huesmann, lia haubner, marius notter

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95Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • buford t. justice 09.09.2018 14:32
    Highlight Highlight der verfassungsschutz sollte also eher die Antifa-Agitatoren beobachten. Das sind also die Hetzer.
  • Normi 08.09.2018 17:03
    Highlight Highlight Mein Name ist Hase und ich weiss von nichts
  • Switch_on 08.09.2018 12:48
    Highlight Highlight Natürlich gilt auch für die Beschuldigten dieser rassistischen Übergriffe die Unschuldsvermutung bis das Gegenteil bewiesen ist.

    Aber es ist NICHT abzuschreiten, dass diese Übergriffe stattgefunden haben.

    Ich finde es bedenklich wie gewisse Leute hier in den Kommentaren versuchen die Ereignisse klein zu reden. Dies erachte ich als grosse Gefahr.
  • El-Flaco 08.09.2018 10:24
    Highlight Highlight Bin wirklich schockiert von diesem Video, unglaublich.. hab mich fast nicht getraut hinzuschauen, ein echtes Schock Video!!
    Hase du bleibst hier🐰
  • Maracuja 08.09.2018 10:10
    Highlight Highlight Mittlerweile liegen weitere Strafanzeigen vor, unter anderen auch zu diesem Angriff: https://www.nzz.ch/international/attacke-auf-juedisches-restaurant-in-chemnitz-ld.1418400

    Statt sich über Begrifflichkeiten zu streiten, sollte man sich endlich mit der Tatsache beschäftigen, dass es in Chemnitz eine erhebliche Anzahl von Rechtsextremen gibt, die Menschen attackieren. Wäre m.E. eine Aufgabe für den Verfassungsschutz, aber deren Chef setzt sich lieber mit fragwürdigen Spekulationen ins/in die Bild(Zeitung).
  • Ritiker K. 08.09.2018 09:56
    Highlight Highlight Die Message die hier ausgendet wird ist für mich eindeutig. Es ist OK in der öffentlichkeit Menschen andere Herkunft zu beleidigen und zu bedrohen, es kann sogar gefilmt werden. Ein Politiker von hohem Rang wird dann sagen, dass es eine Fälschung ist und nichts unrechtes geschehen ist.
  • Trompete 08.09.2018 07:32
    Highlight Highlight 1. Johannes Grunert ist in etwa so neutral wie Roger Köppel und hat betreffend Chemnitz Falschinformationen verbreitet.
    2. Schon interessant, scheint die am wohl besten informierte Person in diesem Fall, namentlich Kretschmer, eine andere Auffassung der Vorfälle zu haben, als ein Grossteil der Journalisten.
    3. Dieser Artikel enthält erwiesenermassen ebenfalls Falschinformationen, um mit emotionalisierenden Worten Leser zu gewinnen oder den Text spannender zu gestalten.
    4. Ich glaube in diesem Informationskrieg, werden wir als Nichtanwesende niemals feststellen können, was wirklich passiert ist
  • roger.schmid 08.09.2018 02:04
    Highlight Highlight Ab min. 7 👍
    Play Icon
  • roger.schmid 08.09.2018 01:55
    Highlight Highlight Schockierend finde ich neben dem Video auch die Kommentare und Herzen hier und: "Kretschmer (Sachsen-CDU) und Maaßen (Verfassungsschutz) sowie mittelbar andere (z.B. Seehofer durch Parteinahme für Maßen, die AfD wegen Relativierung des Hetzjagd als „normal“ etc.) scheinen sich gerade jenes Verhaltens bedienen zu wollen, mit dem Trump Medien und Bevölkerung bisher bearbeitet hat. Ich fasse es einfach nicht, dass so etwas auch in Deutschland aus Regierungskreisen(!) oder von Seiten des Geheimdienstes möglich ist.." Zitat eines "Zeit" Kommentars der's gut auf den Punkt bringt.
    • Gubbe 08.09.2018 10:09
      Highlight Highlight Nein, es ist ein 'Infragestellen' des/dieser Videos. Diese Videos können ebenso von Linken gefälscht worden sein, um Rechte aufzubeschwören. Das muss getan werden und das Resultat ist abzuwarten. Von trumpschen Meldungen sind wir noch weit entfernt.
    • Ichiban 08.09.2018 10:29
      Highlight Highlight False flag anschuldigungen und fake news. Die lieblingsmethoden der populisten um ihre taten zu verharmlosen oder abzulenken. Jetzt bedienen sich auch regierungen daran
    • Juliet Bravo 08.09.2018 15:08
      Highlight Highlight Hase ist sicher ein ganz linker jaja.
  • Kramer 07.09.2018 23:49
    Highlight Highlight Vielen Dank an Watson für die nach allen Seiten kritische Berichterstattung. Das ist in der heutigen Zeit von Fake News und Portalen mit klar politischen Zielen sehr wertvoll.
  • Posersalami 07.09.2018 23:36
    Highlight Highlight "Gab es gar keinen Rechtsextremen-Mob in Chemnitz?"

    Ist ein Mob nicht rechtsextrem, wenn er den Hitlergruss macht? Ist ein Mob, der „Wir sind die Fans! Adolf Hitler Hooligans!“ skandiert nicht rechtsextrem?

    Manchmal muss man sich schon fragen..

    Nein, ich schmeisse nicht alle Sachsen in diesen Topf! Aber wenn das keine Rechtsextremen sind, wer soll das dann sein?
  • Hollda von Quorn 07.09.2018 22:49
    Highlight Highlight Völlig unabhängig (!) von diesem Video: In Zukunft wird es viele gefälschte Videos geben, die (u.a.) zu Propagandazwecken eingesetzt werden. Nicht nur Bilder wie bisher, sondern komplett gefälschte Filme in denen Leute Dinge sagen oder tun, die sie in Realität nie gesagt oder getan haben. Selbst wenn es gelingen sollte, die Fälschungen zu entlarven: Sie werden ihre Wirkung nicht verfehlen.
  • Hochen 07.09.2018 22:16
    Highlight Highlight Der Verfassungschutz also war das nicht einer der Hauptsponsoren des NSU? Und Maass steht der AFD nahe und ist hoffentlich bald seinen Job los!
    • wintergrün 08.09.2018 11:07
      Highlight Highlight Genau: die Versagertruppe.
      Wie in Harry Potter Defence against the dark arts.
  • exeswiss 07.09.2018 22:15
    Highlight Highlight wie so häufig zeigt sich der verfassungsschutz auf dem rechten auge blind
    Play Icon
  • Ueli der Knecht 07.09.2018 21:24
    Highlight Highlight "Statt "Ausländerfeindlichkeit" sollte man das Problem beim Namen nennen - es handelt sich um Rassismus."
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/chemnitz-berichterstattung-warum-auslaenderfeindlichkeit-das-falsche-wort-ist-a-1226620.html
    Benutzer Bild
    • Gubbe 08.09.2018 11:38
      Highlight Highlight Ueli: du überdrehst die Situation noch mehr. Ausländerfeindlichkeit ist nicht Rassismus. Der Ausländer ist keine Rasse! Dein Plakat ist Hetzerei!
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 13:44
      Highlight Highlight Gubbe: Lies den dazu gelinkten Artikel, damit du die Aussage verstehen und richtig einordnen kannst.

      Es gibt sowieso keine Rassen. Aber es gibt Rassismus ohne Rassen. Um das geht es hier.

      Es geht den Leuten um Rassismus, die sich fremdenfeindlich oder ausländerfeindlich äussern, oder die nach einer angeblich überlegenen "Leit-Kultur" schreien, oder die skandieren "wir sind das Volk", obwohl sie nur eine Minderheit sind, oder "wir wollen unser Land zurück!", als ob das Land ihrer rassistischen Minderheit alleine gehöre.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
  • aglio e olio 07.09.2018 21:12
    Highlight Highlight Ich bin etwas erschrocken. Der deutsche Innenminister erklärt, ohne den geringsten Beweise vorzulegen wohlgemerkt, das Video indirekt zur Fälschung.
    Ich bin sprachlos. Hätte nicht gedacht dass es schon soweit ist.
  • Ueli der Knecht 07.09.2018 20:58
    Highlight Highlight Einerseits benennen das sogar AfD-Exponenten unmissverständlich als "Menschenjagd" (http://bit.ly/2MVUmAx); diesbezügliche Relativierungen oder scheinheilige Fragen von Roterriese und anderen Rechten sind zynisch und vollkommen deplatziert.

    Anderseits haben Polizei und Staatsanwaltschaft offensichtlich falsch informiert, um nicht zu sagen gelogen, als sie öffentlichkeitswirksam kundtaten, es habe keine Anzeigen gegeben, obwohl inzwischen mehrere solche Anzeigen bekannt wurden.

    "Eine „Hetzjagd“ im wörtlichen Sinn ist, laut Duden, das „Verfolgen, Jagen eines Menschen“." (http://bit.ly/2oP1SP7)
    • Gubbe 08.09.2018 17:56
      Highlight Highlight Ueli: Du weisst, dass ich schon mehrmals geschrieben habe, dass ich nicht rechts bin. Du hingegen bist ein linker Aktivist. Vielleicht solltest du anfangen selbst zu denken, statt googelnderweise dein Gehirn zu füllen. Auch in der Ethnologie wird von Rasse gesprochen. Eine Hetzjagt veranstalten auch Jäger mit ihren Hunden. Das ist dir sicher zu trivial.
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 18:06
      Highlight Highlight Gubbe: Viele Rechtsradikalen sagen so Sachen wie, "ich bin nicht gegen Ausländer, aber", oder "ich bin nicht rechts, aber".

      Es geht nicht darum, wie du dich kleidest, sondern wie du dich verhälst.

      Der Faschismus wusste sich schon immer attraktiv zu verkleiden und geschickt zu tarnen.

      Wenn du dich zB. wegen "Abdunkelung" der hiesigen Gesellschaft wunderst, bzw. dich derart exponierst (http://bit.ly/2wVNwAL), dann musst du dich nicht darüber wundern, dass viele Leute dein Verhalten als rassistisch empfinden, und dich trotz deiner gegenteiligen Beteuerung im rechtsextremen Topf einordnen.
  • Enzasa 07.09.2018 20:38
    Highlight Highlight Für mich sind es unerträgliche Zustände, wenn hunderte Menschen, den Hitlergruss celebrieren und schwadronieren, wir sind das Volk.
    Journalisten werden beschimpft und der Mob verlangt Zensur.
    Politiker fischen am rechten Rand und verraten aus machtgeilheit die Demokratie. Menschen freuen sich öffentlich über tote Menschen im Mittelmeer. Personen die auf Einhaltung der Menschenrechte verlangen, werden verunglimpft. Den kirchlichen Institutionen wird Fehlinterpretation des christlichen Glaubens vorgeworfen. Aber hier verliert man sich in Wortklauberei über Hetzjagt???
  • walsi 07.09.2018 20:01
    Highlight Highlight Man liest überall von Hetzjagten, in der Mehrzahl, aber alle zeigen immer das gleiche Video. Ich würde jetzt mal zugestehen, dass das Video echt ist und das tatsächlich ein Ausländer verfolgt wurde. Vielleicht geschah das wirklich aus niederen Motiven, aber dennoch reicht das nicht von mehreren Hetzjagten zu sprechen. In so einer aufgeheizten Stimmung ist es wichtig ruhig zu bleiben und ein einen Kühlen Kopf zu behalten. Die Situation wird von beiden Seiten benutzt um Stimmung zu machen.
    • swisskiss 07.09.2018 20:38
      Highlight Highlight walsi: Sowenig EIN Video die Stimmung in der Bevölkerung darstellt, sowenig ist EINE Messerstecherei, beispielhaft für das Verhalten von allen Migranen. Es ist eine sehr bliebte Taktik in der politischen Auseinandersetzung, auf den Einzelfall zu verweisen um die Gesamtansicht nicht als Grundlage für einen sinnvollen Diskurs verwenden zu müssen.

      DAS verhindert Ruhe und Distanz.
    • Ueli der Knecht 07.09.2018 21:21
      Highlight Highlight Man kann und soll nicht ruhig bleiben, wenn rechtsradikale Neofaschisten beginnen, solche Hetzjagden zu verniedlichen, zu beschönigen, zu verharmlosen und sogar noch zu rechtfertigen.

      Es gab nicht nur "Hetzjagden" gegen Ausländer sondern auch solche gegen Journalisten der "Lügenpresse"; beides vielfach dokumentiert von unabhängigen Seiten. Inzwischen bestätigen auch Polizei und Staatsanwaltschaft, dass deswegen mehrere Anzeigen eingingen.

      "Insgesamt lägen „mehrere Dutzend“ Anzeigen vor." (http://bit.ly/2oP1SP7)

      Das reicht völlig aus, um die Vorfälle korrekt als Hetzjagden zu bezeichnen!
    • Scott 07.09.2018 21:45
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht

      Ein Link auf ein selbstverliebtes linkes Käseblatt und schon ist alles bewiesen?

      Hast Du konkrete Links auf Videos, die die Hetzjagdten zeigen? Das eine kenne ich übrigens schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • coronado71 07.09.2018 18:49
    Highlight Highlight Das Problem hier ist nicht die Definition von Hetzjagd. Rechtsorientierte Pöbler verbreiteten Angst und Schrecken, gezielt gegen "nicht-Deutsch" aussehende Menschen und die "Lügenpresse". Das ist der Punkt. Die Schwelle zu wirklichen Pogromen ist da nicht mehr sehr hoch.
  • Maracuja 07.09.2018 18:33
    Highlight Highlight Der Verfassungsschutz-Chef spekuliert gegenüber Medien bezüglich der Echtheit eines Videos, ohne dass er Belege für seine Zweifel vorbringt und orakelt über das angebliche Motiv der mutmasslichen „Fälscher“. Wäre es nicht Aufgabe dieses Herrn zuerst die Sache gründlich abzuklären und erst, wenn genügend Beweise oder Indizien vorliegen, zuerst die deutsche Regierung und dann erst die Medien über den Stand der Dinge zu informieren?
    • Beat Galli 07.09.2018 20:11
      Highlight Highlight Wärend die Medien immer und worcklich immer objektive Berichte abliefern.
      Das würde in der Bild dann so heissen:
      Ein Mann, eventuell aus Migrationsverhältnissen, rennt vor einer Gruppe Menschen aus Chemnitz davon. Grund unklar.
      Gibt sicher ein Medienpreis dafür.
    • Ueli der Knecht 07.09.2018 21:37
      Highlight Highlight Über Hans-Georg Maaßen steht im Wikipedia (http://bit.ly/2QcdBnh):

      "Maaßen habe ihr [der AfD-Chefin Frauke Petry] hierbei Tipps gegeben, wie die AfD eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz vermeiden könne."

      "Obwohl vor dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Umfeld des islamistischen Attentäters Anis Amri mit Wissen Maaßens ein V-Mann des Bundesamts für Verfassungsschutz platziert war, behauptete Maaßen in seiner Antwort auf eine diesbezügliche parlamentarische Anfrage von Januar 2017 das Gegenteil."

      "Ist Maaßen ein russischer Agent?" (vgl. http://bit.ly/2O3nBNW)
      Benutzer Bild
    • Ueli der Knecht 07.09.2018 23:39
      Highlight Highlight Beat Galli: Es waren zwei Gejagte. Beide sind den Medien sowie auch der Polizei und Strafjustiz namentlich und persönlich bekannt. Nur will der Verfassungschutz davon offenbar nichts wissen. Ist aber trotzdem so.

      Die Schilderungen der zwei jungen Männer decken sich mit den in den meisten Medien verbreiteten Berichten zum Hasi-Hetzjagd-Video.
      https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/chemnitz-video-authentisch-102.html

      Es gibt seit dem 26. August in Chemnitz offenbar bereits 120 Anzeigen und Ermittlungen gegen Neonazis und Rechtsradikale wegen ähnlichen Vorfällen (http://bit.ly/2NYbYIg).
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaskedGaijin 07.09.2018 18:31
    Highlight Highlight Die Tagesschau benutzt Bildmaterial von einem Antifa-Account? Sehr professionel ist das aber nicht.
    • LeChef 07.09.2018 18:42
      Highlight Highlight Willkommen in der Welt des Twitter-Journalismus.. Schön dass du auch da bist ;)
    • Peldar 07.09.2018 19:36
      Highlight Highlight Weshalb denn nicht? Es ist mittlerweile üblich, dass die Presse auch Filme etc. aus dem Internet benutzt.
      Beispielsweise hat die Tagesschau des SRF Filmaufnahmen der Antifa Bern benutzt, als diese ein Neonazikonzert in der Ostschweiz aufdeckte.
  • Tilia 07.09.2018 18:25
    Highlight Highlight Wow wie unheimlich!! Verrückte Welt und das vor der Haustür! Mutige Menschen die sich da entgegengestellt haben. Heute muss damit gerechnet werden bei sowas ernsthaft verletzt zu werden und wenn die Behörden, wie in Chemnitz, eher dem rechten Sektor zugehörig sind, kriegst du nicht mal Hilfe. Entsetzlich. Was ist nur mit diesen Menschen los. So viel Hass 😢
  • Mr. Spock 07.09.2018 18:24
    Highlight Highlight Dear Goerg... Think!
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  • Ohniznachtisbett 07.09.2018 18:23
    Highlight Highlight Die Frage die sich hier stellt: Welche Motivation hat Massen, eine solche Aussage zu machen? Von er hat tatsächlich berechtigte Gründe (sprich Fälschung) bis zu er deckt den braunen Mob aus Überzeugung bis hin zu (inner)parteipolitischen Motiven, oder "erkennt die Chancen für seinen Geheimdienst in diesen Zeiten" ist so ziemlich alles möglich. Wenn das Video keine Fälschung ist, macht der Mann seinen Job mehr als mies und gehört entlassen.
    • Roman h 07.09.2018 18:45
      Highlight Highlight Der Mann sagt nur das man nicht beweisen kann das es echt ist.
      Für mich gehören alle entlassen die aufgrund eines einzelnen Videos das sich nicht beweisen lässt ganze Berichte darüber schreiben.
      Nur weil jemand nicht alles glaubt gehört er also schon zum rechtextremen mob?
    • Enzasa 07.09.2018 20:19
      Highlight Highlight Nein, jemand in seiner Position ist zur absoluten Neutralität verpflichtet.
      Er züngelt aber durch persönliche Mutmaßungen.
      Er hat keinerlei Beweise.
      Das ist am Stammtisch ok aber nicht in einem hochdotierten Regierungsjob.
      Wo bleibt sein Statement zum Hitlergruss? Haben wir uns den auch nur eingebildet?
    • Ueli der Knecht 07.09.2018 23:45
      Highlight Highlight Roman h: Die beiden Gejagten sind den Medien sowie auch der Polizei und Strafjustiz namentlich und persönlich bekannt. Der Verfassungsschutz will aber davon offenbar nichts wissen.

      Es gibt keinerlei Beweise, dass das Video gefälscht ist. Vielmehr gibt es sehr viele Belege, dass das gezeigte Hasi-Video authentisch ist.
      https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/chemnitz-video-authentisch-102.html

      Entlassen gehört Maaßen, weil man nicht beweisen kann, dass Maaßen kein russischer Zersetzungs-Agent ist (http://bit.ly/2O3nBNW).
  • Roterriese #DefendEurope 07.09.2018 18:13
    Highlight Highlight Ich sehe im mutmasslichen Video nur einen Migranten. Hätten zahlreiche Hetzjagdten stattgefunden, müsste es heute im Handyzeitalter mehr Videos geben, die Jagdszenen auf (verschiedene) Migranten zeigen. Gibt es ja aber scheinbar nicht. Zudem hätten anwesende Linke solche Vorfälle ganz bestimmt gefilmt. Es mag sein, dass dieser Migrant von einer Einzelperson gejagdt wurde, dies reicht aber nicht aus, um von Hetzjagdten und progromähnlichen Zuständen zu sprechen.
    • Mr. Spock 07.09.2018 18:26
      Highlight Highlight Macht es dadurch die Sache besser? Hass breitet sich aus... Höft auf zu jammern und findet euch..
    • Rabbi Jussuf 07.09.2018 19:12
      Highlight Highlight Mr. Spock
      Es macht die Sache nicht besser, aber darum geht es hier nicht.
      Apropos: Welche Sache?
    • lansky 07.09.2018 20:18
      Highlight Highlight Kann mir gut vorstellen, dass man an solch einer Demo, in einem Land wie Deutschland, mal eben nicht da vorbei läuft, wenn man Ali oder Murat heisst.

      Hetzjagd kann man breit definieren. Für mich zählt dazu nicht nur, jemandem hinterherzujagen. Hätte eine muslimische oder jüdisch-orthodoxe Familie da mir nichts dir nichts durchlaufen können, ohne sich mindestens blöde oder gar schwerwiegende Sprüche anhören zu müssen? Würdest du da deine Hand für ins Feuer legen?

      Du solltest deinen Namen überdenken, verbringst du den Hauptteil deiner Watson-Zeit damit, braunes bunt zu reden.


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  • Domino 07.09.2018 18:05
    Highlight Highlight Kann mal jemand „Hetzjagt“ definieren?
    Für mich ist das eher ein kurzes Anschreien.
    • TinaTeekanne 07.09.2018 18:25
      Highlight Highlight Ah, dann ist ja alles gut.
    • Amisabi 07.09.2018 19:35
      Highlight Highlight Hetzjagd heisst das die Beute, nach einer Verfolgung erlegt wird. Grundsätzlich kann zwischen Tempo- und Ausdauerhetzjagd unterschieden werden. Bei der Tempohetzjadg ist der Jäger schneller als die Beute, sie wird meist von Einzelnen Idividuen praktiziert zB Geparden. Bei der Ausdauerhetzjagd wird die Beute bis zur Erschöpfung gehetzt, der Jäger ist langsamer aber ausdauernder als die Beute. Diese Form wird meist von Rudeln/Gruppen praktizert, zB Wölfe oder Menschen.

    • Amisabi 07.09.2018 19:44
      Highlight Highlight Gemäss Definition sehen wir in besagten Video also klar eine Hetzjadg, beginnt mit dem aufscheuchen der "Beute" (Anschreien) und anschliessendem verfolgen (Losrennen). Glücklicherweise blieben den "Jäger" der Jagderfolg verwehrt, da sie für eine Tempojadg zu langsam und für eine Ausdauerjadg zu wenig jagende Rudelmitglider waren. Daher wurde die Hetzjagd auch vorzeitig abgebrochen. Eventuell hat auch ein weiterer Störfaktor (Polizei, Zeugen) dazu beigetragen das es nicht eskaliert ist.
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  • Yakari 07.09.2018 17:48
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.

Anzeige gegen TÜV Süd wegen verheerendem Dammbruchs in Brasilien

Neun Monate nach dem verheerenden Dammbruch in einem brasilianischen Bergwerk haben fünf Hinterbliebene gemeinsam mit Hilfsorganisationen in Deutschland Anzeige gegen den TÜV Süd und einen seiner Mitarbeiter erstattet.

Wie das katholische Hilfswerk Misereor am Donnerstag mitteilte, lauten die Vorwürfe auf «fahrlässige Tötung, Privatbestechung, fahrlässiges Herbeiführen einer Überschwemmung sowie Verletzung der Aufsichtspflichten». Der TÜV soll schon 2018 von Sicherheitsmängeln gewusst haben.

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