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Easyjet-Flugzeug wegen Terror-Verdachts nach Köln umgeleitet

Nach der ungeplanten Zwischenlandung eines Flugzeugs in Köln wegen angeblicher Terror-Gespräche von Passagieren hat die Polizei am Sonntag Entwarnung gegeben: Drei am Samstag am Flughafen festgenommene Männer aus Grossbritannien kamen wieder auf freien Fuss.



Die Polizei hatte das Flugzeug komplett durchsucht und einen verdächtigen Rucksack gesprengt, aber nirgendwo eine Spur von Sprengstoff entdeckt. Am Flughafen Köln/Bonn ruhte der Betrieb am Samstagabend mehr als drei Stunden lang, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte.

«Wir gehen derzeit davon aus, dass eine reale Gefahrenlage nicht bestanden hat», sagte der Sprecher. Die drei Briten im Alter von 31, 38 und 48 Jahren sollen im Flugzeug über terroristische Themen gesprochen haben. Als der Pilot davon erfuhr, entschloss er sich, ausserplanmässig auf dem nahen Flughafen Köln/Bonn zu landen. Die mit 151 Passagieren besetzte Maschine der Fluggesellschaft Easyjet war auf dem Weg von der slowenischen Hauptstadt Ljubljana nach London.

epa05401384 (FILE) A file photo dated 07 September 2012 showing an airplane of the budget airline easyJet taking off next to the new tower of the Berlin Brandenburg Airport Willy Brandt (BER) in Schoenefeld, Germany. Media reports on 01 July 2016 state easyJet has confirmed it is in a formal process to acquire an AOC, air operator certificate in an European nation to be able to continue to fy across Europe, should UK leave EU. The process was initiated prior to the Brexit referendum in the UK.  EPA/PATRICK PLEUL

Die Maschine war von Ljubljana nach London unterwegs. Bild: EPA/DPA FILE

Auf dem sechstgrössten deutschen Flughafen wurde die Maschine in einem gesicherten Bereich evakuiert. Die Passagiere verliessen das Flugzeug über Notrutschen. Die drei Männer wurden festgenommen.

Kabel, Adapter und Buchtitel «Kill»

Im Rucksack des 48-Jährigen bemerkten die Ermittler Verkabelungen. Daher wurde das Gepäckstück von einem Spezialisten der Bundespolizei kontrolliert gesprengt. Später stellte sich heraus, dass im Rucksack diverse Ladekabel mit Steckdosen-Adaptern gewesen waren. Ausserdem hatte das Trio ein Buch mit dem Titel «Kill» im Gepäck, mit einer darauf abgebildeten Präzisionswaffe – auch das machte die Männer verdächtig.

Nach Angaben der Polizei hatte eine Passagierin im Flugzeug angegeben, von dem Trio Gespräche mit terroristischem Inhalt gehört zu haben. Andere, von der Polizei befragte Fluggäste hätten das nicht bestätigt. «Ob tatsächlich über terroristische Inhalte gesprochen wurde, lässt sich nicht sagen», erklärte der Polizeisprecher.

epa05188986 Lettering reads 'Koeln Bonn Airport' (Cologne-Bonn airport) over the entrance to Terminal 2 of Cologne-Bonn airport in Cologne, Germany, 01 March 2016. A young woman bypassed a security check at Cologne-Bonn airportm causing an evacuation of the departures area in Terminal 2. Around 1000 travellers were affected on 01 March 2016.  EPA/OLIVER BERG

3000 Passagiere waren vom Zwischenfall betroffen. Bild: EPA/DPA

Gegen die Männer hatte die Polizei Köln wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.

Die drei Männer hatten im Auftrag einer britischen Firma in Slowenien zu tun. Über sie gebe es «keine staatsschutzrelevanten Erkenntnisse». Die meisten Passagiere der Easyjet-Maschine flogen am Sonntag weiter nach London.

Wegen des Alarms am Samstagabend wurden zwei Flüge gestrichen, 17 ankommende Flugzeuge umgeleitet und 20 Abflüge teils erheblich verspätet. Allein von den Umleitungen waren nach Angaben des Flughafens 3000 Passagiere betroffen. (sda/reu/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Suchlicht 11.06.2017 23:19
    Highlight Highlight Werden die jetzt entschädigt? Reiseverzögerung, Rucksack mit Ladegeräten gesprengt, Verhaftung etc., nur weil eine Passagierin etwas gehört haben will, was niemand bestätigen kann oder will. Die Jungs konnten doch gar nicht gefährlich sein, denn das Mineralwasser hat man ihnen ja schon längst abgenommen 😛
    • sephiran 12.06.2017 08:19
      Highlight Highlight Das ist doch pervers.. kaum sagt man man Wörter wie Bombe und Sprengstoff, rastet eine hysterische Frau aus, woraufhin eine Notlandung, Verhaftung und Sprengung des eigenen Gepäcks erfolgen.. die armen Kerle..
    • Saraina 12.06.2017 16:07
      Highlight Highlight In Zukunft müssen wir uns auch gut überlegen, wie der Titel der Reiselektüre lautet. Ich schlage "Heidi" vor.

      Es wurden auch mehrere Flüge umgeleitet und die Passagiere über die Notrutschen evakuiert. Das kostet!

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