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Hundert Fahrgäste müssen aus Kölner Seilbahn gerettet werden

Ein Mann wird am 30.07.2017 in Koeln (Nordrhein-Westfalen) ueber dem Rhein aus einer Gondel abgeseilt. Eine Gondel der ueber den Rhein fuehrenden Koelner Seilbahn hat sich am Sonntag an einer Seilbahn ...
Rund 100 Menschen mussten aus der Seilbahn in Köln befreit werden.Bild: dpa

Seilbahnpanne in Köln: Auch Schweizer Familie sass in Gondel fest

30.07.2017, 20:1231.07.2017, 08:33

In einer spektakulären Rettungsaktion haben Bergungshelfer Dutzende Gäste aus der Kölner Rhein-Seilbahn retten müssen. Insgesamt 65 Gäste wurden aus den Gondeln abgeseilt, darunter auch eine Familie aus der Schweiz, wie «20 Minuten» berichtet.

Hoehenretter der Feuerwehr bergen am 30.07.2017 in Koeln Menschen aus Gondeln der Seilbahn. Eine Gondel der ueber den Rhein fuehrenden Koelner Seilbahn hat sich am Sonntag an einer Seilbahnstuetze ver ...
Weil einige der Kabinen über dem Rhein zum Stillstand kamen, gestaltete sich die Rettung als schwierig.Bild: dpa

Die Familie sass just in der Gondel, die sich zuvor an einem Stützbalken verhakt und die ganze Seilbahn abrupt zum Stillstand gebracht hat. 

Einige der Gäste - unter ihnen auch Kinder - mussten annähernd fünf Stunden auf die Rettung warten, weil die Gondeln direkt über dem Rhein zum Stillstand gekommen waren.

Dies erschwerte den Einsatz: Rettungskräfte mussten die Menschen aus etwa 50 Metern Höhe auf Boote ablassen, der Feuerwehrsprecher sprach von einer anspruchsvollen Operation. Annähernd hundert Bergungshelfer seien beteiligt gewesen, zum Einsatz kamen Löschboote, Rettungsboote, Lenkmasten und Drehleitern.

Verletzte gab es nach Feuerwehrangaben nicht. «Die meisten waren relativ gefasst», sagte der Sprecher. «Einige wurden kurzzeitig vom Notarzt gesichtet.» Entgegen früherer Meldungen habe aber niemand ins Spital eingeliefert werden müssen.

Die Seilbahn hat rund 30 Gondeln. Nach Betreiberangaben beförderte sie seit Inbetriebnahme 1957 rund 20 Millionen Gäste über den Rhein. Eine Rettung der Passagiere aus den Gondeln wurde nach Feuerwehrangaben erst vergangene Woche in einer Übung erprobt. (sda/afp)

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