International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07025742 Right wing protesters march during a protest in Koethen, Germany, 16 September 2018. The dead of a 22-year-old man after a violent confrontation with two Afghan refugees on the night of 08 September to 09 September 2018 lead to right-wing protests in East German city Koethen. Police stated, the 22-year-old man, seriously ill with heart disease, succumbed to acute heart failure, which is not directly related to the injuries suffered during a fight with the two Afghans.  EPA/SRDJAN SUKI

Die Demonstrationen in Köthen verliefen ohne Zwischenfälle. Bild: EPA/EPA

1400 rechte Demonstranten in Köthen – 850 Gegner halten dagegen



Eine Woche nach dem Tod eines 22-Jährigen in Köthen in Sachsen-Anhalt hat es in der Stadt erneut eine rechtsgerichtete Demonstration sowie Proteste von linken Gruppierungen gegeben. Dem Aufruf des rechtsgerichteten Bündnisses Zukunft Heimat aus Brandenburg, das gemeinsam mit Pegida und weiteren Gruppierungen den Protest organisiert hatte, folgten rund 1400 Menschen, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte.

Linke Initiativen versammelten demnach etwa 850 Teilnehmer zum Gegenprotest. Nach Angaben der Polizei verliefen die Demonstrationen «weitgehend störungsfrei».

Der Oberbürgermeister von Köthen setzte zusammen mit dem Pfarrer und Kirchenpräsident ein «Zeichen des Friedens».

Gleichentags fand in Köln eine Demonstration unter dem Motto «Köln zeigt Haltung» statt:

Die Polizei war laut einer Sprecherin mit Einsatzkräften «im unteren vierstelligen Bereich» vor Ort. Neben Bundes- und Bereitschaftspolizei sowie Mitarbeitern des Landeskriminalamts in Sachsen-Anhalt waren demnach Polizeikräfte aus sieben weiteren Bundesländern im Einsatz, darunter auch eine Reiterstaffel.

Der 22-Jährige war nach einer Auseinandersetzung mit zwei Afghanen an einem Herzinfarkt gestorben, seitdem zogen wiederholt Rechtsextreme durch die Stadt. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Silent_Revolution 17.09.2018 11:11
    Highlight Highlight Ist das Watsondesign des Schildes auf dem Bild oben eigentlich purer Zufall oder wittere ich da eine Verschwörung :) ?!
  • Willy Tanner 17.09.2018 07:20
    Highlight Highlight Gegen was demonstrieren eigentlich die gegendemonstranten? Streiten sie die morde ab??
    • Juliet Bravo 17.09.2018 10:32
      Highlight Highlight Gegen die Vereinnahmung eines Mordes durch Rechtsextremisten und Neonazis.
  • Switch_On 17.09.2018 06:43
    Highlight Highlight Wird die Polizei Sachsen zu den 1400 rechten Demonstranten gezählt?
    • Re Né 17.09.2018 06:55
      Highlight Highlight Schau doch erstmal auf ne Karte, wo Köthen überhaupt liegt. 😡
    • Dynamischer-Muzzi 17.09.2018 10:50
      Highlight Highlight Aha, Köthen liegt also in Sachsen Switch_On. Wie wäre es mit Brain_On, bevor man sich äussert?
      Und scheinbar kennst Du ja jeden einzelnen sächsischen Polizisten persönlich, dass Du sie alle mit der Nazikeule "abwedelst".
      Hauptsache man urteilt pauschal, ohne überhaupt zu recherchieren. Warst Du überhaupt schon mal in Sachsen, oder hast Du Dein Wissen aus Funk, Fernsehen und dem Internet?
    • Ohniznachtisbett 17.09.2018 12:23
      Highlight Highlight Das Ganze fand in Sachsen-Anhalt statt.
  • B-Arche 17.09.2018 03:28
    Highlight Highlight Ich würde als betroffene Eltern diese Menschen die die Fotos ihrer toten Kinder für diese Aufmärsche missbrauchen in Grund und Boden verklagen. Das Deutsche Urheberrecht gibt es her.

    Das ist der zweite Missbrauch dieser Menschen. Erst das Tötungsdelikt und nun der Missbrauch der Toten.
    • walsi 17.09.2018 06:22
      Highlight Highlight Als betroffener Elternteil würdest du wahrscheinlich lieber mitlaufen und die Schuld am Tod deines Kindes der Bundesregierung geben, weil sie es zuliess, dass diese Menschen ins Land kamen. Menschen der Kinder getötet wurden reagieren emotional und nicht rational.
    • Scott 17.09.2018 23:52
      Highlight Highlight Hier spricht der Vater eines Opfers, das in "Notwehr" von einem Syrer getötet wurde:

      Play Icon
  • glüngi 17.09.2018 01:11
    Highlight Highlight armes Deutschland.
    • Scott 17.09.2018 08:12
      Highlight Highlight ...das seine Bürger/innen* nicht beschützen kann.

Klimastreik in Deutschland – Präsident der Schüler-CDU verpetzt Mitschüler bei den Lehrern

Nicht nur in der Schweiz streiken heute Schülerinnen und Schüler, um einen effektiveren Kampf gegen den Klimawandel zu fordern. Auch in Belgien und Deutschland gehen die Jugendlichen auf die Strasse. Im Bundesland Baden-Württemberg etwa finden Streiks unter anderem in Stuttgart, Freiburg im Breisgau und Tübingen statt. 

Kein Verständnis für die Demonstrationen haben die Jung- und Schülerorganisationen der CDU. Philipp Bürkle, Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) und Michael Bodner, …

Artikel lesen
Link zum Artikel