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Dieser Mann (und dessen Hut) ist derzeit auf zahlreichen Memes in Deutschland zu sehen. Hier erklären wir dir warum.  screenshot: youtube.com

Ganz Deutschland spricht über diesen Mann – das steckt dahinter

Ein Pegida-Demonstrant pöbelt gegen das ZDF – und löst damit eine nationale Debatte aus. 



Das ist passiert

Am Donnerstag vergangener Woche ist Angela Merkel zu Besuch in Dresden. Anhänger der Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) organisieren anlässlich der Visite der Kanzlerin eine Demonstration. 

Auch vor Ort ist ein Reporterteam des Fernsehsenders ZDF, das für das Magazin «Frontal 21» von der Kundgebung berichten will. Die Journalisten filmen zunächst rund zwanzig Personen, die sich auf dem Weg zur Kundgebung befinden. Sie skandieren: «Lügenpresse, Lügenpresse.» Es ist 17.40 Uhr.

Ein wenig später löst sich ein Mann aus der Gruppe und geht direkt auf den Kameramann des ZDF zu. «Hören Sie auf, mich zu filmen!», fordert der Mann, der einen Sonnenhut in den Farben der deutschen Flagge trägt. «Sie begehen eine Straftat», ist sich der Demonstrant sicher. «Sie haben mir ins Gesicht gefilmt.»

Daraufhin beginnen weitere Teilnehmer der Kundgebung, die Journalisten zu bedrängen und dem Kameramann die Kamera aus der Hand zu schlagen. 

Die Polizei, die nur wenige Meter daneben steht, greift zunächst nicht ein. 

Allerdings dauert es nicht lange, bis die Einsatztruppen eingeschaltet werden. Nicht aber von den angepöbelten Journalisten, sondern vom Demonstranten, der nicht gefilmt werden möchte. Die Polizei verlangt von den Journalisten die Presseausweise, die Demonstranten müssen sich nicht ausweisen. Es ist 17.43 Uhr.

Nach rund zehn Minuten dürfen die Journalisten ihre Arbeit wieder aufnehmen. Doch nicht für lange. Um 18 Uhr stellt ein weiterer Demonstrant bei der Polizei eine Strafanzeige gegen die Reporter. Sie seien ausfällig geworden, so seine Beschuldigung.

Das Fernsehteam will seine Unschuld der Polizei mittels Kamerabilder beweisen, doch diese will sich die Aufnahmen nicht ansehen. 

Erst um 18.32 Uhr, eine knappe Dreiviertelstunde nachdem die Presseausweise zum ersten Mal überprüft wurden, können die Journalisten ihre Ausweise fortsetzen. 

Wie sieht's mit der Rechtslage aus?

Grundsätzlich dürfen Journalisten auf Demonstrationen filmen. Spiegel-Justiziar Sascha Sajuntz erklärt das auf Spiegel Online so: 

«Einzelne Teilnehmer dürfen dann aus der Menge herausgezoomt werden, wenn ihr Auftreten oder Verhalten bei der Demonstration eigenständigen Nachrichtenwert hat, es sich also um ein ‹Bildnis der Zeitgeschichte› handelt, wie wir Juristen sagen. Das ist hier meiner Ansicht nach der Fall.

Es war hier nicht nur legitim, ihn im Rahmen der journalistischen Recherche vor Ort zu filmen, sondern es dürfte hier auch zulässig gewesen sein, das gefilmte Material auch tatsächlich zu verwenden, weil hier eine verbale Auseinandersetzung anlässlich der Demonstration dokumentiert wurde.

Der fragliche Demonstrant ist zunächst nur allgemein als Teil einer vorbeiziehenden Gruppe zu sehen und war bereits aus dem Blickwinkel der Kamera wieder verschwunden, als er aufgrund seiner pöbelnden Einmischung in den Streit wieder von der Kamera in den Blick genommen wurde.

Er hat das öffentliche Interesse also letztlich durch sein eigenes Verhalten auf sich gezogen. Gross ins Bild gerät der Mann dann erst, weil er sich selbst auf die Kamera zubewegt, um die Aufnahmen zu unterbinden.»

Die Kontrolle der Presseausweise hätte höchstens fünf Minuten dauern dürfen, erklärt der Fachmann weiter. 

Die Reaktionen

Arndt Ginzel, der Journalist, der auf den Bildern des Vorfalls zu sehen ist, geht mit den Aufnahmen an die Öffentlichkeit. Wenige Stunden nach den Geschehnissen postet er einen Zusammenschnitt der Ereignisse auf Facebook und auf Twitter

Das Video geht viral. Über eine Million Menschen haben sich die Bilder bis heute angesehen. In den Kommentarspalten beschweren sich viele User über die Nähe der sächsischen Polizei zur Pegida und zur AfD. Schnell kursiert der Hashtag #Pegizei. 

Lorbeerkranz und Fraktur-ähnliche Schrift: Vor einem Jahr machten bereits die Sitzbezüge der sächsischen Polizei Schlagzeilen. 

Schaut man sich die Resultate der Bundestagswahl 2017 an, ist davon auszugehen, dass es bei der sächsischen Polizei durchaus einen beträchtlichen Anteil von Angestellten gibt, die mit den Anliegen der Pegida sympathisieren. In Sachsen wurde die AfD mit 27 Prozent zur stärksten Kraft gewählt. Rund 10'000 Polizisten arbeiten für die sächsische Polizei. Wäre die Bevölkerung angemessen repräsentiert, würde dies bedeuten, dass rund 2700 davon AfD gewählt haben.

Das wäre an sich auch kein Problem. Solange sich die Polizei professionell verhält und nicht parteiisch agiert. Doch genau dies wird ihr nun vorgeworfen. Nach den Vorfällen in Dresden kritisieren der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalisten-Union das Vorgehen der Beamten scharf. Die Polizei habe sich «von pöbelnden Wutbürgern vor den Karren sperren lassen, anstatt die Reporter vor den Angreifern zu schützen, damit sie ungehindert ihren Auftrag der Berichterstattung erfüllen können», sagt DJV-Geschäftsführerin Cornelia Hass.

Anders sieht dies der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. Er verteidigt das Vorgehen der Behörden. «Die einzigen Personen, die in diesem Video seriös auftreten, sind Polizisten», schreibt der CDU-Politiker auf Twitter.

Damit impliziert Kretschmer auch, dass die Journalisten sich nicht seriös verhalten hätten. 

Die Eskalation

Am Dienstag dieser Woche dann die Nachricht, die in Deutschland einschlägt wie eine Bombe und schliesslich sogar Kanzlerin Angela Merkel zu einem Statement zwingt. Der Mann, der das Kamerateam des ZDF angepöbelt und zur Polizei gebracht hat, ist ein Mitarbeiter des sächsischen Landeskriminalamtes (LKA). Er arbeitet also für die Polizeibehörde. 

Diejenigen, die schon vorher #Pegizei geschrien haben, schreien jetzt noch lauter #Pegizei. 

Der Pegida-Anhänger und LKA-Mitarbeiter arbeitet als Buchprüfer bei komplexen und schweren Straftaten, wie Recherchen von MDR aufzeigen. Somit hat er Zugriffe auf sensible Daten wie etwa auf das Zentrale Ausländerregister der sächsischen Polizei. 

Und der LKA-Mitarbeiter ist kein Unbekannter, er ist offen radikal. Als im Ort Freital im Jahr 2015 eine Asylunterkunft entstehen soll, gründet er eine Bürgerinitiative mit dem Namen «Nein zum Hotelheim». In internen Chats der Initiative regt er die Mitglieder an, die Asylbewerber zu «zermürben» oder «zu provozieren bis die Scheisse bauen.» 

Spätestens die Erkenntnis, dass der pöbelnde Pegida-Demonstrant fürs LKA arbeitet, machen die Vorfälle zur nationalen Angelegenheit. Am Donnerstag äussert sich auch Kanzlerin Merkel dazu.

Auf einer Pressekonferenz im georgischen Tiflis sagt sie: «Wer auf Demonstrationen geht, muss damit rechnen, dass er auch durch Medien dabei aufgenommen und beobachtet wird.» Gleichzeitig bekennt sich die Kanzlerin ausdrücklich sowohl zur Pressefreiheit als auch zum Demonstrationsrecht.

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Angela Merkel äussert sich in Tiflis zur Debatte. Video: YouTube/faz

Das Unvermeidliche

Und wie das heutzutage so ist bei Debatten, die ein ganzes Land beschäftigen: Es entsteht ein Meme nach dem anderen.

Die Luxusvariante: 

Falls nun also plötzlich ein Deutschland-Hut auf deiner Timeline auftaucht, weisst du jetzt warum. ;) 

Wer aussehen möchte wie ein #Hutbürger kann sich auch den Filter unserer Kollegen von watson.de auf sein Profilbild machen.

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85
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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Geophage 25.08.2018 01:22
    Highlight Highlight Ausnahmslos alle haben sich bei den Reportern entschuldigt.

    https://www.tagesschau.de/inland/merkel-sachsen-lka-101.html

    Die Schuldfrage sollte also mehr als geklärt sein
    • sowhat 25.08.2018 09:29
      Highlight Highlight Ich hab mir eben die Kommentare dort angetan: beängstigend!
  • Ketchum 24.08.2018 22:49
    Highlight Highlight Wahlbeteilugung 100%?

    In Sachsen wurde die AfD mit 27 Prozent zur stärksten Kraft gewählt. Rund 10'000 Polizisten arbeiten für die sächsische Polizei. Wäre die Bevölkerung angemessen repräsentiert, würde dies bedeuten, dass rund 2700 davon AfD gewählt haben.
    • EvilBetty 25.08.2018 01:39
      Highlight Highlight Guter Einwand... könnte man aber einfach anhand der wirklichen Wahlbeteiligung ausrechnen.
  • namib 24.08.2018 22:31
    Highlight Highlight Der Freistaat Sachsen hatte gemäss Statistik per Ende 2017 einen Ausländeranteil von gerade einmal 4.4 (nicht 44, sondern 4.4)%. Davon sind wohl knapp 1/4 Muslime...
    So gesehen hat der Hutbürger absolut recht: Die Pegida ist völlig unnötig und von marginaler Wichtigkeit und ihre Demonstrationen gehören somit auch nicht ins Fernsehen!
    • Pisti 25.08.2018 12:54
      Highlight Highlight Soll man dann nichts tun und darauf warten bis die Lage völlig ausser Kontrolle ist wie in Teilen von Frankreich, Belgien und UK?
  • Chääschueche 24.08.2018 22:27
    Highlight Highlight Ein Wunder wenn Frau Kanzlerin nicht auf Ihr Volk hört 🤷‍♀️

    Die AFD entsand deshalb weil Frau Merkel das tat was Sie wollte und nicht das was Ihr Volk wollte. Begriffen hat Sie es bis heute nicht. Sie wird solange weiter machen bis Sie und Ihre Partei raus fliegen 🤷‍♀️



    • Sauäschnörrli 24.08.2018 22:51
      Highlight Highlight Das Volk ist jedoch ein bisschen mehr, als die 17% stimmberechtigten AfD-Wähler. 💁‍♂️
    • Herbsli 24.08.2018 22:56
      Highlight Highlight So en chääs, du chueche...
    • Klaus07 24.08.2018 23:33
      Highlight Highlight Das „Volk“ sind also die rechten 30%. Die Restlichen 70% der Bundesbürger sind was dann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 24.08.2018 21:30
    Highlight Highlight Also, hab ich das jetzt richtig verstanden: Der geht an eine Demo, wo er für irgendwas einsteht, aber das Fernsehen darf ihn nicht filmen? Ja, wozu demonstrieren die denn, wenn das Fernsehen nicht darüber berichten soll? 🤔
    • Max Cherry 24.08.2018 22:30
      Highlight Highlight Wenn nicht berichtet wird jammern sie, dass sie von der einseitigen mainstream Lügenpresse totgeschwiegen werden. Diese Menschen besitzen keinen (gesunden) Menschenverstand.
    • Triple 24.08.2018 22:56
      Highlight Highlight Der hat schon gewusst, warum er nicht gefilmt werden will. Tja, Pech gehabt:-)
    • sowhat 25.08.2018 09:32
      Highlight Highlight Der hat sehr wohl sehr berechnend gehandelt. Er ist jetzt bestimmt der Held in seiner Gruppierung und das Video wird an den Versammlungen gezeigt, als Beispiel wie man die Presse provozieren kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madmessie 24.08.2018 20:15
    Highlight Highlight Ich finde das TV sollte auch um Erlaubnis fragen um zu filmen oder die Gesichter verpixeln so wie gemäss Gesetz im Internet. Sehe nicht ein wieso das anders sein soll.
    • Hensamatic 24.08.2018 20:36
      Highlight Highlight Er ist grossenteils selbst schuld an dieser Situation. Dadurch, dass er auf die Journalisten zugegangen ist und sie angepöbelt hat, hat er sich selbst zu einer Person des öffentlichen Interesse bzw. der Zeitgeschichte gemacht. Somit ist es auch rechtlich einwandfrei, dass sie ihn nicht verpixelt haben.
    • Clife 24.08.2018 20:37
      Highlight Highlight Wie willst du eine Demo verpixeln? Dann würdest du keine Demo sehen sondern einfach nur einen haufen Pixel. Die Leute würden meinen, dass ein Ameisenhaufen versucht, die Weltherrschaft an sich zu reissen lol
    • derlange 24.08.2018 20:48
      Highlight Highlight Person des öffentlichen Interesse:
      Ab wann ist man das? Würde gerne jeden mutmasslichen Straftäter unverpixelt sehen, ohne schwarzen Balken, auch dessen Staatsangehörigkeit usw., ist ja Person des öffentlichen Interesse
      Merkt Ihr es?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oberon 24.08.2018 19:58
    Highlight Highlight Die braune Kracke streckt wieder seine Arme aus und das überall.
    • ostpol76 24.08.2018 20:15
      Highlight Highlight @Oberon

      Wo ist überall? Auf der gaaaaanzen Welt?
    • chnobli1896 24.08.2018 20:28
      Highlight Highlight Jetzt habe ich zuerst Kacke gelesen. Macht aber eh keinen Unterschied.
    • Oberon 24.08.2018 20:51
      Highlight Highlight @ostpol76
      In diesem Fall in Deutschland.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ürsu 24.08.2018 19:54
    Highlight Highlight Der Prototyp eines Wutbürgers
  • Mr. Spock 24.08.2018 19:05
    Highlight Highlight Absolut unverständlich wie sich hier eine Behörde verhalten hat! Natürlich kann man jetzt behaupten, es sei eine einseitige Berichterstattung und den Damen und Herren der PEGIDA recht geben und die Polizei verteidigen. Fakten sind:
    1. Es handelte sich um akkreditierte Vertreter der Presse (öffentliche!!), welche Pressefreiheit geniessen (ob man es nin mag oder nicht ist egal, nennt sich Verfassung und Grundrecht)
    2. Es gab keinen Grund für diese "Polizeiliche Massnahme", welche nichteinmal begründet wurde
    3. Wer für die Meinungsfreiheit einsteht kann nicht die Pressefreiheit ablehnen
    • walsi 24.08.2018 20:30
      Highlight Highlight Wenn eine Person eine Anzeige erstattet ist die Polizei in aller erster Linie verpflichtet diese Anzeige entgegenzunehmen und hat nicht selber zu entscheiden ob die Anzeige gerechtfertigt ist oder nicht. Das ist Sache der Gerichte. Hätten sich die Journalisten kooperativ verhalten und sofort alle Angaben gemacht wäre der Spuk in ein paar Minuten erledigt gewesen. Noch schneller wäre es gegangen wenn das Fernsehteam dem Wunsch des Demonstranten entsprochen und ihn nicht weiter gefilmt hätten.
    • Hensamatic 24.08.2018 20:41
      Highlight Highlight Zum Punkt 2:
      Das vollständige Video zeigt ganz genau, dass hier vollkommen unbegründet vorgegangen wurde. Ab ca. 4:30
      https://www.zdf.de/politik/frontal-21/pressefreiheit-in-sachsen-100.html
    • Sauäschnörrli 24.08.2018 21:05
      Highlight Highlight @walsi, die Anzeige lautet auf Beleidigung und wurde nicht von dem Mann mit Hut aufgegeben. Dieser Herr wurde auch beleidigt, jedoch von einem Dritten, der in der nähe des Kamerateams stand. Ist so auch auf den Aufnahmen zu sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eric Lang 24.08.2018 18:50
    Highlight Highlight Nun sollte man doch einmal aus Gründen der Fairness recherchieren, wie häufige Linke durch ihre Jobs beim Staat und den Medien, linke Touren abziehen.
    Danke 👍
    • kettcar #lina4weindoch 24.08.2018 20:20
      Highlight Highlight Oder man könnte recherchieren wie oft whataboutism in Kommentarspalten verwendet wird.

      Ich fang mal an: 1
    • rodolofo 24.08.2018 20:23
      Highlight Highlight Nein, das sollte man nicht.
    • Peter von der Flue 24.08.2018 22:24
      Highlight Highlight In Biel durfte bei der Erstwahl von Jürg Feuerer (SVP) der Grüne Pablo Donzé im Vollsuff gegen den neu gewählten Gemeinderat (übrigens wieder gewählt) rumpöbeln. Pablo ist nun im Departement der Grünen Gemeinerätin Schwikert, für die Verkehrsfürung der Stadt Biel verantwortlich. Idioteb gibt's von links bis rechts. Google-Suche:donze besoffen wahlen biel
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peloton 24.08.2018 18:44
    Highlight Highlight Ich erwarte auch von Journalisten, dass sie sich professionell verhalten und nicht parteiisch! Aber das klappt auch nicht immer!
    • ingmarbergman 24.08.2018 23:02
      Highlight Highlight whataboutism
    • Peloton 25.08.2018 07:31
      Highlight Highlight Easy liebe Blitzers, blitzt mich nicht gleich kaputt! Ich wollte nicht den Inhalt des Artikels werten, sondern zweifle nur die Objektivität des Reporters an. Dieser ist in der Geschichte so betroffen, dass wohl eine neutrale Berichterstattung darüber kaum möglich ist. Ich erwarte aber, dass neutral berichtet wird. Viele sind so verzweifelt auf der Suche nach dem Skandal, dass sie ihn gleich überall sehen wollen.
  • Heinz Schmid 24.08.2018 18:35
    Highlight Highlight Nichts neues...
    Egal wo man ist, Linkes wird von der Polizei verhindert, Rechtes gedeckt.
    Als Zivilperson hat man da keine Chance.
    • ostpol76 24.08.2018 20:18
      Highlight Highlight @Heinz

      Genau, wie beim G20 Gipfel und den 1. Mai Demos.
      Einfach unerhört, das die Linken nicht alles kurz und klein schlagen dürfen :-)
    • Shlomo 24.08.2018 20:27
      Highlight Highlight Sorry aber beim G20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei/Justiz krass unverhältnismässig gehandelt.
  • Jesses! 24.08.2018 18:33
    Highlight Highlight Aufstand der Wutbürger. Warum ist ein Bürger wütend auf alles? Weil er eigentlich auf sich selber wütend ist, dass er mit der Gesellschaft & der Welt nicht zurecht kommt. Plausible Argumente fehlen offensichtlich. Auch von der neuen Wutpolizei. Polizisten erleben täglich fast nur Negatives. Kein Wunder verzerrt dies mit der Zeit das Weltbild und ähnelt sich immer mehr demjenigen der wütenden Bürger. Frust verbindet.
  • öpfeli 24.08.2018 18:25
    Highlight Highlight die liebe Polizei ...
  • peeti 24.08.2018 18:14
    Highlight Highlight Obwohl Ministerpräsident Kretschmann eine Aufklärung fordert, spricht er im selben Tweet die Polizei schon im Vorhinein von jeglichem Fehlverhalten frei...
  • Ökonometriker 24.08.2018 18:09
    Highlight Highlight Haben die Jouralisten denn die Leute gefragt, ob sie sie Filmen dürfen? Als Normalbürger hat man das Recht am eigenen Bild, auch wenn mpan rechts ist. Der besagte Mann wurde ja nicht als Teil einer Menschenmasse, sondern klar als Individuum gefilmt.
    Die Pegida zerstört zwar europäische Werte, aber diese Journalisten ebenso. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich...
    • gupa 24.08.2018 20:01
      Highlight Highlight Eh, hast du die Box zur Rechtslage gelesen?
    • Demo78 24.08.2018 20:08
      Highlight Highlight Strickst Du dir die Welt wie sie Dir gefällt?
      Der Mann war mit einer Menschenmasse auf dem Weg zu einer Anti Merkel Demo, er hat sich dann selbst exponiert und provoziert.
      Dein Post ist Pfui.
    • kettcar #lina4weindoch 24.08.2018 20:23
      Highlight Highlight Falsch. Mit dem Teilnehmen an dieser Demo hat er sich als Teil der Demo Nachrichtenrelevant gemacht und mit dem zugehen auf die Presse auch als Individuum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 24.08.2018 18:00
    Highlight Highlight "...regt er die Mitglieder an, die Asylbewerber zu «zermürben» oder «zu provozieren bis die Scheisse bauen.» "

    Starkes Statement eines Pegida Aktivisten. Er ist also tatsächlich der Meinung, dass Asylbewerber keine Scheisse bauen, ausser man zermürbt und provoziert sie.
    • aglio e olio 24.08.2018 21:19
      Highlight Highlight Schöööööönes Ding. 😆
  • Janis Joplin 24.08.2018 18:00
    Highlight Highlight "Sie haben mir ins Gesicht gefilmt!!" - da fällt mir spontan einmal Kalbshaxe Florida ein: "Sie haben mir ins Essen gequatscht!"
  • seb 538 24.08.2018 17:58
    Highlight Highlight Der Mann ist falsch zitiert. Er sagte: "Höan sie auf misch zu filmen. Sie begehen eine Strofdohd!"
    • nilu 24.08.2018 23:26
      Highlight Highlight Nu eiforbibsch
    • Enzasa 25.08.2018 00:13
      Highlight Highlight 😂
    • Titan 25.08.2018 08:27
      Highlight Highlight 👍🏻😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen

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