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epa07212286 German Chancellor Angela Merkel visits the venue of the 31st Party Congress of the Christian Democratic Union (CDU) in Hamburg, Germany, 06 December 2018. At the party congress, a new party chairwoman or chairman is to be elected on 07 December 2018. Associated with the election is the debate over the fundamental political orientation of the CDU after Chancellor Merkel will no longer hold this office.  EPA/CLEMENS BILAN

Bild: EPA/EPA

Wer folgt auf Merkel? Jetzt entscheidet die CDU über ihre Parteispitze



Die scheidende CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat ihre Partei zur Geschlossenheit aufgerufen. Sie wünsche sich, dass die CDU aus dem Parteitag in Hamburg «gut gerüstet, motiviert und geschlossen» herausgehe, sagte Merkel.

Sie sei zuversichtlich, dass dies gelinge. «Wir spüren alle, das ist ein ganz besonderer Parteitag», sagte Merkel am Freitag in Hamburg vor den rund 1000 Delegierten.

Applaus und Weichenstellung

Der Parteitag werde «heute und morgen Weichen stellen»: zum einen personell mit der Wahl einer neuen Parteiführung, fügte Merkel hinzu, die nach mehr als 18 Jahren den Vorsitz abgibt. Zum anderen inhaltlich und programmatisch mit der Beratung vieler Anträge.

Beide Weichenstellungen hätten ein Ziel, sagte Merkel: «Gemeinsam wollen wir, dass unsere CDU als die starke Volkspartei der Mitte ihrem Gestaltungsauftrag gerecht wird» und «das richtige Angebot für die Zukunft unseres Landes macht». Zuvor war Merkel mit viel Applaus begrüsst worden. Die rund eintausend Delegierten erhoben sich von ihren Plätzen, als Merkel den Parteitag eröffnete.

Drei Kandidaturen

epa07200528 (L-R) The candidates for the leadership of the German Christian Democratic Union (CDU), Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer and Jens Spahn attend a joint discussion with participants at a regional conference and campaign rally for the leadership of the CDU in Berlin, Germany, 30 November 2018. Former CDU faction leader Friedrich Merz, current German Health Minister Jens Spahn and CDU Secretary General Annegret Kramp-Karrenbauer presented themselves as candidates for the succession of party leader, German Chancellor Angela Merkel, at eight regional conferences all over Germany.  EPA/HAYOUNG JEON

Sie wollen Merkel beerben: Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz (l.) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bild: EPA/EPA

Bislang bewerben sich CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn um die Nachfolge von Merkel an der Parteispitze. Weitere Bewerber für das Amt des CDU-Parteivorsitzenden können noch bis 12.30 Uhr ins Rennen gehen. Diese Meldefrist beschloss der Parteitag zum Auftakt. Im Anschluss stellen sich die möglichen Nachfolger den Delegierten vor.

Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Gelingt dies keinem der Bewerber in der ersten Runde, kommt es zu einer Stichwahl der beiden Bestplatzierten.

Erstmals seit 1971 entscheiden die CDU-Delegierten bei der Wahl ihres Vorsitzenden zwischen mehreren Kandidaten. Die Noch-Parteichefin begrüsste den Wettbewerb: «Das ist Demokratie pur, wenn Auswahl besteht», sagte Merkel bei einem Hallenrundgang am Donnerstag. Merkel wird zwar den CDU-Vorsitz abgeben, aber weiter Kanzlerin in Deutschland bleiben. (aeg/sda/dpa/afp)

Merkel legt CDU-Vorsitz nieder – bleibt Kanzlerin bis 2021

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Video: srf

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pwnsi 07.12.2018 19:50
    Highlight Highlight Darf man als Deutscher eigentlich aufgrund der politischen Lage in der Schweiz Asyl beantragen? Falls ja, wo muss man sich da melden? :D
  • aglio e olio 07.12.2018 13:01
    Highlight Highlight Bitte nicht den Merz. Dann stellt die AFD den nächsten Kanzler...

    Warum? Guckstu hier:
    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-20-november-2018-100.html
    • Fabio74 07.12.2018 16:40
      Highlight Highlight Merz wäre richtig. Ruck nach rechts.wirtschaftsdevot.
      Gibt chancen für links
  • Waedliman 07.12.2018 10:27
    Highlight Highlight Seit Wochen haben die deutschen Medien nichts anderes zu tun, als Kramp-Karrenbauer nach vorne zu bringen. Sie ist die Favoritin der Medienlandschaft, weil sie die Merkel-Politik fortführen würde. Die Hofberichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland gleicht inzwischen der einer Diktatur. Von Neutralität ist nur noch wenig zu finden. Abgesehen davon - hier wird ein Parteivorsitzender gewählt, nicht der König der Welt. Die übertriebene Fixierung auf das Thema ist fast schon paranoid, so als hätte jeder Angst, dass man ihm was wegnehmen könnte.
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2018 13:30
      Highlight Highlight Du hast nicht unrecht. Aber der Parteivorsitz wird praktisch automatisch Kanzler. Bei der momentanen Lage der SPD. Meiner Meinung sind alle 3 unwählbar. Merz ist einfach ein deutscher Macron. AKK einMerkel-Abklatsch und Spahn... ist Spahn. Die CDU wird weiter Wähler verlieren.
    • FrancoL 07.12.2018 16:08
      Highlight Highlight @ßebastian; ja was stellen Sie sich vor? Dass die CDU nicht mehr die CDU ist? Es ist nun mal nicht die Zeit der grossen Parteien und die die noch zur CDU halten und deren Politik begrüssen, sind mit der Auswahl durchaus zufrieden.
      Wollen die Deutschen eine andere CDU? ja dann sollen sie eben eine andere Partei wählen.
      Parteien, die mehr als 30% Wähler hinter sich scharen sind nun mal breit aufgestellt.
    • Waedliman 07.12.2018 16:16
      Highlight Highlight @Sebastian W: Ich halte auch niemanden für geeignet, wobei die Frage ja eigentlich die ist, was die CDU-Wähler wollen. Die Karrenbauer halte ich für völlig daneben, sie verbreitet provinziellen Mief und ihre Haltung zur Homo-Ehe finde ich reaktionär, schon deshalb mag ich sie nicht. Bei Merz erwarte ich, dass er sich nur für sein Ego und sein Bankkonto interessiert. Und Spahn ist noch ein bisschen grün hinter den Ohren und verbeisst sich zu schnell in Themen. Aber wir werden sehen. Die Welt geht nicht unter.

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