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Chemtrails-«Schutzmischung» ausgeleert: 59-Jähriger landet im Spital 



Weil er sich vor sogenannten Chemtrails fürchtete, hat ein Mann in Waldshut am Freitag mit einer Spezialmixtur einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der 59-Jährige musste ins Spital, das Erdreich wurde teilweise entsorgt und Anwohner mussten Fenster und Türen schliessen.

Der Mann wollte sich gegen eine Giftwolke rüsten und mischte daher im Garten in einem Eimer eine «Schutz-Mischung» aus Muscheln und Polyesterharz. Weil er dabei über den Eimer stolperte, ergoss sich der Cocktail über den 59-Jährigen und über den Boden, wie das Polizeipräsidium Freiburg am Montag mitteilte.

epa04713451 Vapour trails stand out clearly against a cloudless skies  above Oder-Spree County near Sieversdorf, northern  Germany, 20 April 2015. They are caused when hot aircraft engine exhaust that contains water vapour hits cold air.  EPA/PATRICK PLEUL

Kondensstreifen am Himmel. Bild: EPA DPA

Da das Harz zu Reizungen führen und nicht ohne weiteres entfernt werden kann, wurde der Mann zur stationären Behandlung ins Spital gebracht. Die Feuerwehr musste das verschmutze Erdreich abtragen und sicher verpacken. Während des Einsatzes sollten die Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten.

Das Wort Chemtrails setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen für Chemikalien (Chemicals) und Kondensstreifen (Contrails). Verschwörungstheoretiker glauben, dass es sich bei den «Chemikalienstreifen» nicht um in grosser Höhe kondensierte Flugzeugabgase handelt, die beim normalen Flugbetrieb entstehen, sondern um Chemikalien, die extra ausgebracht werden. (sda)

Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur

Video: srf

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