International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE- In this Tuesday, Nov. 20, 2018, file photo President Donald Trump with first lady Melania Trump and their son Barron Trump walk from the Oval Office as they leave the White House in Washington to travel to Florida. The Trumps are spending the Thanksgiving Day week at his Mar-a-Lago estate in Palm Beach. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta, File)

Der Präsident bezweifelt die Einschätzung des US-Geheimdienstes, der Khashoggi-Mord sei direkt von Kronprinz Mohammed Bin Salman angeordnet worden. Bild: AP/AP

US-Geheimdienstausschuss prüft Trumps Saudi-Kontakte

Die Demokraten im Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses wollen die Verbindungen von Präsident Donald Trump nach Saudi-Arabien genau unter die Lupe nehmen. Dies geht aus einem Medienbericht in den USA hervor.



Zur Untersuchung gehöre auch Trumps Reaktion auf die Einschätzung der CIA zum Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi, sagte der Abgeordnete Adam Schiff der «Washington Post». Schiff wird im Januar Vorsitzender des Ausschusses, wenn seine Demokraten nach den Machtverschiebungen durch die Kongresswahl die Kontrolle der Kammer übernehmen.

Sie haben dann die Möglichkeit, zur Überprüfung von Trump und seiner Regierung Ermittlungen einzuleiten. Der Präsident bezweifelt die Einschätzung des US-Geheimdienstes, der Khashoggi-Mord sei direkt von Kronprinz Mohammed Bin Salman angeordnet worden.

Der Ausschuss wolle auf jeden Fall ermitteln, ob Trumps private finanzielle Verbindungen nach Saudi-Arabien seine Reaktion als Präsident beeinflusst hätten, führte Schiff laut der Zeitung aus. «Wenn ausländische Investitionen in die Unternehmen Trumps die US-Politik auf eine Art leiten, die den Interessen des Landes ethisch zuwiderlaufen, müssen wir das herausfinden.»

Wohlwollende Einstellung

Im Präsidialamt war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen. Trump hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2015 gesagt, er habe «Hunderte Millionen Dollar» in Geschäften in Saudi-Arabien verdient. Als Präsident hat er die operative Führung seiner Unternehmen abgegeben, die ihm aber weiter gehören. Trump hat seine wohlwollende Einstellung gegenüber Saudi-Arabien zuletzt damit begründet, dass das Land ein wichtiger Verbündeter der USA im Nahen Osten sei und mit den USA Waffengeschäfte mache.

Der Journalist Khashoggi war in den USA ansässig und hat für die «Washington Post» gearbeitet. Er ist bei einem Besuch im saudischen Konsulat in Istanbul verschwunden. Saudi-Arabien räumte nach langem Zögern ein, dass er getötet wurde. (viw/sda/reu)

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konzequenzen

abspielen

Video: watson

Der Fall Khashoggi

Staatsanwalt in Riad: Tötung Khashoggis geschah «mit Vorsatz» 

Link zum Artikel

Khashoggi-Mord? Ist ihnen egal: Diese Firmen machen weiter Deals mit den Saudis

Link zum Artikel

So böse und treffend analysieren Cartoonisten die Ermordung Khashoggis

Link zum Artikel

Der Mann, den Riad fürchtete – wer war Jamal Khashoggi?

Link zum Artikel

Prinz Salman äussert sich erstmals: «Tötung Khashoggis ein abscheulicher Vorfall»

Link zum Artikel

Saudi-Arabien bestätigt Tötung Khashoggis – die 10 wichtigsten Fragen und Antworten

Link zum Artikel

Überwachungsvideo zeigt: So haben die Saudis Khashoggis Kleider verschwinden lassen

Link zum Artikel

«Auf barbarische Weise getötet» – 4 neue Fakten zu Khashoggis Verschwinden

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dragona 25.11.2018 10:56
    Highlight Highlight Russiagate ist ausgeleiert, führte nur zu ewigen peinlichen Medienenten die die Glaubwürdigkeit der Medien in ein weltweites Tief stürzten. Nun versucht man etwas ähnliches mit dem Thema Saudi's. Irgendwie scheint Trump einigen mächtig auf die Füsse zu treten. Fest steht, dass er bisher keine neuen Kriege startete und das ist auch gut so. Ich halte es halt eher damit, dass "bellende Hunde nicht beissen". Und Trump bellt gewaltig.
    • swisskiss 25.11.2018 12:45
      Highlight Highlight Dragona: "bisher keine neuen Kriege startete" Ja klar. Mehr Massenborbardements in Syrien in einm Jahr, als Obama in der gesamten Zeit des Syrienkriegs, 20 mal mehr tote Zivilisten in Syrien, als in der gesamten Zeit Obamas.

      Die Unterstützung des Saudischen Völkermords im Jemen muss man nicht mal erwähnen.

      Und wenn man Trumps Politik im Nahen Osten und Iran betrachtet, ist Deine Aussage ein Witz!

      Aber das politische Handeln Trumps auf einen bellenden Hund heruntezubrechen, ist so simpel, dass man nachvollziehen kann, dass Dir gewisse Erkenntnisse und Zusammenhänge nicht zugänglich sind
  • Gawayn 24.11.2018 17:46
    Highlight Highlight Na und?

    Auch damit kommt er durch
    Die USA verkommen immer mehr zu einem Saustall!
  • roger_dodger 24.11.2018 13:19
    Highlight Highlight I see a Tweet coming! Crooked Democrats, crooked everyone except me!
  • swisskiss 24.11.2018 12:37
    Highlight Highlight Da wird spätestens im Januar, mir der demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus, dass gesamte Ausmass der Korruption von Trump, Familie und Holding ans Licht gezerrt.

    Da wird noch Mancher sich an den Kopf greifen und sich fragen, wie man so blind sein konnte.

    Da sind die zugelassenen Klagen gegen Trump Foundation und die Zahlungen von Schweigegeld nur die Spitze des Eisbergs.

    Neben Mueller ermitteln 4 Staatsanwaltschaften. Das wird ein gefundenes Fressen für die "Feinde des Volkes" aka Medien, die nur warten, alles zurückzahlen. Impeachment? Sicher nicht. Wiederwahl? Sicher nicht!
  • Sebastian Wendelspiess 24.11.2018 12:31
    Highlight Highlight Schon gut so. Die Saudis gaben sicher mehr Einfluss auf Trump als die Russen. Interessant wäre auch welche anderen Politiker ominöse Saudi-Kontakte haben...
  • Olmabrotwurst 24.11.2018 12:06
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, die CIA, NSA und konsorte sind nicht so glücklich mit Trump.
    • Zarzis 24.11.2018 13:59
      Highlight Highlight Überascht es Sie?
      Da hat man einen Präsidenten, der alle Arbeiten die man macht, Informationen zu sammeln, Ignoriert. Es als Fake News darstellt und nur Leuten Glaubt, die in gekauft haben!
      Trumps Aussagen zu Putin, Isreal und Saud Arabien, werden in anderen Ländern als Lndesverrat gesehen!
      Würde ein nicht Rechtsaussen solche Aussagen machen, alle Rechten würden sich mit Mistgabeln auf den Weg machen!

Nippel-Protest: Nackte Demonstranten prangern Facebook-Zensur an

125 Menschen haben vor der New Yorker Facebook-Zentrale gegen die Zensur von weiblichen Nippeln und Nacktheit protestiert. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, waren sämtliche Teilnehmer nackt und hielten Schilder in Form von riesigen Brustwarzen in die Höhe.

Organisiert hatte die Protestaktion von letztem Sonntag unter anderen der Nacktfotograf Spencer Tunick und die National Coalition Against Censorship, die sich gegen Zensur im Internet einsetzt. In einem offenen Brief an Facebook …

Artikel lesen
Link zum Artikel