DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Auf der Inselgruppe der Yasawa, Fidschi, fand man Pakete von reinstem Kokain.
Auf der Inselgruppe der Yasawa, Fidschi, fand man Pakete von reinstem Kokain.

Pakete mit «Büffel-Kokain» angeschwemmt – ein Inselstaat steht vor einem Rätsel

An den Stränden von Fidschi wurden über die letzten Monate mehr als 30 Pakete mit Kokain im Wert von mehreren Millionen Franken angespült. Woher sie kommen, ist unklar.
20.09.2018, 09:0020.09.2018, 09:43

In Fidschi passieren mysteriöse Dinge: Auf den Inselgruppen der Yasawa und Vanua Levu wurden in der letzten Woche erneut mehrere Päckchen mit reinstem Kokain angeschwemmt. Anwohner fanden sie am Strand und meldeten sich bei der Polizei. Die abgepackte Ware ist mit dem Bild eines Büffels gekennzeichnet.

Die Polizei warnte die Bevölkerung, die Pakete nicht zu öffnen und sich sofort bei der Polizei zu melden, falls sie weitere Exemplare fänden. Eine Sprecherin der Polizei sagte laut der «Fiji Times», dass der Reinheitsgrad des Kokains sehr hoch sei.

Die jüngsten Funde sind nicht die ersten dieser Art. Bereits im Juli und im August wurden mehrere Kilogramm angeschwemmt. Auch auf dem Nachbarstaat Tonga wurden Pakete am Strand gefunden. Allesamt seien sie von ähnlicher Qualität und haben dieselben Bilder eines Büffels als Markierung.

Insgesamt wurden etwa 30 Pakete angeschwemmt. Zusammengenommen wiegen sie etwa 40 Kilogramm, was einem Wert von etwa 14 Millionen Franken entspricht, wie vice.com berichtet.

Der ermittelnde Kommissar Sitiveni Qiliho geht davon aus, dass die Pakete für einen anderen Ort bestimmt waren und auf See über Bord geworfen wurden. Die Polizei von Fidschi ermittelt gemeinsam mit der australischen Küstenwache an dem Fall. (jaw)

Diese 5 Städte haben die meisten Kokain-Quellen im Abwasser

Video: srf/SDA SRF
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Queen Elizabeth II. verliert eine ihrer Perlen: die Karibikinsel Barbados

Barbados hat sich zum 55. Unabhängigkeitstag eine neue Staatsform verpasst – die Karibikinsel sagte sich von der britischen Monarchie los und erklärte sich zur parlamentarischen Republik. Im Beisein des britischen Thronfolgers Prinz Charles wurde in der Nacht zum Dienstag die Richterin Sandra Mason feierlich als erste Präsidentin und neues Staatsoberhaupt von Barbados vereidigt. Kurz nach Mitternacht gab es für Mason Salutschüsse und eine Parade der Staatsbediensteten auf dem Platz der Nationalhelden in der Hauptstadt Bridgetown.

Zur Story