International
Elon Musk

«Ich komme dich holen»: Elon Musk will sich jetzt mit Nicolás Maduro prügeln

File - Tesla CEO Elon Musk attends the first plenary session of the AI Safety Summit at Bletchley Park, on Nov. 1, 2023 in Bletchley, England. A Delaware judge this week invalidated Elon Musk's $ ...
Elon Musk nimmt eine Kampfaufforderung von Nicolás Maduro an.Bild: keystone

«Ich komme dich holen»: Elon Musk will sich jetzt mit Nicolás Maduro prügeln

Klingt bizarr, und ist es auch: Elon Musk will sich mal wieder prügeln. Dieses Mal wird er allerdings von jemandem dazu aufgefordert: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro, der sich in seinem Land gerade heftigen Protesten ausgesetzt sieht.
01.08.2024, 08:1701.08.2024, 08:19
Mehr «International»

Eigentlich, so würde man meinen, hätten beide Besseres zu tun. Nicolás Maduro hat sich vor kurzem zum Wahlsieger in Venezuela erklärt, die Opposition wirft ihm jedoch massiven Betrug vor. Und auch ein Grossteil der Weltpolitik zweifelt an der Rechtmässigkeit der Wahl, deren vollständige Wahlergebnisse nicht öffentlich einsehbar sind. Zuspruch erhielt Maduro bisher von Ländern wie Russland, China oder Kuba.

Doch der langjährige Machthaber scheint inmitten der Tumulte auf den Strassen in seinem Land noch genügend Zeit zu haben, sich mit dem reichsten Mann der Welt anzulegen. Und dieser geht ja bekanntlich keinem Streit aus dem Weg.

Die Geschichte ist folgende: Elon Musk hatte die Ereignisse in Venezuela zuvor als «grossen Wahlbetrug» bezeichnet, wie Forbes schreibt. Auch hat er Maduro, der sich zweifellos nicht wie ein demokratisch einwandfreier Präsident verhält, als «Diktator» betitelt.

Das liess der 61-jährige Maduro nicht auf sich sitzen. Er ging auf Musks Äusserungen ein, und zwar bei einer Rede im venezolanischen Staatsfernsehen. Er sagte:

«Willst du kämpfen? Ich bin bereit. Ich habe keine Angst vor dir, Elon Musk. Lass' uns kämpfen, wo auch immer du willst.»

Und selbstverständlich antwortete Musk auf die Einladung. Er nehme sie an, twitterte er. Und fügte an, dass Maduro sowieso kneifen würde. Zudem überlegte er laut, um welchen Wetteinsatz die beiden kämpfen könnten.

«Wenn ich gewinne, tritt er als Diktator Venezuelas zurück. Wenn er gewinnt, schenke ich ihm einen Freiflug zum Mars.»

Ob es tatsächlich zu einem Kampf der beiden kommt, ist fraglich. Musk hatte in der Vergangenheit auch schon andere Kontrahenten zum Faustkampf aufgefordert. Besondere Aufmerksamkeit erregte ein möglicher Kampf der Milliardäre gegen Meta-Chef Mark Zuckerberg. Überraschung: Das Duell fand nie statt.

(con)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
55 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Verbesserer
01.08.2024 08:47registriert Mai 2020
Schön wäre es wenn die Probleme der Welt mit einem Kampf zwischen zwei Personen erledigt werden könnten, ohne das tausende unschuldige Menschen darunter leiden müssten.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
1782
Melden
Zum Kommentar
avatar
Jep.
01.08.2024 08:56registriert Januar 2022
Bitte die Marsrakete gross genug bauen, da muss eine ganze Gruppenreise mit Diktatoren und Putschisten Platz haben. Gibt ja leider doch einige...
1554
Melden
Zum Kommentar
avatar
Kommissar Rizzo
01.08.2024 09:23registriert Mai 2021
Elon soll doch zuerst mal gegen Zucky antreten...
759
Melden
Zum Kommentar
55
    UN: Mehr als 100.000 Vertriebene in Rafah binnen 2 Tagen +++ Proteste in Gaza gegen Hamas
    Die wichtigsten Geschehnisse im Nahen Osten in der Übersicht, fortlaufend aktualisiert.

    (red)

    Zur Story