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Die Ölpreise sind weiter auf Talfahrt

Die Ölpreise sind weiter auf Talfahrt

28.11.2022, 09:2328.11.2022, 15:15

Die Ölpreise sind am Montag stark gefallen und haben damit an die Verluste der vergangenen Woche angeknüpft. Zum Wochenauftakt habe die Sorge vor der weiteren Entwicklung in China die Notierungen unter Druck gesetzt, hiess es von Marktbeobachtern.

epa08046264 A undated handout photo made available by Saudi Arabian oil company Saudi Aramco on 05 December 2019, showing Saudi Aramco's Tanajib facility, Saudi Arabia. Tanajib is an oil complex  ...
Ölförderplattformen in Saudi-Arabien.Bild: EPA

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 81.41 US-Dollar. Das waren 2.22 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2.03 Dollar auf 74.25 Dollar.

Die grösste Protestwelle in China seit Jahrzehnten dämpfte am Morgen die Risikofreude der Anleger an den Finanzmärkten, was auch die Ölpreise mit nach unten zog. Die Demonstrationen vom Wochenende dauerten in vielen Städten der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt bis in die Nacht zum Montag an. Der Unmut richtet sich gegen die strikten Massnahmen der chinesischen Null-Covid-Politik wie wiederholte Lockdowns, Massentests und Zwangsquarantäne.

Zuvor hatte bereits die Sorge vor einem Abflauen der Weltwirtschaft mit einer geringeren Nachfrage nach Rohöl die Notierungen am Ölmarkt stark belastet. Seit Mitte des Monats ist der Preis für Rohöl aus der Nordsee um fast 15 Dollar eingebrochen.

In dieser Zeit ging es mit dem Preis für US-Öl ebenfalls etwa 15 Dollar nach unten, wobei der Preis für amerikanisches Rohöl am Morgen zeitweise unter 74 Dollar je Barrel rutschte und damit auf den tiefsten Stand seit Beginn des Jahres. (sda/awp/dpa)

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