International
Energie

Atomenergie: Britische Regierung ebnet den Weg für mehr Atomkraftwerke

epa11876374 Britain's Prime Minster Keir Starmer departs 10 Downing Street for the weekly Prime Minister's Questions (PMQs) session at Parliament in London, Britain, 05 February 2025. EPA/AN ...
In Grossbritannien war 1995 das bislang letzte Atomkraftwerk gebaut worden.Bild: keystone

Britische Regierung ebnet den Weg für mehr Atomkraftwerke

06.02.2025, 14:5906.02.2025, 14:59

Die britische Regierung fördert mit einer Reihe von Reformen den massiven Ausbau der Atomenergie. Die Energiesicherheit sei zu lange «eine Geisel» des russischen Präsidenten Wladimir Putin gewesen, sagte Premierminister Keir Starmer.

«Ich setze dem ein Ende.» Starmer bringe das Land «zurück ins weltweite Rennen um die Kernenergie», schrieb die Regierung.

Konkret soll auch der Bau kleinerer und einfacher zu errichtender Kernreaktoren – sogenannter Small Modular Reactors (SMR) – erleichtert werden, die es in Grossbritannien noch nicht gibt. Die Regierung verspricht Tausende zusätzliche Arbeitsplätze.

In Grossbritannien war 1995 das bislang letzte Atomkraftwerk gebaut worden. Die Industrie sei durch Vorschriften «erstickt» worden, teilte die Regierung mit, Investitionen seien deshalb ausgeblieben. Im Bau ist derzeit das Kraftwerk Hinkley Point C.

Zu den Reformen gehört auch, dass nicht mehr nur wie bisher an acht Standorten gebaut werden darf. Zudem soll eine Taskforce für die Regulierung der Kernenergie geschaffen werden. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Trump-Anhänger fordern jetzt das Kriegsrecht
Die Militärs sollen eine Niederlage des US-Präsidenten bei den Zwischenwahlen verhindern.
In einzelnen Umfragen ist die Beliebtheit von Donald Trump bereits unter die 30-Prozent-Marke gesunken. Dass sich dies bis zu den Zwischenwahlen am 3. November ändern könnte, ist wenig wahrscheinlich. Eine krachende Niederlage der Republikaner bei den Zwischenwahlen wird daher immer wahrscheinlicher.
Zur Story