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A police helicopter flies over Gatwick Airport as the airport remains closed after drones were spotted over the airfield last night and this morning, in Gatwick, England, Thursday, Dec. 20, 2018. Drones spotted over the runway forced the shutdown of London's Gatwick Airport on Thursday during one of the busiest times of the year, stranding or delaying tens of thousands of Christmas-season travelers and setting off a hunt for the operator of the intruding aircraft. (AP Photo/Tim Ireland)

Ein Polizei-Helikopter landet am Flughafen Gatwick: Nach den jüngsten Zwischenfällen mit Drohnen im britischen Luftverkehr rüsten die Flughäfen auf.  Bild: AP/AP

Britische Flughäfen setzen nun Drohnen-Abwehr-Technologie ein



Nach den jüngsten Zwischenfällen mit Drohnen im britischen Luftverkehr haben die Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick militärische Drohnen-Abwehrtechnologie im Wert von umgerechnet mehreren Millionen Franken gekauft.

Die neue Ausrüstung sei bereits seit über einer Woche in Betrieb, teilte der Flughafen Gatwick am Donnerstagabend mit. «Mit dieser Investition über mehrere Millionen Pfund stellen wir sicher, dass wir auf dem gleichen Level wie das Militär ausgerüstet sind», sagte eine Sprecherin ohne Details zu nennen.

Auch Heathrow hat die Technologie bestellt. Man arbeite im Kampf gegen die Drohnen eng mit den Behörden und der Polizei zusammen, teilte Europas grösster Flughafen mit. Zuvor hatte das Militär den Grossflughafen kurzfristig mit Technologie unterstützt.

Drohnen hatten den Flugverkehr am Airport Gatwick vor Weihnachten für mehrere Tage lahmgelegt. Rund 1000 Flüge fielen aus, rund 140'000 Passagiere waren betroffen. Zwei Personen wurden festgenommen. (sda/reu)

Drohnen stören den zweitgrössten Flughafen Englands

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pointer 04.01.2019 09:44
    Highlight Highlight Dann hat sich die Aktion für den Drohnenabwehrhersteller ja gelohnt.
  • Skeptischer Optimist 04.01.2019 08:41
    Highlight Highlight Schade, dass es immer noch keine Bestätigung gibt, dass es überhaupt Drohnen über Gatwick gab.

    Hauptsache Aktionismus, wenn Kopflosigkeit herrscht.
    • 7immi 04.01.2019 09:24
      Highlight Highlight Was gerne vergessen geht: ein abwehrsystem beinhaltet auch sensorik, um deohnen zu erkennen, da sie durch passivradar nicht erkannt werden können (war bei bodluv auch so, ein grossteil der kosten wären radarsysteme gewesen, denn ohne augen trifft niemand). So gesehen ist diese beschaffung hier schon sinnvoll, da dies ein schwachpunkt im system ist...
  • Cpt. Jeppesen 04.01.2019 07:57
    Highlight Highlight Zur Ergänzung, die verhafteten Leute (ein Pärchen) wurden wieder freigelassen. Zum Zeitpunkt der ersten Attacke waren sie arbeiten und zur zweiten Attacke schon eingesperrt.
    Niemand hat wirklich eine Drohne gesehen und für das Radar sind Drohnen zu klein.
    (Neuere) Kommerzielle Drohnen weigern sich (so hoch) zu fliegen innerhalb eines gegebenen Radius um Gatwick herum. Das ist in der Firmware programmiert.
    Die Story schmeckt nach Hysterie, ich empfehle diesen Beitrag:
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    Der eigentliche Skandal ist, dass man in UK für den Besitz von Drohnen eingesperrt werden kann.
  • Out of Order 04.01.2019 06:50
    Highlight Highlight Ein Schelm, wer Böses denkt. 😈
  • Muselbert Qrate 04.01.2019 06:24
    Highlight Highlight Das System wird sich wohl auch der Flughafen Zürich anschaffen müssen. Umweltaktivisten kennen anscheinend keine Skrupel wie Gatwick gezeigt hat...

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