International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Britisches Parlament lehnt aktive Sterbehilfe ab



Nach langer und emotionaler Debatte hat das britische Parlament gegen ein Gesetz zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe gestimmt. Das Gesetz hätte es unter sehr streng festgelegten Umständen tödlich kranken Erwachsenen erlaubt, medizinische Hilfe für einen Suizid in Anspruch zu nehmen.

Das tödliche Gift hätten die Patienten selbst einnehmen müssen. Es war das erste Mal seit 1997, dass über das Thema im Londoner Unterhaus abgestimmt wurde. Mit 330 Nein- zu 118 Ja-Stimmen fiel das Votum deutlich aus. Die Abstimmung erfolgte nicht fraktionsgebunden.

Das Ergebnis zeige, wie «lächerlich abgehoben» die Abgeordneten von der Öffentlichkeit seien, sagte die Vorsitzende der Organisation «Dignity in Dying» (Würde im Sterben), Sarah Wootton. Das Leiden gehe weiter, solange sie sich den Wünschen der Sterbenden gegenüber blind stellten.

Gegner der aktiven Sterbehilfe hatten in dem Gesetzentwurf einen drohenden Dammbruch gesehen. Premierminister David Cameron hat deutlich gemacht, dass er den Entwurf ablehnt. In der Schweiz ist aktive Sterbehilfe verboten. (sda/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie der Emir von Dubai seine eigenen Kinder entführt und gefoltert hat

Schwere Vorwürfe gegen den Emir von Dubai: Das höchste Gericht in Grossbritannien wirft Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktum vor, seine zwei Töchter entführt und gefoltert zu haben. Mohammed kämpfte gegen die Veröffentlichung des Urteils – vergebens.

Entführung, erzwungene Rückkehr, Folter und eine Einschüchterungskampagne: Der oberste Gerichtshof Grossbritanniens veröffentlichte am Donnerstag eine Reihe von Urteilen, die den Emir von Dubai schwer belasten.

Scheich Mohammed versuchte vergebens, die Urteile aus der Öffentlichkeit fernzuhalten. Er bestand darauf, dass der Fall eine Privatangelegenheit sei. Das Gericht entschied jedoch, dass der Fall von öffentlichem Interesse sei. Ausserdem wurde dem Emir vorgeworfen, nicht «offen und …

Artikel lesen
Link zum Artikel