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Pulverfass Calais: Diese 11 Bilder zeigen, was passiert, wenn Feuer an die Lunte gelegt wird

01.03.2016, 11:1014.03.2016, 10:58

Mit einem Grossaufgebot der Polizei haben die französischen Behörden diese Woche damit begonnen, einen Teil des Flüchtlingslagers von Calais zu räumen.

Bild: LAURENT DUBRULE/EPA/KEYSTONE

Arbeiter rissen am Montag im südlichen Teil des sogenannten «Dschungels» zahlreiche von den Flüchtlingen errichtete Hütten ab.

Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Rund 20 Mitarbeiter einer Baufirma rissen die leeren Hütten und Zelte ab und entsorgten das Baumaterial in Containern.

Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Dabei kam es zu Zusammenstössen zwischen Flüchtlingen, Aktivisten und der Polizei.

Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Flüchtlinge und Aktivisten der Organisation No Border, die sich für die Abschaffung der Grenzen einsetzt, bewarfen die Ordnungskräfte mit Steinen.

Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Calais ist schon seit geraumer Zeit einer der Brennpunkte der Flüchtlingskrise in Europa.

Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Hilfsorganisationen kritisierten die Teilräumung des nahe des Ärmelkanals gelegenen Flüchtlingslagers. «Es ist unendlich traurig, diese Verschwendung der Arbeit der vergangenen Monate zu sehen», sagte Maya Konforti von der Organisation Herberge der Flüchtlinge mit Blick auf die abgerissenen Hütten. «Diese Menschen wollen nach Grossbritannien. Sie werden hier nicht weggehen und ihre Lage wird jetzt noch prekärer, vor allem im Winter.»

Bild: LAURENT DUBRULE/EPA/KEYSTONE

Die Präfektur des Départements Pas-de-Calais erklärte, die Räumarbeiten würden «über die kommenden Wochen fortgesetzt».

Bild: LAURENT DUBRULE/EPA/KEYSTONE

Viele Flüchtlinge wollen Calais aber nicht verlassen: Sie hoffen, von dort aus mit Fähren über den Ärmelkanal oder durch den Eurotunnel nach Grossbritannien zu gelangen.

Bild: Getty Images Europe

Die Polizei war mit mehr als 30 Einsatzfahrzeugen vor Ort, um die Abrissarbeiten abzusichern.

Bild: LAURENT DUBRULE/EPA/KEYSTONE

Im gesamten Flüchtlingslager von Calais harren je nach Quelle 3700 bis 7000 Flüchtlinge aus. Das Lager ist den Behörden schon länger ein Dorn im Auge.

Bild: Jerome Delay/AP/KEYSTONE

(whr/sda)

Hamlet im «Dschungel»

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Hamlet im «Dschungel»
quelle: ap/ap / thibault camus
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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Grundi72
01.03.2016 11:25registriert Dezember 2015
Habe kürzlich einen Bericht im TV darüber gesehen. Die Flüchtlinge machten sich lustig über Frankreich: sie seien schliesslich nicht geflüchtet um in einem Land wie Frankreich zu leben. Sie wollen nach London!

Darum registrieren sie sich nicht in Frankreich, somit haben sie eben auch kein Anrecht auf Hilfe vom Staat, darum versuchen dann private Organisation zu helfen.

Mir fällt es schwer Mitleid zu entwickeln. Ausser für die Kinder, die solche egoistische Eltern haben. Aber die Wut der Kinder wird sich später gegen den Westen (expizit Frankreich) richten und nicht gegen die Eltern...
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m:k:
01.03.2016 12:45registriert Mai 2014
Es ist mir ein Rätsel, wieso diese Flüchtlinge das zwingende Recht haben sollten, nach GB zu reisen. Jedem Menschen in Not soll geholfen werden, aber nicht jeder kann sich einfach so sein Traumland aussuchen. Was viele Linke missverstehen ist, dass alle Flüchtlinge Verfolgte und unschuldige Hilfsbedürftige seien. Es gibt auch da Opportunisten und Egoisten, denen nur das eigene Wohl am Herzen liegt. Naive Pauschalisierung nützt niemandem was. Flüchtlinge sind nicht per se gut und schon gar nicht per se schlecht. Es sind die unterschiedlichsten Menschen - genau wie wir.
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felixJongleur
01.03.2016 12:52registriert Dezember 2014
1. Interessant ist für mich die Frage wie hoch der Anteil der "no border" Fraktion und hoch jener der Wirtschaftsflüchtlinge ist bei den Ausschreitungen. Mir scheint, die Aktivisten nehmen hier zumindest teilweise die Bewohner des Dschungels in "Geiselhaft" für ihren "Kampf".

2. F muss diese Lager räumen. Ein Staat kann gar nicht anders als eine illegale Siedlung dicht zu machen, zumindest in der Theorie. Jeder hier der/die dies anders sieht soll bitte seinen Garten freimachen damit es Platz gibt für ein Dauerzeltlager/Abfallhalde.

3. Die Angriffe auf Chauffeure wecken nicht grad Sympathien.
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