DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06634179 Former French President Nicolas Sarkozy (L) and former French President Francois Hollande (Rear C-L) leave following a national ceremony for Lieutenant-Colonel Arnaud Beltrame, at the Hotel des Invalides in Paris, France, 28 March 2018. France honours during a national ceremony on March 28 a heroic policeman who died offering himself as a hostage in a jihadist attack. Beltrame, 44, was the fourth and final victim in the shooting spree on March 23 in the southwestern towns of Carcassonne and nearby Trebes.  EPA/LUDOVIC MARIN / POOL MAXPPP OUT

Nicolas Sarkozy: Die Justiz wirft dem ehemaligen französischen Präsidenten Korruption vor. Bild: EPA/AFP POOL

Nicolas Sarkozy muss vor Gericht – ihm wird Korruption vorgeworfen



Der frühere französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy soll laut Informationen der Zeitung «Le Monde» wegen des Vorwurfs der Bestechung vor ein Strafgericht kommen.

Das berichtete die Zeitung am Donnerstag auf ihrer Internetseite. Eine mit der Sache vertraute Person bestätigte der Nachrichtenagentur dpa in Paris die Angaben.

Es geht laut «Le Monde» dabei nicht um die unlängst erhobenen Vorwürfe einer angeblich illegalen Wahlkampffinanzierung aus Libyen. Sarkozy soll hingegen in einer - schon länger verfolgten - Affäre versucht haben, von einem hohen Richter Informationen zu erlangen.

Wie die «Le Monde» berichtete, dürfte Sarkozy gegen die Entscheidung der Ermittlungsrichter Berufung einlegen. Es sei aber nunmehr wahrscheinlich, dass Sarkozy vor einem Gericht erscheinen müsse. Der konservative Sarkozy war von 2007 bis 2012 Staatspräsident gewesen.

Sarkozy wird seit gut einer Woche offiziell der illegalen Wahlkampffinanzierung verdächtigt. Dem konservativen Politiker wird zur Last gelegt, Geld vom ehemaligen libyschen Machthaber Muammar Gaddafi angenommen und in seinen Wahlkampf 2007 gesteckt zu haben. Sarkozy hat dies als «grotesk» zurückgewiesen.

Es ist bereits das zweite Mal, dass es Ermittlungen gegen Sarkozy gibt: Er muss sich auch wegen unrechtmässiger Ausgaben im Wahlkampf 2012 vor Gericht verantworten. Die Libyen-Untersuchungen wurden 2013 aufgenommen. Sarkozy war von 2007 bis 2012 französischer Staatschef. (cma/sda/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Aktuell: Frankreich nimmt Abschied eines Helden

Video: srf/SDA SRF

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

MeToo in der Deutschrap-Szene: Immer mehr Frauen erheben schwere Vorwürfe

In dieser Woche wurde ein schwerwiegender Vorwurf gegen den Rapper Samra laut. Die ehemalige Youtuberin Nika Irani beschuldigte ihn, sie im Jahr 2020 in einem Studio vergewaltigt zu haben. «Er hat die Tür zugeknallt und mich auf das Bett geschmissen und mich gewürgt», schilderte sie in einem ausführlichen Beitrag auf Instagram, der seither für zahlreiche Reaktionen in dem Netzwerk sorgt.

Sie verzichte aber darauf, rechtliche Schritte gegen den 26-Jährigen einzuleiten, erklärte Irani. Zu den …

Artikel lesen
Link zum Artikel