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Macron-Wahlpakt sorgt für Polit-Beben in Frankreich – Eine lacht sich ins Fäustchen



epa08920039 President of Paca regional council Renaud Muselier is seen following the signing of a state-region plan contract, at Toulon's city hall, France, 05 January 2021.  EPA/NICOLAS TUCAT / POOL  MAXPPP OUT

Renaud Muselier Bild: keystone

Es ist ein politisches Beben in Südfrankreich und wirft seinen Schatten für die Präsidentschaftswahlen voraus: Der konservative Renaud Muselier hat für die anstehenden Regionalwahlen einen Pakt mit der Partei von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, La République En Marche (LREM), geschlossen.

Die konservative Partei der Republikaner ist in Aufruhr und in weiten Teilen unzufrieden mit dem Bündnis. Es handele sich um «ein politisches Manöver von En Marche», sagte der Parteichef der Republikaner, Christian Jacob, am Dienstag nach einer Sitzung seiner Partei.

Der Republikaner Muselier ist Präsident der Region Provence-Alpes-Cote d'Azur (PACA) und tritt bei den Regionalwahlen im Juni wieder an. Frankreichs Premier Jean Castex hatte am Wochenende angekündigt, dass LREM dort nicht mit einer eigenen Liste antreten werde, sondern stattdessen Muselier unterstütze.

epa09171384 French President Emmanuel Macron delivers a speech during the traditional Lily of the valley ceremony at the Elysee palace, in Paris, France, 01 May 2021.  EPA/LUDOVIC MARIN / POOL  MAXPPP OUT

Emmanuel Macron Bild: keystone

Für Kritiker ist das Bündnis Beweis für die Schwäche von Macrons Partei in den Regionen. Dessen Mitte-Lager steckte erst bei den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr eine schwere Schlappe ein.

Der Wahlpakt im Süden soll nun auch einen Erfolg der rechten Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen in der Region verhindern. Die Region PACA zählt zu den Hochburgen des RN. Sich mit LREM zu verbünden, bedeute, Macrons «katastrophale Bilanz» zu billigen, erklärte Thierry Mariani, der für RN im Süden ins Rennen geht.

Le Pen die Gewinnerin des Paktes

Die Gewinner im Streit um das Bündnis könnten Beobachtern zufolge Le Pen und ihre Partei sein. Die Republikaner seien in der Lage, mit Macron zu regieren, betonte diese am Dienstag. «Wir nicht.»

epa09169039 Far-right Rassemblement National (RN) party's president Marine Le Pen stands prior to a remembrance gathering for late Stephanie Monferme, a mother and local police employee, in Rambouillet, a suburb southwest of Paris, France, 30 April 2021. A Tunisian man who on 23 April stabbed to death the police employee, had watched jihadist propaganda videos just before the attack, France's anti-terror prosecutor said on 25 April 2021.  EPA/LUDOVIC MARIN / POOL  MAXPPP OUT

Marine le Pen Bild: keystone

Konservative fürchten durch das Bündnis eine weitere Schwächung ihrer Partei - in der Vergangenheit sind etliche Republikaner zu En Marche übergelaufen. Allerdings sind die Republikaner in den Regionen deutlich besser verwurzelt als Macrons Partei. Beobachter sehen daher in dem Vorgehen auch eine Strategie Macrons mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im kommenden Frühjahr. (aeg/sda/dpa)

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Trump und Macron zelebrieren ihre neue Freundschaft

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quelle: epa/epa / jim lo scalzo
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