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Bulgarische Journalistin recherchierte über Korruption – jetzt ist sie tot



In der bulgarischen Donaustadt Russe ist eine Moderatorin des lokalen Fernsehsender TVN vergewaltigt und ermordet worden. Die Polizei prüft sowohl berufliche als auch persönliche Gründe für den Mord an Wiktorija Marinowa.

epa07077515 An undated handout photo made available by TVN on 07 October 2018 shows late 30-year-old's journalist Viktoria Marinova at a local television station, TVN in the town of Ruse, Bulgaria. The body of Viktoria Marinova was found in a park in the northern city of Ruse, near the River Danube on 06 October 2018. .  EPA/TVN RUSE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Investigativjournalistin Wiktorija Marinowa wurde ermordet.  Bild: EPA/TVN RUSE

Das sagte der Bezirksstaatsanwalt von Russe, Georgi Georgiew, am Sonntag nach einem Bericht des bulgarischen Staatsfernsehens BNT.

Korruption im gigantischen Ausmass

An der jüngsten Ausgabe der von Marinowa moderierten Sendung «Detektor» nahmen Investigativjournalisten aus Bulgarien und Rumänien teil, die über einen angeblichen Betrug mit EU-Fördergeldern recherchierten.

Die Leiche der 30-Jährigen war dem TV-Bericht zufolge am Samstag in einem Park am Donauufer von Russe entdeckt worden. Der unbekannte Täter habe die Frau geschlagen, vergewaltigt und dann erwürgt, berichteten Medien in Sofia. Für Marinovas Arbeitskollegen ist klar, dass ihr Tod mit ihrer Arbeit in Zusammenhang steht.

Innenminister Mladen Marinow bestätigte die Vergewaltigung der Moderatorin. Die besten Kriminalisten seien zur Aufklärung des Mordes nach Russe geschickt worden, versicherte Regierungschef Boiko Borissow. (sda/dpa)

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Video: srf/SDA SRF

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • walsi 08.10.2018 05:50
    Highlight Highlight Wurde sie vergewaltigt weil sie eine attraktive junge Frau war oder weil sie Journalisten war? Es ist durchaus möglich, dass sie wegen ihren Berichten zum Opfer wurde, es ist aber auch gut möglich, dass das Einte mit dem Anderen nichts zu tun hat.
    • _kokolorix 08.10.2018 07:12
      Highlight Highlight So weit wie das hergeholt ist willst du bestimmt nicht laufen. Der osteuropäische Korruptionssumpf ist extrem gewalttätig und wird von den Regierungen aktiv gefördert. Die 'besten Ermittler des Landes' werden alle Spuren verwischen und entweder einen Sündenbock präsentieren, oder die Sache versandet. Putin hat vorgemacht wie man so was organisiert, neuerdings sogar im westlichen Ausland
    • Freedom Fighter 08.10.2018 09:08
      Highlight Highlight Slowakei, Saudis, Bulgarien... in allen drei Fällen Investigativ-Journalisten. Um jetzt mal nur die prominentesten zu nennen. Die Dunkelziffer möchte ich gar nicht wissen. Für mich ergibt sich ein deutliches Bild.
      Aber bitte, wer will, darf gerne Zweifel hegen und es zu einer eventuellen Vergewaltigung und Ermordung aufgrund guten Aussehens banalisieren. Jedem seine Meinung.
      Ich für meinen Teil erkenne darin einen weiteren Versuch, freie Medien an ihrer legitimen und sehr wichtigen Arbeit zu hindern und einzuschüchtern.
  • Linus Luchs 07.10.2018 21:49
    Highlight Highlight Berichte aus aller Welt über verhaftete oder ermordete Journalistinnen und Journalisten nehmen seit zwei, drei Jahren massiv zu. Dies ist ein Indikator dafür, wie rechtsstaatliche Demokratien immer mehr unter Druck geraten. Freie und kritische Medien sind quasi natürliche Gegner aller totalitären und korrupten Regimes. Auch Trump hat die Medien schon als Feinde bezeichnet. Nationalistische und faschistoide Bewegungen schimpfen bei jeder Gelegenheit über die "Mainstream-Medien". Uns muss klar sein, die Attacken auf die Medien sind Attacken auf unsere freie Gesellschaft.
  • dertypvonnebenan 07.10.2018 21:24
    Highlight Highlight Was wird nur aus unserer Gesellschaft.

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