International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Schön männlich!» – hier hat Merkel die wohl besten 30 Sekunden ihrer Amtszeit



Am Samstag war Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast am Parteitag der Jungen Union (JU), der Jugendorganisation ihrer eigenen Partei CDU. Während ihrer gut 45-minütigen Rede erlaubte sich Merkel eine Bemerkung über den neu gewählten geschäftsführenden Bundesvorstand der JU.

Nur Männer gewählt – das Netz feiert Merkels Kritik

abspielen

Video: watson

Keine einzige Frau war in dieses fünfköpfige oberste Gremium der Partei gewählt worden. «Schön männlich» sei der Vorstand, merkte die Bundeskanzlerin an. «Aber 50 Prozent des Volkes fehlen.» Dabei bereicherten Frauen das Leben «nicht nur im Privaten, auch im Politischen». Für ihre kritischen Worte an die Adresse der männlichen CDU-Jungmannschaft erhält Merkel im Netz viel Lob. (cbe)

Merkels Gesichtszüge

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

18
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Markus97 08.10.2018 19:02
    Highlight Highlight Wer behauptet, dass sie dafür im Netz viel Lob bekam, bewegt sich wohl mit einem ziemlichen Tunnelblick durchs Netz. Das sag ich übrigens ohne zu werten.
  • rundumeli 08.10.2018 16:42
    Highlight Highlight ach ... wieso denn immer mäkeln ... da hat sie schlicht die gunst der stunde genutzt ... well done !
  • Micha Moser 08.10.2018 16:40
    Highlight Highlight Wenn das die besten 30 Sekunden wären, hätte sie bisher wenig bis nichts erreicht..?
  • Silent_Revolution 08.10.2018 15:13
    Highlight Highlight Lächerlich! Ein Politikerin einer Partei die wahnhaft an jahrtausendealten Werten festhält wundert sich darüber, dass das Gremium ihrer Jungpartei nur von Männern besetzt ist.

    In Gleichstellungsfragen fährt diese Frau und ihre Partei sowieso immer die konservative Linie, sei es nun die Ehe für alle, das generelle Frauenbild, die Kriminalisierung von Süchtigen oder gar Unterstützung an den Marsch für das Leben.
  • ChiliForever 08.10.2018 14:12
    Highlight Highlight Wo sie recht hat, hat sie recht.
    Allerdings sei auch angemerkt, daß der Anteil an Frauen in der Jungen Union irgendwo bei 20 bis allerhöchstens knapp unter 30% liegt. Zumindest zu meiner Zeit (also vor mehr als zehn Jahren) hat eigentlich auch jede Frau einen Posten bekommen, "die nicht bei drei auf den Bäumen war". Es waren schlicht nicht mehr Frauen da und bereit, Verantwortung zu übernehmen.
    Das nicht eine Frau im Bundesvorstand der JU ist, ist traurig. Ein Stück ist es aber auch dem Mangel an Kandidatinnen geschuldet.
    • ChiliForever 08.10.2018 14:17
      Highlight Highlight Das ist kein CDU-Problem sondern in allen Parteien so:
      http://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/zahlen-und-fakten/140358/soziale-zusammensetzung

      Die Grünen stechen da mit 39% noch positiv heraus, aber auch dort sind es eben "nur" 39%.
    • ChiliForever 08.10.2018 14:20
      Highlight Highlight Wenn man übrigens mal die politischen Inhalte der Grünen und der AfD gegenüber stellt und dann noch den Frauenanteil dazu nimmt (39% vs. 16%) stellt sich die Frage, ob nicht doch ein verpflichtender Frauenanteil von40+% in Parteien und Politik verpflichtend sein sollte.

      (und nein: ich bin weder Mitglied noch Wähler der Grünen ... ;) )
  • koks 08.10.2018 12:47
    Highlight Highlight Da kritisiert die Frau Kanzlerin reine Männergremien, trifft sich aber selbst nur mit Frauen aus der SPD-Spitze.

    https://magazin.spiegel.de/SP/2018/41/159786765/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage

    Im Spiegel-Artikel wird Nahles von der SPD zitiert
    "Nahles (...) bittet (...) darum, kein Foto vom Treffen zu veröffentlichen und sich auch ansonsten zurückzuhalten. (...) Merkels Gästen gefällt das Gespräch. Manche sagen im Rückblick, es sei schon deshalb ein gutes Treffen gewesen, weil die Männer fehlten."

    Die einen dürfen, die anderen nicht. Wie üblich.
  • Pisti 08.10.2018 12:38
    Highlight Highlight Vielleicht haben die Männer gewählt, weil Frauen wie die Merkel dann 16 Jahre auf dem Sessel kleben.
  • flugsteig 08.10.2018 12:33
    Highlight Highlight Seit wann wird es eigentlich in einer Demokratie als besser erachtet, eine perfekte 50/50-Verteilung zu haben, als die demokratisch gewählten Personen?
    • Enzasa 08.10.2018 16:50
      Highlight Highlight Was ist das für eine demokratische Wahl, wenn nur Männer Kandidaten sind.

      Werden 50/50 zur Wahl gestellt dann entscheidet Fähigkeit
    • koks 08.10.2018 20:03
      Highlight Highlight enzasa, die spd kennt seit 25 jahren frauenquoten. frauen überdurchschnittlich in den chefetagen und den politischen gremen vertreten. dank quoten. nur eines ist in diesen 25 jahren nicht passiert: dass sich mehr frauen in der basisarbeit engagieren. da machen 2/3 männer die drecksarbeit. merke: wer sich in einer bevölkerung (gar mit frauenmehrheit!) nicht zur wahl stellt, kann auch nicht gewählt werden.
    • Anna Landmann 08.10.2018 22:25
      Highlight Highlight Ich weiss, dass Du weisst, dass Wahlen spätestens bei der Nomination beginnen. Und dass es Frauen dorthin offenbar nicht schaffen (oder schaffen wollen) hat eben erst mal sehr wenig mit Wahlen und Demokratie zu tun. Aber eben, weisste eh, willst aber halt etwas Stimmung machen, schon okay.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Braindead 08.10.2018 12:25
    Highlight Highlight Gebe ihr nicht unrecht..... aber das, mit den 50% des Volkes fehlen, würde ich so nicht sagen. Wenn man doch bedenkt, dass sich 95% der politischen Themen nicht um Geschlechterfragen drehen...
    • Enzasa 08.10.2018 16:51
      Highlight Highlight Die Frauen stellen 50 % der Bevölkerung bei allen politischen Fragen.
    • Braindead 08.10.2018 17:24
      Highlight Highlight Enzasa. Das ist korrekt. Jedoch haben Frauen, genau so wenig wie männer, keine einheitliche politische Meinung. Deswegen ist es nicht ganz richtig, zu sagen; 50% fehlen. Ich bin mänlichen Geschlechts, fühle mich aber politisch, von Jacqueline Badran definitiv besser vertreten, als von Toni Brunner....
    • koks 08.10.2018 20:03
      Highlight Highlight enzasa, nur engagieren sich diese 52% frauen nicht politisch. wie sollen sie dann gewählt werden?

Die SP fordert je 14 Wochen Vater- und Mutterschafts-Urlaub (plus 10 Wochen Elternzeit)

Die SP-Bundeshausfraktion packt im Wahljahr ein halbes Dutzend ihrer Kernforderungen zur Gleichstellung in einen Sechspunkteplan. Diese Offensive soll in der nächsten Legislatur Früchte tragen.

Die SP-Abordnung im Bundeshaus will von 2019 bis 2023 nach einer «verlorenen Legislatur» die Gleichstellung voranbringen und damit zahlreiche Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützen. Dafür brauche es neue Mehrheiten im Parlament, so der Tenor am Dienstag an einer Medienkonferenz in Bern zu dieser Wahloffensive.

Die SP-Parlamentarier fordern in ihrem Plan:

Die entsprechenden Massnahmen sollen durch Anpassungen der jeweiligen gesetzlichen Grundlagen umgesetzt werden.

Mit einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel