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Die Nervosität beginnt: Bank of England will Klarheit über EU-Referendum



Die britische Zentralbank hat die neue britische Regierung aufgefordert, rasch für Klarheit über das angekündigte EU-Referendum zu sorgen. Grossbritanniens Zugang zum EU-Binnenmarkt sei einer der grössten wirtschaftlichen Vorteile des Landes.

Das sagte der Chef der Bank of England, Mark Carney, am Donnerstag dem Radio-Sender BBC. Die EU sei nicht nur der grösste Investor auf der Insel, sondern auch die grösste Volkswirtschaft der Welt. Deshalb sei es im Interesse aller, Klarheit über den Zeitpunkt, die genaue Frage und den Ausgang der Volksabstimmung zu bekommen, mahnte Carney.

LONDON, UNITED KINGDOM - MAY 13: Mark Carney, the Governor of the Bank of England, speaks during a press conference as he presents the quarterly inflation report at the Bank of England in the City of London, on May 13, 2015 in London, England. The Bank of England says it is revising its forecast for the British economy's growth this year from 2.9 percent to 2.5 percent. Governor Mark Carney sounded a pessimistic note saying productivity rates remain weak and are expected to stay below past average growth rates. (Photo by Matt Dunham - WPA Pool/Getty Images)

Mark Carney, Chef der britischen Zentralbank. Bild: Getty Images Europe

Ein Sprecher des wiedergewählten Premierministers David Cameron hatte am Dienstag angekündigt, dass die neue konservative Regierung das bis Ende 2017 angekündigte Referendum möglicherweise schon früher abhalten werden könne. Cameron hat sich für eine weitere EU-Mitgliedschaft seines Landes ausgesprochen.

Carney sagte, es gebe derzeit noch keine Anzeichen, dass wegen des Referendums ausländische Investitionen in Grossbritannien zurückgehalten würden. (sda/reu)

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