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EU: «Kein Plan B» im Fall eines Austritts Grossbritanniens



Die Europäische Kommission hat nach Worten von Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici für den Fall eines EU-Austritts Grossbritanniens keinen «Plan B» zur Hand. «Ich habe nur einen Plan. Das Vereinigte Königreich bleibt in einem vereinten Europa», sagte Moscovici.

Die EU-Kommission werde sich ausserdem nicht an einer Kampagne zum Referendum in Grossbritannien beteiligen, sagte der Franzose am Sonntag in einem Interview des Senders France 5. Volksabstimmungen seien gefährlich, vor allem für Europa. Die Briten sollen am 23. Juni über einen Verbleib in der EU abstimmen.

Nach der Einigung in Brüssel auf Reformen hatten sich in Grossbritannien die Gewichte in Richtung der EU-Befürworter verschoben. Die Zustimmung für einen Verbleib des Landes in der EU stieg einer Umfrage zufolge nach dem Werben von Premierminister David Cameron. Der Vorsprung der Befürworter vor den Gegnern beträgt demnach 15 Prozentpunkte. (wst/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maett 22.02.2016 00:59
    Highlight Highlight «Volksabstimmungen seien gefährlich, vor allem für Europa.»

    Interessante Ansicht von dem netten Herrn.
    • andersen 22.02.2016 09:03
      Highlight Highlight EU ist ein Friedensprojekt und ein Entität.
      Es geht in der Kern um gemeinsame Werte und ein soziales Europa, wo die Menschen seit 70 Jahren nicht auf einander schiesst.
      Sondern nach Lösungen suchen.

      Maett

      Volksabstimmungen sind nur gefährlich, wenn die Menschen sich von demagogische Einflüsse leiten lassen.
      Ängste macht die Menschen unberechenbar.
    • Maett 22.02.2016 10:44
      Highlight Highlight @andersen: die EU ist ein Wirtschaftsprojekt, das der Bevölkerung als Friedensprojekt verkauft wurde.

      Sozial ist es ja kaum wenn man den ärmsten Ländern der Union ständig die gut gebildeten Leute dank Personenfreizügigkeit entzieht, um sie dann noch stärker von den Zielländern dieser Auswanderung abhängig zu machen.

      Volksabstimmungen sind in diesem Sinne nur gefährlich, wenn das Friedensprojekt gegen die eigene Bevölkerung arbeitet. Dabei fahren wir (langfristig) mit dieser Lösung erstaunlich gut. Elitärer Idealismus ist nun mal schwächer als eine zufriedene, sozial stabile Bevölkerung.
    • andersen 22.02.2016 15:04
      Highlight Highlight @Maett

      Der Personenfreizügigkeit bleibt.
      Manchmal kommt mich vor, wie die Schweizer der EU geholfen hat, sie auf ein andere Weg zu bringen, es ändert nichts.

      Über alles kann verhandelt werden, aber bei der PFZ ist es gleich null.

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