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Britain's Prime Minister Boris Johnson speaks at a campaign event at the Queen Elizabeth II Centre in London, Friday, Dec. 13, 2019. Prime Minister Boris Johnson's Conservative Party has won a solid majority of seats in Britain's Parliament â?? a decisive outcome to a Brexit-dominated election that should allow Johnson to fulfill his plan to take the U.K. out of the European Union next month. (AP Photo/Frank Augstein)

Boris Johnson hat abgeräumt. Bild: AP

Johnson holt absolute Mehrheit – was du über die Britenwahl wissen musst

Die Briten haben am Donnerstag gewählt. Laut amtlichen Ergebnissen haben Boris Johnsons Konservative gewonnen. Die wichtigsten Punkte in der Übersicht.



Was ist passiert?

Grossbritannien hat gewählt. Und das Johnson-Lager kann jubeln: Die Konservative Partei von Premierminister Boris Johnson hat bei der Wahl in Grossbritannien nach neuen Berechnungen der Sender BBC und Sky News eine deutliche Mehrheit im Parlament errungen.

Die Sender bezogen sich dabei am frühen Freitagmorgen auf die Auszählung von mehr als einem Drittel der Wahlkreise, die die Prognose vom Donnerstagabend bestätige.

Was sind die Ergebnisse der Prognose?

Die Konservativen des britischen Premierministers Boris Johnson haben bei der Parlamentswahl am Donnerstag die absolute Mandatsmehrheit errungen. Mit der Auszählung des Wahlkreises Worthing West erreichten die Tories am Freitag in der Früh das 326. Mandat, berichtete der Fernsehsender Sky News am Freitag. 54 Wahlkreise waren zu diesem Zeitpunkt noch auszuzählen.

Prognosen zufolge werden die Tories rund um 360 Mandate im Unterhaus haben. Das wäre die grösste konservative Mandatsmehrheit seit dem letzten Wahlsieg der legendären Premierministerin Margaret Thatcher im Jahr 1987. Bei der Wahl 2017 hatten die Konservativen ihre knappe absolute Mehrheit eingebüsst und waren danach auf die Unterstützung der nordirischen Unionisten angewiesen.

Die oppositionelle Labour Party hielt bei 195 Mandaten und dürfte im Endergebnis knapp unter der symbolisch bedeutenden 200er-Marke zu liegen kommen, ein Verlust von fast 70 Mandaten. Die proeuropäischen Liberaldemokraten erzielten dürften 13 Sitze erzielen.

Die Schottische Nationalpartei (SNP) kommt einer Prognose zufolge auf 55 der 59 Sitze in Schottland.

Was bedeutet das Ergebnis?

Bleibt es nach der Auszählung der Stimmen bei dem Vorsprung für die Tories, hätte der Regierungschef, der seit Anfang September keine Mehrheit mehr im Unterhaus hatte, freie Bahn für seinen Brexit-Deal und könnte Grossbritannien wie geplant zum 31. Januar 2020 aus der Europäischen Union führen.

Dem Austrittsabkommen zufolge soll das Land bis Ende 2020 in einer Übergangsphase bleiben. Bis dahin will Johnson einen Vertrag über die künftigen Beziehungen mit der Staatengemeinschaft aushandeln. Die Zeit dafür gilt jedoch als denkbar knapp. Eine Verlängerungsoption um bis zu zwei Jahre, die noch bis Juli 2020 möglich ist, hat der Premier ausgeschlossen. Sollte kein Anschlussabkommen zustande kommen, droht Ende kommenden Jahres wieder ein No-Deal-Szenario.

Das Wahlsystem

Grossbritannien hat ein relatives Mehrheitswahlrecht. Ins Parlament zieht nur der Kandidat mit den meisten Stimmen in seinem Wahlkreis ein. Alle Stimmen für unterlegene Kandidaten verfallen. Das führt dazu, dass die beiden grossen Parteien – Konservative und Labour – bevorzugt werden und bringt in der Regel klare Mehrheitsverhältnisse.

Was sagt Johnson?

Der britische Premierminister Boris Johnson hat den klaren Sieg als «starkes neues Mandat» für den Brexit bezeichnet. Johnson bedankte sich bei allen Wählern, freiwilligen Helfern und Kandidaten seiner Partei. «Wir leben in der grossartigsten Demokratie der Welt», schrieb er am späten Abend auf Twitter.

Johnson gelang es, seinen Londoner Wahlkreis Uxbridge mit klarer Mehrheit zu halten. Der Tory-Chef versammelte rund 7000 Stimmen mehr auf sich als sein nächster Mitbewerber, wie die örtliche Wahlleitung am frühen Freitagmorgen bekanntgab. Im Vorfeld waren Spekulationen laut geworden, Johnson könnte seinen Parlamentssitz verlieren, seine Partei die Wahl aber insgesamt gewinnen. Dies hätte die Position des Premierministers schwächen können.

Und die Anderen?

Bei der Labour-Partei herrscht Katerstimmung. Oppositionsführer Jeremy Corbyn erkannte die Niederlage an und kündigte seinen Rückzug von der Partei nach einer Übergangsphase an. Ihr Finanzexperte John McDonnell sagte: «Wenn das Ergebnis auch nur annähernd so ist, wie die Prognose aussagt, ist das extrem enttäuschend.»

In Schottland räumte die Schottische Nationalpartei SNP ab. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon wertete den prognostizierten Wahlausgang auf Twitter als «bitter» für das Land. Sie forderte ein neues Unabhängigkeits-Referendum. «Boris Johnson mag ein Mandat haben, England aus der EU zu führen», sagt Sturgeon Sky News. «Er hat aber ausdrücklich kein Mandat, Schottland aus der EU zu führen. Schottland muss über sein Schicksal selbst bestimmen.» Laut Prognose gewinnen die schottischen Nationalisten 55 der 59 Sitze für Schottland.

Opfer des guten Abschneidens der SNP ist die Chefin der britischen Liberaldemokraten, Jo Swinson: Sie verlor ihr Mandat. Das teilte der zuständige Wahlleiter im schottischen Dunbartonshire East mit. Ihr Sitz ging an die Kandidatin der Schottische Nationalpartei SNP. Swinson hatte sich dafür ausgesprochen, den Brexit einfach abzusagen. Noch vor wenigen Monaten gab sie das Ziel aus, Premierministerin zu werden. Die Liberaldemokraten gehören zu den Verlierern der Wahl.

16 Bilder von Briten, die ihre Hunde zum Wahllokal mitgebracht haben:

Was sagt das Ausland?

Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley, dämpfte die Hoffnung auf ein rasches Ende des Brexit-Streits. Johnson habe mit «der leeren Versprechung» gepunktet, den Brexit schnell abhandeln zu können, erklärte die deutsche SPD-Politikerin am späten Donnerstagabend in Brüssel. Zunächst müsse der Austrittsvertrag durch das britische und das Europäische Parlament. «Und danach geht es erst richtig los: Die zukünftige Beziehung des Vereinigten Königreiches mit der EU muss verhandelt werden», erklärte Barley. «Johnson will das in wenigen Monaten schaffen – das wird nicht funktionieren.»

EU-Ratspräsident Charles Michel zeigte sich kooperativ. «Wir werden sehen, ob es für das britische Parlament möglich ist, das Austrittsabkommen zu akzeptieren» sagte Michel nach dem EU-Gipfel in der Nacht zum Freitag in Brüssel. «Falls das der Fall ist, sind wir bereit für die nächsten Schritte.»

Die französische Regierung hat das klare Wahlergebnis in Grossbritannien begrüsst. Es stehe ihr zwar nicht zu, «erleichtert oder beunruhigt zu sein», sagte die französische Europastaatsministerin Amélie de Montchalin beim EU-Gipfel Donnerstagabend in Brüssel. Aber eine stabile Mehrheit sei das, «was im Vereinigten Königreich seit einigen Jahren gefehlt hat».

Und die Schweiz?

Die Schweiz hat für einen baldigen Brexit mit oder ohne Abkommen vorgesorgt. Der Bundesrat bereitete sich mit der «Mind the Gap»-Strategie und sieben Abkommen mit Grossbritannien frühzeitig vor. Mit diesen will die Landesregierung die bestehenden Rechte und Pflichten über den Brexit hinaus erhalten. Somit dürfte sich für Schweizer in Grossbritannien und für Schweizer Unternehmen praktisch nichts ändern. (jaw/mlu/sda/dpa)

Das Brexit-Chaos seit Johnsons Amtsübernahme

Lindsay Hoyle wird im britischen Parlament für «Order!» sorgen

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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Score 13.12.2019 13:15
    Highlight Highlight Endlich Klarheit und ein Ende des Patts. Hoffe ich zumindest. Schlimmer als der Brexit oder doch kein Brexit war diese Blockade. Dass es weder in die eine noch in die andere Richtung ging. Nun sollte der Weg frei sein für den Brexit und ob und wie schlecht das dann wirklich ist für die Engländer und Schotten usw. wird irgendwann in den Geschichtsbücher stehen...
  • sowhat 13.12.2019 13:00
    Highlight Highlight Was mir grad so einfällt: Wieviel hat Putin oder Trump da wohl rein investiert?.🤔
  • Dominik Treier 13.12.2019 11:41
    Highlight Highlight Wer nicht hören will, muss fühlen...
  • Herr J. 13.12.2019 10:56
    Highlight Highlight Well done, Boris!
    Was wurde über ihn geschnödet, gerade auch auf dieser Plattform hier. Jetzt hat er einen besseren Vertrag ausgehandelt und die Wahl gewonnen, was für ein Triumph.
    Aber klar, die EU wird ihm das Leben nun so schwer wie möglich machen, anständig verlieren können nicht viele.
    • Oigen 13.12.2019 11:50
      Highlight Highlight Ich "schnöde" immer noch über ihn.

      Er ist auch nach seiner Wahl für mich ein Lügender rücksichtsloser Rüpel.

      Mit wem hat er einen besseren Vertrag ausgehandelt?

      Die EU wird sich ihm gegenüber genau gleich verhalten wie T. May gegenüber

      (Btw. das ist die haltung der EU)
    • Dominik Treier 13.12.2019 13:54
      Highlight Highlight Oh bitte... Warum stilisieren Leute wie Sie Herr J. solche Dinge immer zu einer Personenfrage hoch?
      Johnson hat rein gar nichts erreicht seit er im Amt ist, auch keine besseren Konditionen mit der EU, ausser zu versprechen mit ihm werde alles besser wenn er unbestrittene Unterstützung genösse...
      Das einzige was er erfolgreicher macht als May ist es sich jeglicher Verantwortung durch seine Schuldzuweisungen zu entziehen und sich als retter GBs zu inszenieren.
      Ich mag ihm den Sieg von Herzen gönnen aber ihn mag ich definitiv keinem gönnen!...
    • Herr J. 13.12.2019 17:34
      Highlight Highlight Diese Wahl war eine Brexit- und eine Johnson-Wahl. Ist halt so, dass manchmal Personen den Gang der Geschichte ändern.
      Johnson habe gar nichts erreicht? Hallo? Wo waren Sie in den letzten Monaten? Bei Amtsantritt hats geheissen, er werde hochkant scheitern, die EU werde keinen Fussbreit nachgeben - und nun hat er den inakzeptablen Backstop rauskippen können und das "Referendum" überragend gewonnen.

      Das darf man ja nun zugestehen, auch wenn man ihn nicht mag.

      Ich mag ihn, das geb ich zu. Ein origineller, schlagfertiger Kopf, nicht so ein stromlinienförmiger Floskelabsonderer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • karl_e 13.12.2019 10:27
    Highlight Highlight Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient (v.a. in Demokratien).
  • Now 13.12.2019 10:18
    Highlight Highlight Interessant wie hier fast alle die falschen Schlüsse aus dieser Wahl ziehen. Der gewaltige Unterschied, was die Sitze im Parlament angeht ist dem britischen Wahlverfahren geschuldet.

    Die Liberalen Demokraten und die Labour Partei haben wie die Konservative Partei von Johnson knapp 14 Millionen Stimmen. Also nichts von deutlicher Äusserung oder klarem Bekenntnis zum Brexit.
    • PrivatePyle 13.12.2019 11:19
      Highlight Highlight Immer wenn euch das Ergebnis nicht passt, wird auf ein vermeintlich unorthodoxes Wahlsystem hingewiesen. War bei Trump schon nicht anders.

      Die Briten wollen raus und das zu recht, jetzt akzeptiert das mal!
    • Now 13.12.2019 12:31
      Highlight Highlight Wer ist euch? Dass die Parteien, die den Brexit ablehnen auf mehr Stimmenanteil kommen, als die Parteien, die dafür sind, ist ein Fakt, der nichts mit meiner Einstellung zu eben diesem Brexit zu tun hat.

      Das wirst auch du einsehen, wenn du die Ergebnise einmal richtig anschaust.
    • Uranos 13.12.2019 12:50
      Highlight Highlight Du sagst "die Briten wollen raus". Hätte man gestern alle Briten befragt, hätten nur 45% rausgewollt. Das ist ein Fakt. Ob das Wahlsystem deswegen schlecht ist, kann man so oder so sehen. Aber das ändert nichts daran, dass tatsächlich die Mehrheit der Briten gegen den Brexit gewählt hat und nun aber deutlich weniger Sitze erhält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritz N 13.12.2019 10:17
    Highlight Highlight Also, wenn ich mir die schottischen Resultate anschaue, frage ich mich, ob aus dem britischen Brexit nicht bald einfach ein englischer Enxit (das N steht für Nordirland) wird? ;)
    • Score 13.12.2019 13:17
      Highlight Highlight Ich denke so einfach dürfte dies nicht sein wie sich das einige vorstellen...
  • PrivatePyle 13.12.2019 10:13
    Highlight Highlight Das hat Corbyn und seine Labour jetzt davon.
    Sie hätten nach dem Referendum lieber auf den sauren Apfel gebissen und den Volkswillen respektiert, anstatt 2 Jahre lang das Land politisch blockiert.
    • Mutzli 13.12.2019 20:59
      Highlight Highlight @PrivatePyle
      Labour wurde ganz im Gegenteil zum Verhängnis, dass sie sich erst im letzten Moment zu für Pro-Remain aussprachen. Seit 2016 hatten sie sich bis jetzt geweigert gegen den Brexit Stellung zu beziehen und bezogen sich immer nur auf die jeweils aktuelle Version des Austrittsvertrags.

      Praktisch alle ihrer verlorenen Stimmen kamen entschiedenen Pro-Remain Parteien zugute, wie SNP, LDP, Greens...
      Das Pro-Remain-Lager hatte diesmal auch gut 1.5 mio mehr Stimmen als Leaver, aber "dank" dem Majorz-Wahlsystem der UK sind die wegen der Zersplitterung verpufft...

      Endresultate als Beleg:
      Benutzer Bild
  • Anna Landmann 13.12.2019 09:21
    Highlight Highlight Was man vor allem wissen muss: 57% haben No-Deal-Brexit-Boris nicht gewählt (okay, ein paar Leute NullKommaIrgendwas noch andere Brexit-Parteien, aber das macht keinen Unterschied).
    • Bratansauce 13.12.2019 09:36
      Highlight Highlight was?
    • Magnum44 13.12.2019 09:48
      Highlight Highlight Ist wie in den USA, aber auch hier wird ein grosser Teil hinter den verfassungsmässigen Erlassen stehen und somit einverstanden sein, dass viele Stimmen nicht gezählt werden.
  • DerSegler 13.12.2019 09:03
    Highlight Highlight Liebe Engländer. Es mag nicht der einfachste Weg sein den Ihr geht, aber es ist Euer Weg. ! Gleich wie wir auch in der Schweiz unseren weg gehen wollen. Europa kann sich in vielen Bereichen zusammenschließen und zusammenarbeiten ohne das eine Dikatur aus Brüssel existiert.
  • johnnyenglish 13.12.2019 08:48
    Highlight Highlight Geht doch.
  • Bruno Wüthrich 13.12.2019 08:20
    Highlight Highlight Jetzt wissen wir, was die Briten wollen, denn Boris Johnson hat nun ein klares Mandat. Er kann nun damit seine eigene Agenda setzen.

    Ob diese Agenda aber von der EU goutiert wird, ist eine völlig andere Frage. Denn darauf hat er nicht viel Einfluss. Sein Machtbereich beschränkt sich einzig und allein auf Grossbritanien.

    Das, was jetzt kommt, dürfte die sehr gute Politunterhaltung, die wir dank des Brexit geniessen dürfen, noch etwas akzentuieren. Und es wird spannend sein zu beobachten, ob sich die Briten damit einen Gefallen getan haben.
  • Käpt'n Hinkebein 13.12.2019 08:18
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
    • Herr J. 13.12.2019 17:41
      Highlight Highlight Die Briten haben sich zum Glück schon immer einen Dr... drum gekümmert, was Kontinentaleuropa von ihnen hält. Häufig zum sehr grossen Nutzen für sie selber und das übrige Europa (remember 1940).
  • Ordo Malleus 13.12.2019 08:07
    Highlight Highlight Sehr schön.😇
  • rodolofo 13.12.2019 07:57
    Highlight Highlight Ähnlich wie bei den letzten amerikanischen Präsidentschaftswahlen, wachte ich gestern mitten in der Nacht auf und schaute mal am Fernsehen rein, was bei den britischen Wahlen so lief.
    Und wieder präsentierte sich mir die Lage katastrophal:
    Statt Labour und einer wieder pointiert linken Sozialdemokratie triumphierten konservative Hardliner, die mit Trump'schen Methoden erfolgreich sind, die von Fake News über Schlammschlachten bis zu volkstümlichen Inszenierungen mit dem gesellig-schusseligen "Boris von nebenan" (zusammen mit Hündchen) reichten.
    Aber dieses Mal konnte ich wieder einschlafen!
    • Score 13.12.2019 13:18
      Highlight Highlight Naja das war nun aber doch etwas absehbarer als damals bei Trump...
  • Blitz Gordon 13.12.2019 07:56
    Highlight Highlight So, damit dürfte auch der letzte Ewiggestrige und Brexit-Willens-Leugner überzeugt sein, dass das Volk von GB raus aus dem EU Moloch will.
    Und jetzt Vollgas den Brexit vollziehen. GB wird längerfristig definitiv davon profitieren.
  • Froggr 13.12.2019 07:50
    Highlight Highlight „Es ist gar nicht sicher, ob GB den Brexit überhaupt will“. Jede einzelne Abstimmung war für den Brexit. Prognosen waren (wiedereinmal) falsch. Ich glaube wir sind gefangen im Wunschdenken der Linken und Sozialisten. Hoffen wir auf gute Wahlen in den USA!
    • Leon1 13.12.2019 14:01
      Highlight Highlight Die Prognose 2019 war um etwa soviel zu weit links wie die 2017 zu weit rechts lag. In beiden Wahlen haben Parteien, die in ihrem Wahlprogramm sich für den Brexit ausgesprochen haben KEINE Mehrheit der Stimmen errungen. Dass trotzdem eine Sitz-Mehrheit zustande kommt liegt am Wahlsystem.
  • DieFeuerlilie 13.12.2019 07:34
    Highlight Highlight Ach herrje.. ich werde wohl nie verstehen, wie man solchen Rattenfängern wie Johnson oder Trump nachlaufen, also sie wählen kann.
    Wie die Lemminge..
    • Toerpe Zwerg 13.12.2019 11:24
      Highlight Highlight Ich werde nie verstehen, wie man Johnson mit Trump in einen Topf werfen kann.
    • Oigen 13.12.2019 11:53
      Highlight Highlight @Toerpe

      Beides notorische Lügner, Selbstverliebte Egomanen die nur ihren Perönlichen vorteil im Blick haben
    • Toerpe Zwerg 13.12.2019 12:19
      Highlight Highlight Ich bin nicht der Ansicht, dass diese Attribute auf Johnson zutreffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 13.12.2019 07:28
    Highlight Highlight Ja und was wurde er in den Medien immer wieder verhöhnt, auch in Watson. Was lernt ihr daraus? Anstatt sich über X und Co. lustig zu machen würden die Medien besser daran tun, die realen Nöte der Bevölkerung auzunehmen und ohne rosa Brille berichten.
  • Linus Luchs 13.12.2019 07:25
    Highlight Highlight "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."

    Joseph Marie de Maistre, 1753 - 1821
  • lilie 13.12.2019 07:07
    Highlight Highlight Ich glaube, das Wahlergebnis überrascht niemanden.

    Zumindest löst das Ergebnis die Pattsituation auf, und es besteht nun eine reelle Chance, dass der Brexit durchgezogen wird.

    Das ist besser als nochmals Jahre der Blockade, der Unsicherheit und des Frustes - was ja nicht nur GB betrifft, sondern alle, die wirtschaftlich und politisch mit dem UK verflochten sind.

    Hoffen wir also auf frischen Wind im neuen Jahr! 👍
    • Bratansauce 13.12.2019 10:04
      Highlight Highlight Viele Watson User hier müsste das Ergebnis sehr überraschen. Ich schreibe hier schon bald seit Jahren, dass die Briten aus der EU wollen und man das respektieren sollte. Aber hier wurde oft die Meinung der "superprogressiven" Londoner Elite vertreten. ABER, und dies ist wichtig zu wissen und auch in UK ein beliebter Spruch: London repräsentiert nicht UK
    • lilie 13.12.2019 12:02
      Highlight Highlight @dainlo: Kanns nicht abschätzen, aber soweit mir bekannt, ist auch diesmal wieder rausgekommen, dass die Mehrheit der Briten für Kandidaten gestimmt haben, welche gegen den Brexit sind.

      Wegen des politischen Systems (Majorzwahl) haben die Tories aber eine Mehrheit errungen.

      Ausserdem denke ich, dass etliche Briten auch einfach die Schnauze voll haben und endlich wieder vorwärts schauen wollen - und da es wahrscheinlicher ist, dass der Brexit kommt, stimmt man halt dafür.

      Mir zumindest ginge es so. 🤷‍♀️
  • K1aerer 13.12.2019 07:03
    Highlight Highlight Hauptsache die Briten ziehen es endlich mal durch. Auch ein Hard-Brexit liegt diesmal drin. Dieses Kasperlitheater muss mal endlich aufhören. Das Volk will die Konsequenzen, alao sollte es auch demokratisch bekommen.
  • Berner_in 13.12.2019 06:49
    Highlight Highlight Reisende soll man nicht aufhalten
  • Max Dick 13.12.2019 06:43
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass sich dieses Ergebnis nicht nur die Labour-Basis im UK, sondern auch die demokratische Basis in den USA zu Herzen nimmt. Mit Linksaussen-Kandidaten lassen sich keine Erfolge bei landesweiten Wahlen um die Regierungsverantwortung erzielen
  • Mietzekatze 13.12.2019 06:39
    Highlight Highlight So... die Briten haben sich schon wieder deutlich geäussert.. ich persönlich finde den Brexit gefährlich, aber jetzt ist einfach klar dass GB den will.. oder zumindest eine Mehrheit. Jetzt wird es Zeit dafür den harten Brexit zu vollziehen...
    • lilie 13.12.2019 07:40
      Highlight Highlight @Mietzekatze: Bin einer Meinung mit dir bis auf den letzten Satz. Klar hat Johnson rumposaunt, dass er die Verlängerungsoption nicht nutzen wird, aber er hat ja auch schon mit einem harten Brexit auf Ende Oktober gedroht...

      Ich denke, auch die Tories werden ein bisschen Vernunft walten lassen und sich um eine sinnvolle Einigung mit der EU bemühen, welche womöglich nicht bis Ende 2020 erreicht werden kann.

      Jedenfalls halte ich das Wahlergebnis nicht für ein Zeichen, dass die Bevölkerung einen harten Brexit will oder die neue Regierung einen solchen anstrebt.

      Oder zumindest hoffe ich es...
    • KOHL 13.12.2019 07:50
      Highlight Highlight Die Briten haben sich vorhin noch nie deutlich geäussert.
    • rodolofo 13.12.2019 08:07
      Highlight Highlight Im Britischen Wahlsystem wird daraus eine überwältigende Parlamentsmehrheit.
      Dabei geht leicht vergessen, dass doch nur ca. die Hälfte der britischen Bevölkerung für den Brexit gewählt hat...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 13.12.2019 06:31
    Highlight Highlight Das alles nennt sich Demokratie. Die Konsequenzen tragen auch. Wir können nunmal nicht alle dieselbe Überzeugung haben. Es ist wie in der Familie und im Freundeskreis...jeder/jede hat seine/ihre Überzeugung und manchmal ist es ihm/ihr egal, geführt zu werden. Man sollte nicht immer alles so eng sehen. Übrigens haben wir hier in der Schweiz genug Arbeit in der Politik...
    • rodolofo 13.12.2019 08:04
      Highlight Highlight Klar, aber erschütternd ist es dennoch, was da geschieht:
      Die Briten haben sich gerade für eine ultra-liberale Voll-Privatisierung (mit national-sozialistischem Mäntelchen) entschieden!
      Und das läuft letztlich darauf hinaus, dass Multinationale Konzerne ALLES machen dürfen, solange sie Profit bringen für die Spitzen ihrer Machtpyramiden, die sich wieder vorzugsweise in Gross Britannien niederlassen.
      Einige mies bezahlte Stellen als Butler, Chauffeure und Nutten dürften da schon frei werden für "die kleinen Leute von der Strasse", die jetzt für den Brexit gewählt haben...
      Viel Spass damit!
    • Denverclan 13.12.2019 11:39
      Highlight Highlight @rodolfo: Ist doch gut gegen den Klimawandel...
  • Gawayn 13.12.2019 06:29
    Highlight Highlight Von Politik verstehe ich nichts.
    Was ich aber verstehe ist

    Wenn jemand aus einem Klub, Verein, Institution oder Staatenbund austritt,
    Muss er kein Beitrag mehr zahlen.
    Dafür darf er die Leistungen davon nicht mehr nutzen.

    Will oder muss er es, muss eine Abmachung getroffen werden.
    Diese günstiger, als den Mitgliedsbeitrag ausfallen laßen, dem ex Mitglied noch irgend ein Mitsprache Recht geben, wäre idiotisch...

    Ergo, finde ich die ganze Brexit Sache schlicht eine dumme Idee!
    • lilie 13.12.2019 11:50
      Highlight Highlight @Gawayn: Dein Vergleich hinkt ein wenig, weil ja die Mitgliedschaft in einem Verein o.ä. komplett freiwillig ist und in erster Linie dem Vergnügen oder einem Interesse etc. gilt. Wer austritt, kann halt im Verein nicht mehr teilnehmen, er kann aber einem anderen Verein beitreten oder sein Hobby sonstwie pflegen - oder aufgeben.

      Die Mitgliedschaft in der EU ist zwar auch freiwillig, aber ein Austritt macht einen Staat nicht autark. Das UK bleibt politisch und wirtschaftlich mit der EU verflochten, so oder so.

      Das alles ist um einiges komplizierter als eine Mitgliedschaft in einem Verein.
    • Gawayn 13.12.2019 12:47
      Highlight Highlight Meine Aussage ist
      Muss jemand die Dienstleistung weiter beziehen....

      Muss eine Abmachung getroffen werden.
      Die EU wäre nicht gut beraten, wenn sie es günstiger machen würde als die Mitgliedschaft.
      Ja so einfach ist es und deswegen, wird es kaum eine Einigung geben.
  • Laienprediger 13.12.2019 06:15
    Highlight Highlight Für jemanden, der vorgibt für die "einfachen Leute" zu sein, hat Corbyn wenig Ahnung davon, was diese wollen. Nicht nur ein Problem Labours, sondern der heutigen Linken allgemein. Und eine Chance für bürgerlich-konservative Kräfte.
  • Whatif... 13.12.2019 06:14
    Highlight Highlight „Boris Johnson‘s Konservative“....kann man diese überhaupt noch als „konservativ“ bezeichnen?
  • plusminus 13.12.2019 05:40
    Highlight Highlight Endlich. Gratuliere. Go Brexit.
  • Locutus70 13.12.2019 04:45
    Highlight Highlight Katarina Barley macht genau da weiter, wo Martin Schulz aufgehört hat: Die volle Dröhnung Aggression gegenüber Großbritannien
  • Canniuanos 13.12.2019 04:19
    Highlight Highlight Schweizer Medien (inklusive hier) gestern noch:
    "Äääh... öööh... könnte knapp werden...
    Vorsprung wesentlich geschrumpft...
    Vielleicht, aber aber aber...
    Mussten Federn lassen...
    Noch gar nicht klar..."
    (sinngemäss, nicht wörtlich)

    Guardian heut Abend:
    "Landslide ... Phenomenal victory!
    ...biggest majority in more than 30 years"

    Gell liebe Journis, da war der Wunsch wiedermal Vater des Gedankens. Künftig etwas mehr Neutralität und Unvoreingenommenheit, bitte. Dann klappts vielleicht auch besser mit dem Kaffeesatz-Lesen.
    • Score 13.12.2019 13:21
      Highlight Highlight Löpfe's und Blunschi's Welt ist nicht immer identisch mit der realen Welt. Da werden Präsidenten Impeached und Grossbritanien fliegt auseinander usw...
    • Leon1 13.12.2019 13:54
      Highlight Highlight Jaja die bösen Medien. Der zitierte Guardian selbst schrieb gestern knapp vor der Wahl noch das Selbe. Das liegt aber nicht am Wunsch, sondern daran, dass die Umfragemethode [YouGov MRP Voting Projection] eine wesentlich knappere Sache prognostiziert hat. Und diese Methode war es, die 2017 als einzige das Resultat näherungsweise richtig prognostiziert hatte.

      Als ob sich die Medien gegen die Tories verschworen hätten, das entbehrt jeder Grundlage. Wenn dann haben die Umfrageinstitute versagt. Was sie letztes Mal zu weit rechts lagen, lagen sie jetzt zu weit links. Parteiisch? Ich bitte Sie.
  • Hustler 13.12.2019 03:48
    Highlight Highlight Schön das Frankreich das so sieht. Was die Deutschen angeht bzw. Frau Barley, seien Sie am besten einfach ruhig. Ich würde mal behaupten die Politik welche die CDU und die SPD gemacht haben, hatte einen direkten Einfluss auf den Brexit.
    • Leon1 13.12.2019 04:08
      Highlight Highlight Spektakulär falsch verstanden. Frankreich begrüsst den britischen Entscheid inhaltlich nicht, wird nach dem Brexit aber eine mächtigere Position innerhalb der EU innehaben. Und von der Unsicherheit der letzten Jahre profitiert keiner der Beteiligten.

      Was die Aussage von Barley angeht; die ist vollkommen korrekt. Nach dem Austritt Januar 20 will Johnson Dezember 20 ein Freihandelsabkommen ausgehandelt haben. Das ist nie im Leben realistisch. Innenpolitisch mag GB nun einig(er) sein, die internationalen Widersprüche, die einem Handelsabkommen im Weg stehen, sind nicht einfach verschwunden.
    • Canniuanos 13.12.2019 04:33
      Highlight Highlight Echt jetzt? Die ist von der (zur Bedeutungslosigkeit verkommenen) SPD und wurde trotzdem Vizepräsidentin des Europaparlaments?

      Du meine Güte... da sieht man mal wieder dass es vor allem der Ausschuss nach Brüssel schafft, welcher in der nationalen Politik des jeweiligen Landes nichts taugt.
    • Locutus70 13.12.2019 04:58
      Highlight Highlight @Leon1 - tja die EU (bzw. Deutschland und Frankreich) muss sich halt überlegen, ob sie den Exportüberschuss den sie nach Großbritannien hat so einfach wegbrechen lassen will. Die USA, Japan und andere stehen jedenfalls schon in den Startlöchern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 13.12.2019 01:28
    Highlight Highlight Einmal mehr schön zu sehen, wie die Menschen nicht dem Konsens der Medien folgen (Brexit: Katastrophe, Johnson: Trottel) und diejenigen abstrafen, welche sich weigern demokratisch gefällte Entscheide zu respektieren.

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