International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sex mit minderjähriger Ehefrau ist in Indien Vergewaltigung



epa04064794 A Indian Muslim bride dressed in traditional marriage attire take part in a mass marriage ceremony in Mumbai, India, 09 February 2014. Around 28 couples got married during the ceremony which was organised by the Hazrat Shah Saqlain Academy of India, for the financially weaker strata of the society where couples tie the knot under the same roof at the same time.  EPA/DIVYAKANT SOLANKI

Bild: EPA/EPA

In Indien soll Sex mit einer minderjährigen Ehefrau künftig als Vergewaltigung bestraft werden. Dies befand das Oberste Gericht des Landes.

Das Gericht erklärte am Mittwoch in der Hauptstadt Neu Delhi eine Ausnahme im indischen Gesetz für verfassungswidrig, wonach ein Mann mit einer Minderjährigen Geschlechtsverkehr haben darf, solange sie mit ihm verheiratet und mindestens 15 Jahre alt ist.

Der Kläger Vikram Srivastava gab das Urteil vor Journalisten am Gerichtsgebäude bekannt. Eine Anzeige einer minderjährigen Ehefrau wegen Vergewaltigung soll demnach bis zu einem Jahr nach der Tat möglich sein.

Frauen unter dem Alter von 18 Jahren und Männer, die jünger als 21 Jahre sind, dürfen nach indischem Gesetz nicht heiraten. Dennoch werden Kinderehen in vielen Teilen des Landes arrangiert, die Praxis ist tief in der Kultur des Landes verwurzelt.

Muslimische Sofort-Scheidung in Indien künftig verboten

Video: srf/SDA SRF

Die Zahlen gingen nach einer offiziellen Studie vom vergangenen Jahr allerdings zuletzt deutlich zurück: Demnach hatten rund 27 Prozent der Frauen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren in Indien bereits vor ihrem 18. Geburtstag geheiratet. Laut einer früheren Studie waren es zehn Jahre zuvor noch gut 47 Prozent gewesen.

Einem Bericht des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF von 2014 zufolge leben ein Drittel der mehr als 700 Millionen Frauen weltweit, die als Mädchen verheiratet worden waren, in Indien. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Qantas will Impfpflicht für Flugreisende einführen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Sehr unfair und einseitig» – Trump attackiert Klimaabkommen bei G20-Gipfel

US-Präsident Donald Trump hat seinen vielleicht letzten öffentlichen Auftritt auf einer grossen internationalen Bühne zu einer Attacke auf das UN-Klimaabkommen genutzt. Als «sehr unfair und einseitig» bezeichnete er die von fast allen Staaten der Welt unterzeichnete Vereinbarung am Sonntag bei der G20-Videokonferenz. Ziel sei es gewesen, «die amerikanische Wirtschaft zu töten».

Die USA seien unter seiner Führung aus dem Abkommen ausgetreten, um nicht «Millionen amerikanischer Jobs und Billionen …

Artikel lesen
Link zum Artikel