International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
South African National Defense Forces patrol the densely populated Alexandra township east of Johannesburg Friday, March 27, 2020. South Africa went into a nationwide lockdown for 21 days in an effort to mitigate the spread to the coronavirus, but in Alexandra, many people were gathering in the streets disregarding the lockdown. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death.(AP Photo/Jerome Delay)

Bild: AP

Interview

«Will mir gar nicht ausmalen, was Corona für Afrika bedeutet»

Arzt und Epidemiologe Maximilian Gertler war für Ärzte ohne Grenzen in Westafrika, als dort 2014 die Ebola ausbrach. Nun fürchtet er noch Schlimmeres durch Covid-19.

Lukas Weyell / watson.de



Inzwischen sind deutlich mehr als eine Million Menschen weltweit mit dem Coronavirus infiziert worden. Eine gigantische Zahl. Wer genauer hinschaut, merkt allerdings, dass weite Teile des Globus noch relativ frei von Infizierten sind. Der afrikanische Kontinent, sonst oft Ausgangspunkt und Schauplatz von schweren Epidemien wie Ebola, ist bisher weitgehend verschont geblieben.

Allerdings nur vorerst, warnt der deutsche Virologe Christian Drosten. Er erwartet steigende Zahlen von Infizierten im Sommer diesen Jahres auf dem afrikanischen Kontinent und malt Schreckensbilder:

«Zwischen Juli und August werden wir Bilder sehen, die wir sonst nur aus Kinofilmen kennen. Da wird es Szenen geben, die wir uns heute noch nicht vorstellen können.»

Christian Drosten

Seuchenbekämpfung in Afrika

Maximilian Gertler ist Arzt und Epidemiologe an der Berliner Charité. Er ist ein Kollege von Christian Drosten, der aktuell die deutsche Bundesregierung berät. Gefährliche Epidemien kennt Gertler aus nächster Nähe und auch schon vor dem Ausbruch von Covid-19. Mehrfach war Gertler als Epidemiologe für Ärzte ohne Grenzen zur Bekämpfung von Ebola im Einsatz. So auch 2014, als die grösste bisher bekannte Ebola-Welle Westafrika heimsuchte.

Mit watson spricht Maximilian Gertler über seine Erfahrung im Kampf gegen Ebola in Afrika und warum Covid-19 eine andere Dimension hat als die Epidemien, mit denen er bislang zu tun hatte.

«Nachdem ich gesehen habe, was Ebola in Gesellschaften anstellt, fürchte ich, dass Covid-19 in manchen Gegenden Afrikas Schreckliches anrichten kann.»

watson: Ihr Kollege Christian Drosten sagte jüngst, man würde diesen Sommer aus Afrika Bilder zu sehen bekommen, die man sonst nur aus Katastrophenfilmen im Kino kennt. Halten Sie das für überzogen?

Maximilian Gertler:
Ehrlich gesagt, wage ich es mir kaum auszumalen. Nachdem ich gesehen habe, was Ebola in Gesellschaften anstellt, wie Menschen buchstäblich in der Schlange vor überfüllten Behandlungszentren sterben, wie sie in den Dörfern in kleinen Hütten abgesondert werden, um da vor sich hinzusiechen und das alles bei verhältnismässig kleinen Zahlen an Infizierten … Ich fürchte auch, dass Covid-19 in manchen Gegenden Afrikas Schreckliches anrichten kann.

Aktuell ist die Zahl der Infizierten in den afrikanischen Ländern noch recht überschaubar …

Ja. Man weiss aber auch nicht, wie zuverlässig die Zahlen sind und wie hoch eventuell die Dunkelziffer. Im Moment profitieren die Gesellschaften in vielen Regionen Afrikas noch davon, dass die Menschen in der Regel weiter auseinander wohnen und sich die Krankheit über die langen Transportwege nicht so schnell weiterverbreiten kann wie hier. Aber wenn Covid-19 in den dichtbesiedelten Städten und Townships angekommen ist, weiss ich nicht, was uns da noch erwarten wird.

Es ist bei weitem nicht die erste Epidemie, die den afrikanischen Kontinent heimsucht. Sie waren 2014 während des Ebola-Ausbruchs in Westafrika vor Ort. Wie haben Sie das damals miterlebt?

Ich war in Guinea und habe als Epidemiologe dort Daten für die Einsatzplanung gesammelt und geschaut, welche Dörfer und Orte stärker betroffen sind und wo die Infizierten sich aufhalten. Das Ziel war dann die Kontaktpersonen nachzuverfolgen und rechtzeitig zu isolieren.

So wie man es aktuell auch beim Coronavirus macht. Wie viele Ärzte hatten Sie dort vor Ort?

Das ist eines der schwächsten Gesundheitssysteme weltweit. Wir hatten mutige und entschlossene afrikanische Ärzte in der Patientenbehandlung. In meinem Team hatte ich medizinisch geschultes Personal, das in den Dörfern Erkrankte identifiziert, befragt und dann, wenn nötig, im Behandlungszentrum isoliert hat.

«Von Ebola waren ungefähr 30'000 Menschen betroffen. Weltweit gibt es jetzt schon mehr als eine Million bestätigte Covid-19 Infizierte. Das ist eine ganz andere Dimension.»

Da ging es gar nicht darum, medizinische Hilfe zu leisten?

Nein. Man hatte kaum die medizinischen Kräfte dafür. Das war eine Katastrophensituation mit Katastrophenmedizin. Einige Patienten konnten in spezielle Ebola-Zentren gebracht und dort medizinisch versorgt werden. Aber es gab zur damaligen Zeit auch noch keine spezielle Ebola-Therapie. Es ging lediglich darum, die Menschen zu versorgen. Beispielsweise mit intravenösen Kochsalzlösungen.

In dem Sinne ist das ja sehr vergleichbar mit der aktuellen Situation. Gegen Covid-19 gibt es auch noch kein Heilmittel.

Das ist richtig. Zwar ist Covid-19 bei weitem nicht so tödlich wie Ebola. Aber es ist viel ansteckender.

Wo ist hier die Herausforderung?

Zwar ist es so, dass die allermeisten Verläufe mild sind. Das Problem ist aber, dass durch die vielen Infizierten, die Zahl derer, die einen schweren Verlauf haben, immer noch sehr hoch ist. Von Ebola waren ungefähr 30'000 Menschen betroffen. Weltweit gibt es jetzt schon mehr als eine Million bestätigte Covid-19 Infizierte. Das ist eine ganz andere Dimension.

epa07788728 A handout image dated 23 June 2019 and made available by the World Health Organization, WHO, on 23 August 2019 showing Health workers inside a 'CUBE' talking to an Ebola patient, while a nurse consults a chart outside, at the ALIMA Ebola Treatment Centre, Beni, Democratic Republic of the Congo. The CUBE, or Biosecure Emergency Care Unit for Outbreaks is a self-contained and easily transportable system for outbreaks of highly-infectious diseases. The CUBE, developed by ALIMA is being used in the ongoing Ebola response in DRC., Democratic Republic of the Congo. The Center for Infectious Disease Research and Policy, CIDRAP, on 22 August 2019 said health officials having reported seven new cases of Ebola, raising the overall outbreak total to 2,934.  EPA/CHRISTOPHER BLACK HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Pflegende kümmern sich um einen Ebola-Patienten in der Demokratischen Republik Kongo. Bild: EPA

«Hier haben wir Angst vor einem drohenden Kollaps des Gesundheitssystems durch Covid-19. Dort gibt es nichts, was kollabieren könnte.»

Auch die Behandlung der Patienten verläuft anders. Die schwer Erkrankten müssen teilweise künstlich beatmet werden. In manchen afrikanischen Ländern gibt es weniger Intensivbetten als Minister. Wie wäre das in den afrikanischen Ländern umsetzbar?

Da muss man unterscheiden zwischen den unterschiedlichen Ländern in Afrika. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen Botswana oder Südafrika im Süden oder beispielsweise dem Tschad in Zentralafrika. Aber in den allermeisten Ländern sind die Möglichkeiten, die man auf diesen sogenannten Intensivstationen hat, nicht vergleichbar mit dem, was wir hier haben. Hier haben wir Angst vor einem drohenden Kollaps des Gesundheitssystems durch Covid-19. Dort gibt es nichts, was kollabieren könnte.

Ihre Aufgabe war es während der Ebola-Epidemie, die Patienten zu isolieren. Wie gut gelingt es, die Menschen dazu zu bringen, daheim zu bleiben?

Das ist ein sehr wichtiger Punkt bei allen Ebola-Ausbrüchen, bei denen ich beteiligt war. Man muss das Vertrauen der Menschen gewinnen, damit sie sich an die Quarantäne halten. Nur so kann man die Ausbreitung verhindern. Das hat in Westafrika insgesamt sehr gut funktioniert.

Was kann man hieraus für die Eindämmung von Covid-19 lernen?

Es ist auch für Covid-19 zentral, die Patienten zu isolieren und die Menschen dazu zu bringen, daheim zu bleiben. Gerade weil es bisher kein Heilmittel gibt. Auch weil es in den meisten afrikanischen Ländern keine ausreichende Intensivmedizin gibt. Gleichzeitig ist es in den meisten afrikanischen Ländern viel, viel schwieriger als bei uns.

Über die sozialen Auswirkungen von Corona in Afrika:

«Es ist eine Entscheidung zwischen Essen haben oder eben nicht.»

Weshalb?

Wenn wir hier einem Patienten sagen, er könne möglicherweise infiziert sein mit Covid-19 und soll zuhause bleiben und sich isolieren, dann ist das vielleicht nervig, aber ganz gut möglich. Der Patient geht nach Hause und erholt sich und kann seine Hände waschen und Alltagsgegenstände desinfizieren. Wie soll das in einem Township in Pretoria oder Nairobi funktionieren? Wie soll man das Menschen in riesigen Flüchtlingslagern wie Dadaab in Kenia oder in der Nähe von Somalia erklären? Die leben alle eng beieinander, sauberes Wasser, Seife und Desinfektionsmittel sind knapp. Die können nicht 14 Tage in Quarantäne gehen.

Wie ist es mit der wirtschaftlichen Situation? Könnte man in diesen Ländern einen Shutdown durchziehen, wie es hier der Fall ist?

Bei uns ist ein Grossteil der Bevölkerung angestellt oder beamtet. Für uns ist mehrere Wochen Quarantäne auch lästig und teilweise kritisch, aber machbar. Wenn aber ein Grossteil der Bevölkerung darauf angewiesen ist, mit Gelegenheitsjobs oder auf dem Markt kleine Beträge zu erwirtschaften, dann können die nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Eine Entscheidung zwischen verarmen oder krank werden …

Es ist eine Entscheidung zwischen Essen haben oder eben nicht. Das heisst, Covid-19-Prävention in Afrika wird uns nicht nur vor grosse medizinische Herausforderungen stellen, sondern auch vor soziale. Man muss den Menschen helfen, die Krankheit zu vermeiden, indem man ihnen finanziell hilft. Ganz davon zu schweigen, dass man dafür sorgen muss, dass die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Ohne sauberes Wasser und Seife hat niemand die Möglichkeit, die Ausbrüche in den Stadtteilen zu vermeiden.

«Covid-19 hat auf jeden Fall das Potenzial, eine weitere grosse Bedrohung für viele Bevölkerungsschichten in Afrika zu werden.»

Die afrikanischen Länder sind demografisch anders als Europa aufgestellt. Dort leben relativ viele junge Menschen. Covid-19 scheint vor allem bei älteren Menschen schwere Verläufe zu nehmen. Ist das ein Vorteil?

Das ist richtig, die Demografie kann hier helfen. Gleichzeitig haben wir aber in den afrikanischen Ländern eine junge Population, die durch andere, teilweise chronische Infektionen geschwächt ist. HIV und Tuberkulose sind weiter verbreitet, Flüchtlingspopulationen sind oft geschwächt gegenüber Infektionskrankheiten.

Könnte Covid-19 auch zu weiteren Flüchtlingsbewegungen über das Mittelmeer führen?

Das ist schwer zu sagen. Aber natürlich hängt der Migrationsdruck mit Bedrohungslagen in Afrika zusammen. Covid-19 hat auf jeden Fall das Potenzial, eine weitere grosse Bedrohung für viele Bevölkerungsschichten in Afrika zu werden.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Diese Promis, Sportler und Politiker haben das Coronavirus

So heitern diese Briten ihre Nachbarskinder im Corona-Lockdown auf

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

69
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • easy skanking 08.04.2020 12:04
    Highlight Highlight das sind ca. 0.0125% der menschheit.. wir sprechen von einer pandemie wenn 0.0125% der menschen infiziert sind? 0.0125%.. infizierte, nicht verstorbene.. während alle 30 sek ein kind an hunger oder durst stirbt? interessante wahrnemung von leid..
    man sollte ja leid nicht vergleichen, aber.. 0.0125%... während die bienen und ameisen sterben, die pole schmelzen und kriege geführt werden.. spannend, die mediale fokussierung..
  • PaLve! 08.04.2020 10:59
    Highlight Highlight Zuerst sollte man die gesammten Todesfälle in Afrika betrachten, wie viele sterben durch Malaria, durch Ebola, durch Aids, sogar teilweise durch Hunger (im Jahre 2020!) etc.
    Möglicherweise macht da Corona gar nicht so viel aus.
    All diese Faktoren waren der restlichen Welt bis jetzt egal
  • IMaki 08.04.2020 09:28
    Highlight Highlight Leider gibt es keinen Grund, an M. Gertlers Einschätzungen zu zweifeln. Hier ein aktueller Artikel zur Lage in Madagaskar:
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Madagaskar-Schaufenster-fur-die-afrikanische-Katastrophe

    Wenn man dazu noch bedenkt, dass das Regime im Hinblick auf die Osterfeiertage die erst seit zwei Wochen geltenden - und kaum befolgten - Ausgangsbegrenzungen aufgehoben hat, damit Tausende die Hauptstadt in Taxi-Brousse verlassen können, um ihre entfernten Herkunftsorte und Verwandten zu erreichen, läuft es einem kalt den Rücken hinunter.
  • next_chris 08.04.2020 08:31
    Highlight Highlight Mir machen die Lockdowns in Afrika mehr Sorgen als die Krankheit. Die Mehrheit der Leute lebt von Tag zu Tag und hat absolut keine Reserven. Die Preise fuer Basis Lebensmittel steigen ins Unnermessliche, Bsp Bunga von run 10usd pro 25kg auf rund 60usd pro 25kg. Das ist Unbezahlbar und das zieht Gewalt nach sich. Ich hoffe das Verschlimmert sich nicht noch.
  • rodolofo 08.04.2020 08:03
    Highlight Highlight Kürzlich habe ich gelesen, dass in Afrika viele Leute die Coronavirus-Pandemie als "Krankheit der weissen Männer (inklusive Chinesen)" und als "Rache der Natur für die schrecklichen Verbrechen des Kolonialismus und des Neo-Kolonialismus" feiern.
    Währenddem Rassisten wie Trump vor allem damit beschäftigt sind, die Herkunft des Virus zu betonen, damit wieder einmal Sündenböcke der Trump'schen Wutbürger-Basis zum Frass vorgeworfen werden können ("social distancing" erschwert allerdings dieses Fressen...), wünscht sich der afrikanische Gegen-Rassismus, dass die Viren Afrika übersehen...
    • Kruk 08.04.2020 17:00
      Highlight Highlight Als das Virus erst in China war, sagten bei uns auch viele es sei eine Strafe Allahs für ihre unterdrückung der Uighuren.
      Anscheinend greift es wirklich auch das Hirn an, und zwar noch bevor man es hat. 😁
      Wobei bei Trump und Anhang da schon länger alles verloren ist...


    • rodolofo 08.04.2020 21:06
      Highlight Highlight @ Kruk
      Ich sage Dir ehrlich, dass ich manchmal auch solche Rache-Fantasien hatte und habe, einfach mit anderen Zielpersonen und Zielgruppen...
      Ich hätte ja nichts dagegen, wenn der eine, oder andere Scheisskerl von dem Virus aus dem Weg geräumt würde.
      Aber eben, wir wissen, dass die Pandemie KEINE gezielte "Strafe Gottes" ist und dass es für die Viren keinen Unterschied macht, wer wir sind und was wir bisher in unserem Leben gemacht haben.
      Die Viren behandeln uns alle gleich, gerade so, als wären wir alle gleich viel wert und gleich wichtig!
      Ja, diese Viren haben recht!
      So ist es! ... ;)
  • M.A.S.H2020 08.04.2020 07:29
    Highlight Highlight Wer sich nicht vorbereitet wird härter getroffen, das ist nunmal so. Ist jetzt aber auch nicht wirklich dramatisch, da die Welt an einer Überbevölkerung leidet.

    Interessant ist, dass man die hohe Sterblichkeit in anderen Ländern in Europa und in Amerika hin nimmt und sich auf sich selbst fokussiert, nun aber die grosse Betroffenheit ausdrückt.
  • Zeit_Genosse 08.04.2020 01:35
    Highlight Highlight In Südafrika leben am meisten HIV-Positive. Rund 8 Mio. Die leben dicht aufeinander ohne hygienische Infrastruktur. Die eher jungen Menschen werden dort erwischt, weil Covid19 die Schwachen nimmt. Bei uns sind das die Alten. Das Gesundheitssystem kollabiert bei einem Ausbruch. Die ersten Fälle in Townchips sind bekannt. Ohne Impfstoff oder Therapie wird es dort sehr traurig. Das Klima wird dort das Virus kaum bremsen. Sind wir bereit und fähig, nachdem wir es „durchgestanden“ haben, zu helfen?
    • rodolofo 08.04.2020 08:22
      Highlight Highlight Vom öffentlich inszenierten "Applaus für die HeldInnen des Gesundheitswesens" ermutigt, wollten die Pflege-Kräfte einen "Corona-Bonus" für die Mehrbelastungen, den Stress und das eingegangene Risiko bei ihrer enorm wichtigen und Leben rettenden Arbeit.
      Doch die Spitaldirektion hält nichts davon...
      Klatschen ist halt billiger.
      Und die für sich selber raffgierigen Geizkrägen der Chef-Abteilung und im grösseren Massstab der reichen Industrieländer, ändern ihren Charakter nicht.
      Sie versuchen im Gegenteil, auch in dieser Krise etwas für sich heraus zu schlagen und Andere zu übervorteilen...
    • M.A.S.H2020 08.04.2020 20:22
      Highlight Highlight Ne, diese Länder müssen selber mit ihren Problemen fertig werden. Erstmal haben wir genügend eigene Menschen die Hilfe brauchen und eine Wirtschaft die wieder funktionieren soll.
  • Baba 07.04.2020 23:44
    Highlight Highlight Alle Schulen sind seit 16.3. geschlossen. Die Lehrer an den staatlichen Schulen erhalten angeblich noch Lohn - jene an tausenden Privatschulen kaum noch. Da die Schulen geschlossen sind, fällt für viele Kinder die einzige warme Mahlzeit am Tag weg. Arbeitslosenversicherung gibt es nicht, die wenigsten haben wirkliche Ersparnisse. All die kleinen Businesses und Shops haben mit dem völligen Lockdown von jetzt auf sofort kein Einkommen mehr. Viele dieser Menschen verdienen sich tagsüber bestenfalls das Geld fürs Essen am Abend.

    Es ist eine Tragödie unvorstellbaren Ausmasses! 2/2
    • blueberry muffin 08.04.2020 11:53
      Highlight Highlight ... was mich gerade schockiert hat, ist das dieser Text auch wahr ist in der USA.

      Und ihre Führung ist inkompetent. Ich denke, die USA wird weit schlimmer wegkommen vom Lockdown als Europa.
  • Baba 07.04.2020 23:35
    Highlight Highlight Freunde (locals) in Kenia berichten, dass sie vor einem grösseren Covid-19 Ausbruch grosse Angst haben. Weil sie wissen, dass ihr "Gesundheitssystem" so etwas nicht stemmen kann. Zu Verwandten raus aufs Land ist für viele auch keine Option, da dort die Ernten von den Heuschrecken vernichtet worden sind. Seit gestern gilt ein strikter Lockdown für Nairobi und Teile von angrenzenden Counties, ab MI soll das Gleiche für Mombasa, Kilifi und Kwale County gelten. Stelle ich mir einen Covid-19 Ausbruch in den Villages rund um Mombasa oder in Kibera in Nairobi vor, wird mir schlecht. 1/..
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.04.2020 23:29
    Highlight Highlight Afrika ab 2:35 min.
    Play Icon
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 07.04.2020 23:02
    Highlight Highlight Herr Drosten ist ja ein Experte, aber zum Glück nicht der einzige. Er verkennt aber, dass sich das Virus in warmen Gegenden sehr langsam ausbreitet und das wahrscheinlich auch so bleiben wird, weil das ein eher schwaches Virus ist – nicht so wie Ebola.
    • Varanasi 07.04.2020 23:26
      Highlight Highlight Das hat mich jetzt mal interessiert und ich habe ein wenig gegoogelt.
      So sicher ist das wohl noch nicht erforscht. Es gibt viele widersprüchliche Meinungen.
      Was vor allem dagegen spricht ist, dass die Schweinegrippe auch bis in den Sommer aktiv war.
      Dazu gibt es auch Ausbrüche in Brasilien und Australien.
      Hoffen wir aber das beste für uns alle.

    • belane 07.04.2020 23:59
      Highlight Highlight Nach meinem Kenntnisstand (& viel Hoffnung, bin ich vorsichtig optimistisch):

      https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3556998

      https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.12.20034728v3
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.04.2020 00:27
      Highlight Highlight Der wichtige Unterschied ist aber, dass die Mortalität von Ebola und Corona absolut nicht vergleichbar ist.
      Das Gesundheitssystem wurde durch Ebola um ein vielfaches von dem überlastet was Corona je könnte .
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 07.04.2020 22:49
    Highlight Highlight Eindeutig zu viel Panik: wie erwähnt ist die afrikanische Bevölkerung massiv jünger und zudem widerstandsfähiger. Mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Lungenkrankheiten, etc. stirbt man in Afrika tragischerweise oftmals schon im Kinderalter. Die Afrikaner haben auch heute noch mit Krankheiten zu kämpfen, die massiv gefährlicher sind als Corona. Das Risiko bspw. an Malaria zu erkranken und zu sterben ist in weiten Teilen Afrikas massiv höher als das Corona-Sterberisiko.
    • bebby 08.04.2020 07:13
      Highlight Highlight Aber bedeutet das nicht auch, dass ev. in Afrika auch mehr Kinder an Covid19 sterben könnten? Dieses Thema fehlt völlig im Artikel.
      Und der Vergleich mit Ebola, wo die Sterblichkeit bei 30% und höher liegt, finde ich etwas daneben.
    • sheshe 08.04.2020 08:23
      Highlight Highlight An Malaria sterben leider nur die Ärmsten, allen anderen stehen Medikamente zur Verfügung, die gut helfen. Ich habe Leute getroffen, die schon weit über 50 mal Malaria hatten. Ich selbst hatte es auch schon.

      Die Armut ist das Problem, nicht Malaria an sich.
    • neutrino 08.04.2020 09:33
      Highlight Highlight Klar ja, Malaria kann man wirksam bekämpfen. Aber vielen Afrikaner fehlt der Zugang dazu, bzw. zum entsprechenden Gesundheitssystem. Und das sind nicht nur die Ärmsten - bspw. in Zentralafrika oder Sudan hat der Grossteil der Menschen keinen Zugang zu einem funktionierenden Gesundheitssystem.

      Ich sage nur, wenn du Malaria hast oder Ebola - dann geht es akut ums Überleben und dann ist dir in dem Moment Corona ziemlich egal, vor allem wenn du unter 20 bist.
  • Randalf 07.04.2020 22:41
    Highlight Highlight
    In Ghana wird darüber informiert und entstehen neue Geschäftsideen. Es wird Handesinfektion auf der Stasse angeboten für 50 Pesua (vielleicht 50 Rp.) einmal desinfizieren. Oder Hände mit Seife waschen für Geld. Was für uns normal ist, hat da seinen Preis.
    Ausserdem steigen die Preise für Grunnahrungsmittel.
    Viele KleinverkäuferInnen, z. B. Für Trinkwasser in Portionen, haben auf den Busbahnhöfen keinen Absatz mehr. Grosse Märkte sind geschlossen.
    Wer kein oder zuwenig Geld hat verliert.
    • Money Matter 07.04.2020 23:18
      Highlight Highlight Ghana ist wirtschaftlich und strukturell einiges weiter als viele andere Länder in Afrika. Auch der Stadt-/Landunterschied ist Ghana riesig... Hoffentlich stimmt es, dass das Virus in warmen Gegenden sich nicht so schnell verbreitet...
  • weissauchnicht 07.04.2020 22:21
    Highlight Highlight Schaut man sich die Altersstruktur in Afrika an, und das Alter der Risikogruppe vom Coronavirus, scheint mir die Panikmache etwas verfrüht.
    • Kruk 08.04.2020 04:17
      Highlight Highlight Schau, in der Schweiz ist das durchschnittsalter der gestorbenen 83, in Indonesien waren die bisher verstorbenen zwischen 45 und 65 jährig. Dies kann in Afrika auch so sein, dort ist die Risikogruppe dann vielleicht die 40-50 jährigen.
    • Kruk 08.04.2020 04:29
      Highlight Highlight Klar das durchschnittsalter ist in Afrika viel jünger als hier. Aber es kann sein dass es durch Corona nochmals jünger wird.
  • TheLaenz 07.04.2020 22:16
    Highlight Highlight Und wir beklagen uns, dass wir zuhause Netflix schauen und aus dem vollen Kühlschrank selbst kochen müssen.
    • Sarkasmusdetektor 08.04.2020 12:32
      Highlight Highlight Beklagen? Die meisten freuen sich doch sogar darüber. Und Homoffis ist auch sehr bequem.
  • Füürtüfäli 07.04.2020 22:09
    Highlight Highlight In Ländern, in denen die Lebenserwartung nur bei gut 40 Jahren liegt ( südlich der Sahara zwischen 16 und 20 Jahre) , fällt das nicht weiter auf.
    Der grosse Nachteil ist, dass auch junge Menschen zusätzliche Krankheiten wie Malaria oder HIV haben. Und getestet wird wohl auch kaum.

    Das wahre Ausmaß in Afrika werden wir wohl nie erfahren.
    • tr3 07.04.2020 23:19
      Highlight Highlight Lebenserwartung 16-20 Jahre? Wo hast du den Quatsch denn her?
    • Kruk 08.04.2020 04:21
      Highlight Highlight Füürtüfäli mein mit 16 und 20 jahren wohl das durchnittsalter und mit 40 die Lebenserwartung und dies ist so.
    • tr3 08.04.2020 06:54
      Highlight Highlight Nein, dies ist nicht so. Die Lebenserwartung bei Geburt beträgt in Afrika über 60 Jahre. In keinem afrikanischen Land liegt der Wert derzeit unter 50 Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • d10 07.04.2020 21:55
    Highlight Highlight Danke für das gute Interview! Im riesigen Township Kayelitsha in der Nähe von Kapstadt sind die ersten zwei Covid-19-Fälle registriert worden. Ich will mir auch lieber nicht ausmalen, was dort und in vielen anderen Townships und Städten Afrikas abgehen wird - social distancing ist völlig unmöglich an solchen Orten :(
    • Silent_Revolution 07.04.2020 22:22
      Highlight Highlight Da machen mir die drohenden Massnahmen in ärmsten Gebieten mehr Angst, als das bisschen Virus. Wovon sollen Menschen in den Townships bzw leben, wenn sie nicht mehr rausdürfen? Die Regierung will nur die Epidemie eindämmen, nicht die Armut bekämpfen.

      So ist auch interessant, wie sehr uns eine Epidemie in aller Welt interessiert, aber nur weil sie irgendwann auch uns betreffen könnte wenn sie sich verbreitet. Die wesentlich grösseren Anteile an Hungertoten, versklavten und misshandelten Menschen in selbigen Gebieten ist weder eine müde Schlagzeile wert, noch will irgendjemand helfen.
    • d10 07.04.2020 22:36
      Highlight Highlight @Silent in Südafrika haben sie schon jetzt einen harten Lockdown wegen dem "bisschen Virus". Ja, das trifft viele Menschen dort sehr hart und richtet immensen Schaden an. Aber wer das dortige Gesundheitssystem ein wenig kennt kann das Vorgehen der Regierung nachvollziehen.

      Wie kommst Du darauf, dass "uns" das nur interessiert, weil es uns auch betreffen könnte? Wir sind ja schon betroffen und bitte sprich nicht für "uns" sondern für Dich.
    • Silent_Revolution 07.04.2020 22:53
      Highlight Highlight Komischerweise profitieren die Bewohner der Townships nicht wirklich von dem dortigen Gesundheitssystem. Sie sollen in den Lockdown, damit sie im Alltag den Mittelstand nicht anstecken, welcher dann das Gesundheitssystem überlasten würde, welches v.A den Reichsten dient.

      Wenn uns als westliche Gesellschaft der Hunger anderer interessieren würde, gäbe es ihn nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Panic4Clicks 07.04.2020 21:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • d10 07.04.2020 22:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Coffeetime ☕ 07.04.2020 22:53
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Varanasi 07.04.2020 23:30
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • SBRUN 07.04.2020 21:44
    Highlight Highlight Man muss aber auch bedenken, dass das Durchschnittsalter in vielen Regionen von Afrika unter 20 J. liegt. Risikogruppe ü 65 ist viel kleiner wie in Europa. Vielleicht mindert das die Auswirkungen in Afrika.
    • lilie 07.04.2020 21:49
      Highlight Highlight @SBRUN: Das wird im Interview angesprochen. Dafür hat es aber sehr viele Menschen mit schwer geschwächtem Immunsystem, wegen Mangelernährung, AIDS oder Tuberkulose. Das sind keine guten Voraussetzungen.
    • esmereldat 07.04.2020 22:16
      Highlight Highlight Zudem können auch Jüngere schwer krank werden. Die Überlebenschance bei guter medizinischer Versorgung ist einfach höher als bei der Risukogruppe. Wenn jedoch keine ausreichende Intensivmedizin vorhanden ist, sterben auch die Jungen.
  • Seth 07.04.2020 21:44
    Highlight Highlight vielleicht gibt es bis dahin ja sehr viele beatmungsgeräte die in europa nicht mehr gebraucht werden, weil bei uns alles mehr oder wengier unter kontrolle ist... die könnte man dann inkl. weiterem medizinischem material nach afrika geben.
    • maylander 07.04.2020 22:23
      Highlight Highlight Die Geräte alleine nützen gar nichts. Da müsste Medizinisches und technisches Personal die Spitäler betreiben.
      Mit Beatmungsgeräten ist es nicht getan. Da braucht es sich Generatoren, Klimaanlagen und vieles andere mehr.
  • lilie 07.04.2020 21:36
    Highlight Highlight Ich kann mir kaum vorstellen, was eine solche Seuche in Aftika bedeutet. Eindämmung muss von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein. Wenn wir es hier in Europa, mit alles aufgeklärten Bürgern, effizienten Kommunikationsmethoden und einem funktionierenden Staat kaum schaffen, die Verbreitung des Virus zu verhindern - wie muss das wohl in einem Staat sein, wo es viele Analphabeten gibt, aber kaum funktionierende Strukturen?

    Einige Länder haben einen Shutdown verfügt. Ich fürchte nur, der richtet dort mehr Schaden an als hier. Und nützt vielleicht sehr viel weniger.
    • Heb dä Latz! 07.04.2020 22:54
      Highlight Highlight Diffamierung eines ganzen Kontinents und implizite Darstellung als Rückständig.
    • [CH-Bürger] 08.04.2020 00:06
      Highlight Highlight @lilie:
      grundsätzlich einverstanden mit Deinem post - einzig das mit "alles aufgeklärten Bürgern" würde ich nicht grad unterschreiben... 🙂
    • lilie 08.04.2020 07:37
      Highlight Highlight @Walter Flickenteppich Ballaballa Pillepalle: Wenn du meinen Kommentar sorgfältig liest, wirst du merken, dass ich mich ausschliesslich auf Staaten beziehe, in denen es eine hohe Analphabetenrate und schlecht oder gar nicht funktionierende Systeme gibt.

      @[CH-Bürger]: Bei uns sind zumindest alle 9 Jahre zur Schule gegangen und haben lesen und schreiben gelernt. Diese Voraussetzung gilt nicht für alle Staatsangehörigen in afrikanischen Ländern. Das erschwert die Kommunikation erheblich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • M.A.S.H2020 07.04.2020 21:34
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • diesdasananas 07.04.2020 22:20
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • hendrick 07.04.2020 21:28
    Highlight Highlight habe ich das richtig verstanden, war herr gertler 2014 beim ebola-ausbruch in afrika?
    • Tikvaw 07.04.2020 21:47
      Highlight Highlight Ja, er ist bei den Ärzten ohne Grenzen dabei und war 2014 in Guinea. Davor war er auch noch in Tschad und Ruanda und hat dabei geholfen medizinische Einrichtungen aufzubauen und in gang zu bringen.
    • judge 07.04.2020 21:58
      Highlight Highlight Steht im Untertitel und x-fach im Interview! Zuerst lesen würde helfen!
  • Chrigi-B 07.04.2020 21:18
    Highlight Highlight Das ist reiner Fearporn. Sorry.

    Dieses Virus ist nicht mit Ebola vergleichbar!

    Je nach Ebolastrang besteht eine 25%-90% Mortalitätsrate. Ausserdem ist das Durchschnittsalter auf dem afrikanischen Kontinent viel tiefer ist als zum Beispiel in Europa.

    Zum letzten Teil:

    In naher Zukunft werden keine Flüchtlinge nur einen Zehen auf europäischen Boden setzen. Während einer Rezession haben nicht nur Leute in Ungarn und Polen keinen Bock auf Flüchtlinge.
    • auloniella 07.04.2020 21:48
      Highlight Highlight Lies den Artikel noch mal. Meine Güte..
      Es geht um die Gesamtzahl. Die ist höher weil Corona ist ansteckender.

      Junge in Afrika haben oft Vorerkrankungen. HIV resp. AIDS. Oder Tuberkulose, ne Lungenkrankheit....
    • ueberfluessig 07.04.2020 22:01
      Highlight Highlight zum letzten teil:
      was für ein rechtsporn!
    • [CH-Bürger] 08.04.2020 00:08
      Highlight Highlight @Chrigi-B:
      nicht-danke für Deinen nonsense-porn-Kommentar
  • Marco Rohr 07.04.2020 21:16
    Highlight Highlight Das Thema wird uns hier noch viele Monate begleiten und international noch viele Jahre. Wir werden uns bei zukünftigen Reisen immer fragen müssen, wie es im betreffenden Land gerade aussieht betr. COVID-19. Eine neue Realität. Wer glaubt, dass nach Ostern alles wieder in Butter ist, hat jeglichen Sinn für die Realität verloren.
    • Hugo23 07.04.2020 21:48
      Highlight Highlight Hallo Marco, ich hoff doch, dass wir nach ca 12-18 Monaten einen Impfstoff haben und dann wieder gefahrfrei Reisen können...
      Pech für die Impfgegner, aber für den Rest wirds wieder wie vorher... :-)
    • Eau Rouge 08.04.2020 05:05
      Highlight Highlight Dem gibt es (leider) gar nichts mehr anzufügen......

Warum trifft die Corona-Pandemie Afrika so viel weniger hart?

Am 14. Februar erkrankte ein chinesischer Staatsangehöriger in Ägypten und wurde positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Es war der erste offizielle Corona-Fall auf dem afrikanischen Kontinent. Während die Pandemie sich rasant rund um den Erdball verbreitete und Europa und danach die USA China als Epizentrum der Seuche ablösten, stiegen die Fallzahlen in Afrika nur vergleichsweise langsam an.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Dieser zumindest bisher moderate Anstieg kontrastiert mit den …

Artikel lesen
Link zum Artikel