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epa05240965 Iraqi soldiers flash the victory sign as they take up position during a military operation to recapture Heet city, west of Ramadi city, western Iraq, 02 April 2016. Iraqi forces backed by airstrikes from a US-led coalition have retaken the village of Al-Mamoura, west of Ramadi as efforts to close in on the Heet city, which was seized by the Islamic State (IS) group in August 2014.  EPA/NAWRAS AAMER

Irakische Streitkräfte nahe der Stadt Hit.
Bild: NAWRAS AAMER/EPA/KEYSTONE

Weiterer Schlag gegen den «IS»: Irakische Soldaten befreien 1500 Menschen aus Terror-Gefängnis



Irakische Soldaten haben im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) in der Provinz Anbar hunderte Gefangene aus einem unterirdischen Gefängnis befreit. Bei den meisten Gefangenen habe es sich um Zivilisten gehandelt, sagte ein örtlicher Behördenvertreter am Samstag.

Die Truppen waren in Hit auf das «IS»-Gefängnis gestossen, als sie Teile der Stadt von den radikalen Islamisten zurückeroberten, wie der Polizeioberst, Fadhel al-Nimrawi, sagte. In dem Gefängnis seien rund 1500 Menschen festgehalten worden. Ein weiterer Beamter bestätigte die Entdeckung des Gefängnisses.

Die IS-Miliz hatte die Region im Norden und Westen von Bagdad im Jahr 2014 unter seine Kontrolle gebracht. Inzwischen konnten die Regierungstruppen und mit ihnen verbündete Einheiten jedoch grössere Gebiete zurückerobern. Teile der Stadt Hit werden aber weiter von der «IS»-Miliz kontrolliert. (sda/afp)

Die Stadt Hit, westlich von Ramadi.
karte: google maps

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Hören wir auf, dem Westen die Schuld an allen Problemen in Nahost zu geben

Zahlreiche Beobachter aber auch Orientalisten stellen sich auf den Standpunkt, dass die Würzel allen Übels im Nahen Osten in den Interventionen des Westens seit dem Ersten Weltkrieg liegen und sich letztlich immer alles ums Erdöl dreht. Das ist historisch falsch und für die aktuellen Probleme wenig zielführend.

Für den Flüchtlingsstrom aus Syrien und dem Irak gibt es laut dem deutschen Orientalisten Michael Lüders eine Erklärung: Der Westen ist selbst schuld. Indem er sich seit Jahrzehnten immer wieder politisch und militärisch einmischt, hat er die Region nachhaltig zerrüttet. Früher die europäischen Kolonialmächte, heute vor allem die USA. Stellvertretend für diese Haltung der Kommentar eines watson-Users:

Dazu sieben gängige Thesen, entsprechend sieben Gegenthesen und eine deprimierende Konklusion:

Mal …

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