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Iran

Bericht: Trump wegen Iran frustriert – er soll nun neue Angriffe erwägen

epa12948615 US President Donald Trump arrives to host a special dinner for law enforcement leaders in the Rose Garden of the White House in Washington, DC, USA, 11 May 2026. EPA/AARON SCHWARTZ / POOL
Donald Trump scheint sich bezüglich Iran-Krieg in einer Art Sackgasse zu befinden.Bild: keystone

Bericht: Trump soll wegen Iran frustriert sein – und wieder «grössere» Angriffe erwägen

Die USA kommen im Krieg mit dem Iran nicht vom Fleck. Präsident Donald Trump ist laut US-Medienberichten zunehmend frustriert und soll erneute militärische Angriffe mittlerweile ernsthaft in Betracht ziehen.
12.05.2026, 06:0212.05.2026, 06:26

US-Präsident Donald Trump ist laut US-Medienberichten frustriert über die iranische Verzögerungstaktik bei den Verhandlungen zu einem möglichen Kriegsende. Wie unter anderem CNN berichtet, soll Trump nun die Wiederaufnahme «grösserer Kampfhandlungen» ernsthaft in Betracht ziehen.

Jüngst wies das iranische Regime einen US-Vorschlag zu Beilegung des Kriegs zurück, über Staatsmedien liess es diesen als «Aufruf zur Kapitulation» bezeichnen. Trump bezeichnete die Reaktion der Iraner danach als «völlig inakzeptabel». Er soll mittlerweile die Bereitschaft des Iran zu ernsthaften Verhandlungen infrage stellen.

In der Nacht auf Dienstag (Schweizer Zeit) doppelte er in Washington nach und bezeichnete Irans Antwort als «dämlichen Vorschlag». Deswegen sei die aktuelle Waffenruhe «so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe».

Tatsächlich scheint der Iran kein grosses Interesse an einer Verhandlungslösung zu haben. Da die Iraner weiterhin grossen Einfluss auf die Strasse von Hormus haben und der Krieg in den USA zunehmend unpopulär ist, spielt die Zeit gegen Trump und für das iranische Regime.

Gemäss den CNN-Quellen soll es aber auch innerhalb der US-amerikanischen Regierung unterschiedliche Sichtweisen geben. Während einige neuerliche Angriffe befürworten, um den Iran an den Verhandlungstisch zu zwingen, sollen andere weiter eine diplomatische Lösung bevorzugen.

Trump und mehrere Kabinettsmitglieder wie Verteidigungsminister Pete Hegseth und Aussenminister Marco Rubio sowie Vertreter des Militärs wie Generalstabschef Dan Caine sollen laut dem Nachrichtenportal «Axios» in einer Sondersitzung am Montagabend (US-Zeit) das weitere Vorgehen besprechen.

Laut den CNN-Quellen gibt es zudem Zweifel bei US-Beamten, wonach Vermittler Pakistan nicht deutlich genug mit den Iranern kommunziere. Die USA und Iran kommunizierten bei den bisherigen Verhandlungen nicht direkt, sondern, zumindest nach offizieller Darstellung, nur via Vermittlern aus Pakistan. Vertreter aus Trumps Umfeld glauben laut dem Bericht, dass Pakistan den USA gegenüber die iranische Position positiver darstelle, als diese in Tat und Wahrheit ist. (con)

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