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Netanjahu wirft Iran Pläne für Waffenstationierung in Syrien vor

Netanjahu wirft Iran Pläne für Waffenstationierung in Syrien vor

08.05.2018, 18:0208.05.2018, 18:02

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem Iran vorgeworfen, «gefährliche» Waffen in Syrien stationieren zu wollen. Die iranische Regierung unterstützt in Syrien die Regierung von Präsident Baschar al-Assad.

Die Regierung in Teheran wolle «jetzt sehr gefährliche Waffen in Syrien stationieren, um uns zu zerstören», sagte Netanjahu am Dienstag in Nikosia nach einem Gipfeltreffen mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Anastasiadis und dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras.

Der Iran strebe an, «Marinestützpunkte aufzubauen» sowie U-Boote im Mittelmeer zu stationieren, sagte Netanjahu. «Das ist eine konkrete Bedrohung für jeden von uns.» Israel hat dem Iran wiederholt vorgeworfen, seine militärische Präsenz in Syrien verstärken zu wollen. Netanjahu sagte in den vergangenen Wochen, Israel werde dies nicht dulden.

Vergangene Woche hatte Netanjahu Teheran zudem beschuldigt, ein geheimes Atomwaffenprogramm zu verfolgen und damit gegen das internationale Atomabkommen zu verstossen. Damit gab er der Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Vereinbarung Nahrung.

Die iranische Regierung hat Israel wiederholt vorgeworfen, für Luftangriffe in Syrien verantwortlich zu sein - unter anderem für Angriffe am 9. und 30. April, bei denen iranische und syrische Soldaten getötet wurden. Israel hat keine Verantwortung für die Angriffe übernommen. (sda/afp)

Netanjahu will geheimes Atomwaffenprogramm entdeckt haben

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Netanjahu will geheimes Atomwaffenprogramm entdeckt haben
Netanjahu präsentierte am Montagabend Geheimdienstinformationen.
quelle: ap/ap / sebastian scheiner
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