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Italien

Italien: Busfahrer bei Angriff von Basketballfans getötet

Busfahrer in Italien bei Angriff von Basketballfans getötet

20.10.2025, 09:5720.10.2025, 09:57

Bei einem Angriff von Basketballfans auf einen Bus mit Fans der gegnerischen Mannschaft ist am Sonntagabend bei Rieti ein Busfahrer getötet worden. Ein Stein durchschlug die Windschutzscheibe und traf den zweiten Fahrer auf der Beifahrerseite tödlich.

Der Bus befand sich auf der Schnellstrasse Rieti-Terni auf dem Rückweg in die Toskana, nachdem die Mannschaft von Pistoia in der Toskana das Auswärtsspiel der Serie A2 gegen Sebastiani Rieti gewonnen hatte.

Der 65-Jährige aus Florenz starb sofort, wie italienische Medien berichteten. Die eingetroffenen Rettungskräfte des Notdienstes konnten nur noch seinen Tod feststellen. Ein weiterer Stein traf die Frontscheibe vor dem ersten Fahrer, beschädigte sie, durchbrach sie jedoch nicht. An Bord befanden sich Fans der Mannschaft Pistoia.

Berichten zufolge sollen einige Anhänger von Sebastiani Rieti für den Angriff verantwortlich sein. Bereits während des Spiels am Sonntag war es auf den Tribünen zu Spannungen gekommen, was den Einsatz der Ordnungskräfte erforderlich machte, um die beiden Fanlager zu trennen. Die Ermittlungen zur Aufklärung des Vorfalls und zur Identifizierung der vermummten Täter sind im Gange.

Italiens Sportminister Andrea Abodi äusserte sich auf der Plattform X (ehemals Twitter): «Der heutige Angriff in der Nähe von Rieti, verübt von Kriminellen, die zu Mördern wurden, ist erschütternd. Solche Menschen können niemals als Fans bezeichnet werden.» (sda/dpa/apa)

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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Inelaferi
20.10.2025 11:18registriert August 2019
Die Frage ist nicht ob, sondern wann das auch hier in der Schweiz passiert. Das ist nur noch tragisch und löst bei mir Unverständnis, Traurigkeit, Machtlosigkeit und letztlich Wut auf solche Chaoten aus. Hoffentlich kann die Täterschaft gefunden und verurteilt werden.
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HuSu
20.10.2025 12:32registriert Oktober 2020
Italiens Sportminister: Solche Menschen können niemals als Fans bezeichnet werden.»

Mir reichen die Pyro-Angriffe und die Pöbeleien im Fussball schon um diesen Tätern den Status „Fan“ abzusprechen.
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