International
Justiz

Südafrikas Polizei zerstört mehr als 26'000 Feuerwaffen

Südafrikas Polizei zerstört mehr als 26'000 Feuerwaffen – aus diesem Grund

10.03.2022, 17:54
Mehr «International»

In einem symbolischen Akt hat Südafrikas Polizei am Donnerstag bei Johannesburg rund 26'000 Feuerwaffen und diverse Munition zerstört. Sie waren bei Verbrechen oder Durchsuchungen beschlagnahmt und auch im Rahmen einer Amnestie von ihren Besitzern der Polizei übergeben worden, teilte die Sicherheitsbehörde mit.

Zuvor hatte es jedoch noch eingehende ballistische Untersuchungen gegeben, um zu klären, ob die Waffen eventuell bei noch offenen Kriminalfällen eingesetzt worden waren.

Südafrika hat eine der schlimmsten Kriminalstatistiken weltweit. Allein zwischen Oktober und Dezember 2021 registrierte die Polizei 6'859 Mordfälle – statistisch gesehen mehr als 74 pro Tag. Zum Vergleich: Die Schweiz verzeichnete im gesamten Jahr 2020 insgesamt 253 Tötungsdelikte, inklusive Versuche. (adi/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Kapstadt im Rauch – mehrere historische Gebäude bei Grossbrand zerstört
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Stanley Ipkiss
10.03.2022 21:54registriert November 2017
Hört bitte mit diesen Titeln auf.
231
Melden
Zum Kommentar
6
Biden: Werde meinen Sohn nicht begnadigen oder Strafe mildern

US-Präsident Joe Biden hat bekräftigt, seinen verurteilten Sohn Hunter nicht begnadigen oder dessen Strafe abmildern zu wollen. «Ich habe gesagt, dass ich mich an die Entscheidung der Jury halte. Das werde ich tun. Und ich werde ihn nicht begnadigen», sagte Biden am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im süditalienischen Fasano am Rande des Gipfeltreffens von sieben grossen Industrienationen (G7) auf die Frage einer Journalistin zu dem Prozess.

Zur Story