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epa06012928 (FILE) - A security guard walks next to the plane before a ceremony for the delivery of the first Airbus A350 XWB to Qatar Airways in Colomiers, Southern France, 22 December 2014. Qatar Airways operations have been hit by disruptions 06 June 2017 amid a diplomatic row with Saudi Arabia, United Arab Emirates, Bahrain and Egypt that allege Bahrain has been supporting extremist groups. Qatar said the decision by the Arab countries to cut dilomatic ties with Qatar was unjustified and had no basis in fact. Airlines such as EgyptAir, Emirates and  Etihad Airways have cancelled flights to Doha, while Qatar Airways has been forced to take big flight deviations to avoid the airspace of the concerned nations.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Am Montag hatte sich der Chef von Qatar Airways bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation über die Blockade beschwert. Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE

Katar-Blockade betrifft nur Fluggesellschaften aus dem Emirat



In der Krise um das Golfemirat Katar haben die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Bahrain die Regeln der Luftblockade näher erläutert. Das Landeverbot und die Sperrung des Luftraums gilt nur für Fluggesellschaften aus Katar und in dem Emirat registrierte Flugzeuge.

Das teilten die Luftfahrtbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate, von Saudi-Arabien und von Bahrain am Dienstag mit. Am Montag hatte sich der Chef von Qatar Airways, Akbar al-Baker, bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) über die Blockade beschwert. Seiner Ansicht nach ist das Embargo eine «illegale Blockade» und ein Verstoss gegen die internationalen Luftverkehrsregeln.

Wegen des Vorwurfs, die Regierung in Doha unterstütze Terrororganisationen, hatten Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate am Montag vergangener Woche die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und eine umfassende Blockade gegen das Golfemirat verhängt. Am Dienstag wurde auch der Luftverkehr in das Emirat gestoppt und sein Luftraum gesperrt.

Qatar Airways bedient über sein Drehkreuz in Doha zahlreiche Verbindungen von Europa zu Zielen im Nahen Osten, aber auch in Asien, Ozeanien und Afrika. Die Flüge von Doha nach Zürich oder Genf und zurück sind von den Einschränkungen im Luftraum nur insofern betroffen, als dass die Maschinen ihre Flugroute leicht ändern müssen. Zudem werden von Doha Verbindungen nach Nord- und Südamerika angeboten. Das Unternehmen ist Mitglied der Luftfahrt-Allianz oneworld. (viw/sda/afp)

Passend dazu: Wunderschöner Himmel über Bahrain

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