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epa06472939 Air Force One carrying US President Donald Trump lands at Zurich Airport, Switzerland, 25 January 2018. Trump travels to the World Economic Forum in Davos.  EPA/CHRISTIAN MERZ

Die Air Force One auf dem Flughafen Zürich. Bild: EPA/KEYSTONE

Neue Kühlschränke für Air Force One kosten 24 Millionen Dollar



Die US-Präsidentenmaschine Air Force One erhält zwei neue Kühlschränke – Kostenpunkt 24 Millionen Dollar. Einen entsprechenden Auftrag vergab die zuständige Luftwaffe an den Flugzeugbauer Boeing, wie die «Washington Post» und andere US-Medien am Wochenende berichteten.

Demnach sind die bisherigen Kühlanlagen an Bord zur Lagerung von Nahrungsmitteln so alt wie das Flugzeug selber: Die modifizierte Boeing 747 wurde 1990 an die Luftwaffe ausgeliefert.

Aktuelle Kühlschränke sind zu klein

Mittlerweile reichten die Systeme in ihrer Kapazität aber nicht mehr aus, um Menschen an Bord für eine längere Zeit zu versorgen, ohne nachfüllen zu müssen, zitierte die Zeitung Luftwaffensprecherin Ann Stefanek. Trotz regelmässiger Wartung sei es auch zunehmend zu Ausfällen gekommen.

Die neuen Kühlschränke werden den Angaben zufolge auf modernsten Technologien basieren und einen Lagerraum von umgerechnet knapp zwei Kubikmetern bieten. Nach Angaben der Fachwebseite Defense One reicht das, um etwa 3000 Mahlzeiten oder die Zutaten dafür über Wochen hinweg gekühlt zu halten, wie das neuen Anforderungen entspreche.

President Donald Trump waves as he boards Air Force One at the Zurich International Airport to fly to Washington, Friday, Jan. 26, 2018 in Zurich, Switzerland after attending the Davos World Economic Forum.  (AP Photo/Evan Vucci)

Trump steigt in Zürich in die Air Force One, um vom WEF nach Hause zu fliegen. Bild: AP/AP

Trump schimpfte

In der Vergangenheit hatte Trump über die hohen Kosten für zwei neue Jumbojets gewettert, die 2015 bei Boeing in Auftrag gegeben wurden und die derzeitigen Präsidentenmaschinen (es gibt eben zwei davon) ersetzen sollen.

«Ich weigere mich, in einem 4.2 Milliarden Dollar teuren Flugzeug zu fliegen», sagte er der «Washington Post» zufolge noch im Februar. Nach eigenen Angaben ist es ihm gelungen, die Kosten herunterzuhandeln – wofür es allerdings keinen Beleg gibt.

(sda/dpa)

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Video: srf

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