International
Migration

90 Migranten vor Libyen ertrunken

90 Migranten vor Libyen ertrunken

02.02.2018, 12:1602.02.2018, 12:27

Vor der Küste Libyens sind nach Erkenntnissen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) wohl rund 90 Migranten ertrunken. Am Freitagmorgen sei ein Schleuserboot gekentert, teilte die Organisation mit.

Zehn Leichen seien an Land geschwemmt worden. Es habe mindestens drei Überlebende gegeben. Nach deren Angaben habe es sich bei den Migranten überwiegend um Pakistaner gehandelt, von denen immer mehr nach Italien wollten, sagte IOM-Sprecherin Olivia Headon in Tunis. Die genaue Zahl der Opfer müsse noch geprüft werden.

Hunderttausende Migranten versuchen, von Libyen aus über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Viele Boote von Schleuserbanden sind allerdings seeuntüchtig. Die libyschen Behörden und einige bewaffnete Gruppen gehen auf Druck Italiens inzwischen verstärkt gegen Schleuser vor. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Israel stellt Schweizer NGOs vor «unmöglicher Wahl»
Mehr als 40 NGOs in Gaza und Westjordanland droht die Aufhebung ihrer Registrierung in Israel – eine Entscheidung, die «katastrophale Auswirkungen» haben könnte, warnen drei in der Schweiz ansässige Organisationen.
Die Lage der humanitären Organisationen, die in Gaza und im besetzten Westjordanland tätig sind, wird immer schwieriger. Ende letzten Jahres wurden 37 internationale NGOs darüber informiert, dass ihre Registrierung in Israel bald ablaufen würde und sie 60 Tage Zeit hätten, ihre Aktivitäten einzustellen.
Zur Story