International
Nordkorea

Kim Jong Un: Trump bezeichnet Berichte über Erkrankung als falsch

Trump: Berichte über Kim Jong Uns Erkrankung sind «falsch»

24.04.2020, 06:5624.04.2020, 14:00

US-Präsident Donald Trump hat die Berichte über den angeblich kritischen Zustand des nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un als inkorrekt bezeichnet. Er denke, dass etwa ein Bericht des Nachrichtensenders CNN nicht richtig gewesen sei.

Die Gerüchte um eine schwere Erkrankung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un haben den US-Präsidenten Donald Trump dazu veranlasst, Kim eine gute Genesung zu wünschen. (Archivbild)
Trafen sich mehrmals: Kim Jong Un und Donald Trump.Bild: AP

«Ich glaube, der Bericht war falsch», sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) zu Reportern im Weissen Haus. Er habe gehört, dass er sich auf «alte Dokumente» stütze. «Wir haben ein gutes Verhältnis zu Nordkorea. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Kim Jong Un und ich hoffe, dass es ihm gut geht», fügte Trump hinzu.

Der Präsident kanzelte CNN – einen Sender, der meist kritisch über ihn berichtet – erneut als «fake news» ab. CNN hatte unter Berufung auf Erkenntnisse der US-Geheimdienste berichtet, dass sich Kim nach einer Herz-Operation in kritischem Zustand befinde.

Die Regierung in Südkorea hatte jedoch skeptisch auf den Bericht reagiert. Auch das US-Militär hatte am Mittwoch erklärt, man gehe davon aus, dass Kim weiter die volle Kontrolle über Land und Streitkräfte habe. Gesicherte Erkenntnisse zur Lage in Nordkorea, das weitgehend von der Aussenwelt isoliert ist, gab es zunächst nicht. Kims Alter wird in Südkorea auf 36 Jahre geschätzt. (sda/dpa/afp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Der Handschlag, der in die Geschichte eingeht
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Von Russland besetzt: In Oleschky droht Hungersnot
Internationale und regionale Organisationen sind alarmiert. Im russischen Besatzungsgebiet gibt es weder Nahrung noch Strom, Gas oder Brennholz und dennoch leben dort Menschen.
Die von Russland besetzte Stadt Oleschky im Süden der Ukraine ist seit dem 26. Mai von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten. Die zuständige Leiterin der ukrainischen Militärverwaltung, Tetjana Hasanenko, spricht von einer kritischen Lage. «Das kann man nicht einfach als Hungern bezeichnen, es ist eine Hungersnot», warnt sie laut der Deutschen Welle (DW).
Zur Story