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Pakistan

Kritik an Pakistan nach Folter und Ermordung eines Christen

Kritik an Pakistan nach Folter und Ermordung eines Christen

20.05.2025, 08:0220.05.2025, 08:02

In Pakistan sorgt der gewaltsame Tod eines christlichen Tagelöhners für Empörung. Wie das römische Portal «asianews.it» laut Kathpress berichtete, wurde der 35-jährige Kashif Masih am vergangenen Montag im Dorf Jamkay Cheema nahe der Stadt Sialkot entführt, schwer gefoltert und schliesslich getötet – offenbar auf Anweisung eines ehemaligen Polizisten, der ihn den Angaben zufolge fälschlich des Diebstahls beschuldigt hatte.

Menschenrechtsorganisationen und zivilgesellschaftliche Gruppen verurteilen die Tat als weiteres Beispiel für die systematische Diskriminierung religiöser Minderheiten in Pakistan. Obwohl der Hauptverdächtige in Haft ist, wurden mehrere Mittäter gegen Kaution freigelassen – was laut «asianews» Fragen zur Rechtsstaatlichkeit aufwirft.

Christians attend a prayer services for late Pope Francis at the St. Anthony Church in Lahore, Pakistan, Tuesday, April 22, 2025. (AP Photo/K.M. Chaudary)
Pakistan Obit Pope Francis Global Reax
Katholikinnen in Lahore, Pakistan.Bild: keystone

Familie befürchtet Repressalien

Minderheitenaktivist Joseph Janssen bezeichnete das Geschehene in dem Bericht als «keinen Einzelfall». Derartige Taten geschähen «in einem Klima, in dem Macht und Einfluss Täter vor Konsequenzen schützen». Die Familie des Opfers fürchte nun Repressalien und fordere staatlichen Schutz.

Pakistan wird international regelmässig für mangelnden Schutz von Christen und anderen Minderheiten kritisiert. Die USA führen das Land als «besonders besorgniserregend» in Bezug auf religiöse Freiheit und Menschenrechte. (rbu/sda/apa)

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Weiterhin schnelle Ausbreitung von Ebola im Kongo
Die kongolesischen Gesundheitsbehörden melden einen weiterhin starken Anstieg der bestätigten Ebola-Fälle im Nordosten des Landes.
Innerhalb von 24 Stunden sei die Zahl der Fälle um 72 auf insgesamt 782 gestiegen, berichtete das Informationsministerium des zweitgrössten afrikanischen Landes. Die Zahl der bestätigten Todesfälle stieg im selben Zeitraum um 32 auf 181. Da sich die jüngsten offiziellen Zahlen auf den 13. Juni beziehen, dürfte die tatsächliche Zahl inzwischen noch höher sein. Die Sterblichkeitsrate liegt den Angaben zufolge bei 23,1 Prozent.
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