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epa04532958 German actor Til Schweiger poses prior to the Austrian premiere of 'Honig im Kopf' (Honey in the Head) at a cinema in Vienna, Austria, 17 December 2014.  EPA/GEORG HOCHMUTH

Eckt mit seinen Facebook-Kommentaren immer wieder an und wurde nun sogar angeklagt: Schauspieler Til Schweiger. Bild: EPA/APA

Til Schweiger stellt Frau an den Facebook-Pranger – Gerichtsurteil gefällt

Ein Facebook-Post hatte den Schauspieler Til Schweiger in Schwierigkeiten gebracht. Nun hat ihn ein Zivilprozess am Landgericht Saarbrücken freigesprochen. 



Til Schweiger hatte Ende September eine private Nachricht einer Frau auf seiner Facebook-Seite mitsamt deren Namen und Porträtfoto veröffentlicht. Die Frau sah darin ihr Persönlichkeitsrecht verletzt und wollte, dass der Post gelöscht wird. Da Schweiger den Post nicht löschen wollte und die Frau jedoch weiter darauf bestand, musste nun ein Zivilgericht darüber entscheiden.

Nun hat der vorsitzende Richter, Martin Jung, den Antrag der 58-Jährigen aus dem Saarland abgewiesen. Nebst dem, dass der Post weiterhin auf Schweigers Timeline zu sehen ist, muss die Klägerin auch die Kosten des Verfahrens tragen. Grundsätzlich sei so etwas eine Persönlichkeitsrechtsverletzung, sagte der Richter während des Prozesses. Hier sei es aber so, dass die Frau aus Sulzbach Schweiger «auch erheblich angegangen» sei.

Bild

Schweigers Post auf Facebook. bild: facebook

In der Nachricht fragt die Frau den Schauspieler, ob er nun Deutschland verlassen werde, wie er es laut Gerüchten vor der Wahl im Fall eines Einzugs der AfD in den Bundestag angekündigt habe. Zudem schob sie den Satz hinterher: «Ihr Demokratieverständnis und Ihr Wortschatz widern mich an.» Der 53-jährige Schauspieler antwortete ihr darauf: «hey schnuffi...! date!? nur wir beide!?»

Die besten Facebook-Fails, bei denen man sehnlichst hofft, dass sie nicht echt sind

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Darkside 24.11.2017 17:40
    Highlight Highlight Guter Entscheid, die Trolle sollen ruhig sehen, dass es nicht ohne Folgen ist wenn man wildfremde Menschen im Internet vermeintlich anonym angreift.
    Aber ansonsten bin ich durchaus Calvins Meinung.
  • Calvin Whatison 23.11.2017 21:20
    Highlight Highlight ach Til, halt die Schnauze.
  • stadtzuercher 23.11.2017 17:09
    Highlight Highlight (Internet-) Pranger passt nicht zu einer modernen Gesellschaft. Allerdings sollten wir uns bewusst sein, dass #metoo in den letzten Wochen in noch viel extremerer Form den Pranger praktiziert.
  • Asmodeus 23.11.2017 14:00
    Highlight Highlight Seltsames Urteil.

    Hätte er etwas geteilt, was sie auf seine Pinwand geschrieben hätte ok. Aber das ist als ob ich einen persönlichen Brief einfach so im Internet veröffentlichen würde.

    • Calvin Whatison 23.11.2017 19:04
      Highlight Highlight Sie hat’s im ja so gegeben gell.
      Ich bin kein Freund von Tilchen, aber es geschieht Ihr recht.
  • Graf Von Mai 23.11.2017 13:15
    Highlight Highlight Wie bitte? Wieso sollte die Frau wegen dieser Nachricht blossgestellt werden? Leute wie Till Schweiger sollten sich bewusst sein, was für Konsequenzen eine solche Blossstellung auf eine Person haben kann. Ich könnte es verstehen, falls die Frau ihn aufs übelste beschimpft hätte. Aber hier beweisst Schweiger nur wie dünnhäutig und arrogant er mittlerweile geworden ist. Schade, ich mochte den mal.
    • Enzasa 23.11.2017 14:23
      Highlight Highlight Für mich ist das „aufs Übelste beschimpft „
      Es kann nicht sein, dass im Social Media Bereich Anstand, Respekt und Höflichkeit völlig ausgeblendet wird.
  • Hardy18 23.11.2017 11:38
    Highlight Highlight 😏

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