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epa05635676 A handout photograph made available European Space Agency (ESA) by  showing Ariane 5 lifting off on flight VA233, from Europe's Spaceport in Kourou, French Guiana, on 17 November 2016.  EPA/S MARTIN / ARIANESPACE CNES/CSG / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine Rakete des Models Ariane 5 hob am 17. November 2016 vom Weltraumbahnhof Kourou im sĂŒdamerikanischen Französisch-Guayana ab. Bild: EPA/ARIANESPACE

Raketen-JubilĂ€um: Hier startet die 100. Ariane 5 đŸš€đŸŸđŸŽˆ



Die europÀische TrÀgerrakete Ariane 5 hat ihren 100. Start absolviert. Eine Rakete des Modells brachte mit dem JubilÀumsflug erfolgreich zwei Telekomsatelliten ins All, wie der Betreiber Arianespace in der Nacht auf Mittwoch bekanntgab.

Europas grosser «Raumfahrt-Lastesel» hob in der Nacht zum Mittwoch vom Weltraumbahnhof Kourou ab, der im sĂŒdamerikanischen Französisch-Guayana liegt. Die 780 Tonnen schwere Rakete startete leicht verspĂ€tet um 19.38 Uhr Ortszeit (0.38 Uhr MESZ).

Die erste Ariane 5 war im Jahr 1996 gestartet. Der Jungfernflug endete im Desaster - die Rakete kam kurz nach dem Start vom Kurs ab und explodierte. Unter den 100 FlĂŒgen war noch ein weiterer kompletter Fehlschlag: 2002 musste eine Rakete im Flug gesprengt werden.

Seitdem hat sich die Ariane 5 aber einen Ruf als zuverlÀssige Rakete erworben. Sie brachte beispielsweise die spektakulÀre Kometen-Mission «Rosetta» auf den Weg, im kommenden Monat soll sie die europÀisch-japanische Merkur-Sonde BepiColombo ins All fliegen.

Internationale Kooperation

Beim JubilÀumsflug waren zwei kommerzielle Satelliten an Bord, an beiden ist der Betreiber Intelsat beteiligt: Beim Satelliten Horizons 3e arbeitet er mit einem japanischen Unternehmen zusammen, bei Azerspace-2/Intelsat 38 mit einem Betreiber aus Aserbaidschan.

Die TrĂ€gerrakete wird von der ArianeGroup gebaut, einem Gemeinschaftsunternehmen von Airbus und dem Triebwerkhersteller Safran. Weil neue Konkurrenz wie das US-Unternehmen SpaceX den Wettbewerb verschĂ€rft, lĂ€sst die europĂ€ische Raumfahrtagentur Esa den Nachfolger Ariane 6 entwickeln. Er soll Fracht deutlich gĂŒnstiger ins All bringen, der Erstflug ist fĂŒr Mitte 2020 geplant. (sda/dpa)

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«Wir können nicht auf Planeten auswandern»: Schweizer Nobel-PreistrÀger redet Klartext

Im persönlichen GesprĂ€ch erklĂ€rt der 77-JĂ€hrige Michel Mayor den Nutzen seiner Forschung, spricht ĂŒber seine persönlichen Ziele und kontert Kritik an der einseitigen Nobel-Preisverteilung an weisse MĂ€nner.

Herr Mayor, Sie haben diese Woche den Physik-Nobelpreis erhalten - herzliche Gratulation. FĂŒr wie viele Selfies mussten Sie schon posiert?Michel Mayor: Sehr viele! Ich habe sie nicht gezĂ€hlt. Am so genannten «Dies Academicus» am Freitag an der UniversitĂ€t Genf, wo ich einen Auftritt hatte, waren es aber bestimmt 100.

Was bedeutet Ihre Auszeichnung fĂŒr die Hochschullandschaft Schweiz?Sie zeigt, dass wir in der Schweiz sehr gute Bedingungen haben fĂŒr eine hochwertige, wissenschaftliche Forschung. 


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